{"id":10109,"date":"2017-11-06T20:12:49","date_gmt":"2017-11-06T19:12:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=10109"},"modified":"2017-11-06T20:12:49","modified_gmt":"2017-11-06T19:12:49","slug":"schmerzhafte-niederlage-beim-schwaben-derby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2017\/11\/06\/schmerzhafte-niederlage-beim-schwaben-derby\/","title":{"rendered":"Schmerzhafte Niederlage beim Schwaben-Derby"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Eine ausverkaufte Halle, Derbystimmung auf den R\u00e4ngen und ein enges Spiel wurden am Samstagabend von den Walter Tigers und Ratiopharm Ulm geboten. Letztlich stand jedoch die achte Niederlage im achten Saisonspiel f\u00fcr die Tigers zu Buche. Dabei sah es lange nach einem Ende der Serie aus.<\/strong><\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass dieses Spiel auch unabh\u00e4ngig von den aktuellen Tabellenpositionen von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr beide Vereine ist, wurde in der Paul-Horn-Arena jedem Zuschauer schnell bewusst. Schon vor Beginn der Partie sorgten die Fans auf den Trib\u00fcnen f\u00fcr hervorragende Stimmung. Neben den T\u00fcbinger Fans, die einen Gro\u00dfteil der Halle f\u00fcllten, waren auch zahlreiche Ulmer angereist und leisteten sich mit den T\u00fcbingern einen lautstarken Schlagabtausch. Keines der beiden Lager hielt sich dabei mit seiner Abneigung f\u00fcr den Gegner zur\u00fcck, was die Stimmung in der Halle zus\u00e4tzlich aufheizte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Derbytime: Die Halle brennt<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Spielfeld kamen die beiden Mannschaften gl\u00fccklicherweise ohne Anfeindungen aus. Und solche brauchte es auch gar nicht, um die Zuschauer mitzurei\u00dfen. Denn das was die Spieler boten, war ein aufregendes und kurzlebiges Spiel, das die Erwartungen keines Anwesenden entt\u00e4uscht haben d\u00fcrfte. Vor allem die T\u00fcbinger sollten zu Beginn der Partie zufrieden gewesen sein, da die Tigers zun\u00e4chst besser ins Spiel fanden. Bereits Mitte des ersten Viertels lag man mit 13:2 in F\u00fchrung und es schien, dass die Ulmer deutlich mit der Stimmung zu k\u00e4mpfen hatten. Viele Ballverluste und eine schwache Wurfquote dominierten das Spiel der Donaust\u00e4dter. Zudem gelang es ihnen kaum freie W\u00fcrfe zu kreieren, da der Versuch mit einfachen Blocks zu Punkten zu kommen scheiterte und Alternativen fehlten. Die T\u00fcbinger hingegen bestraften die vielen Ballverluste der G\u00e4ste eiskalt und zeigten eine beeindruckende K\u00f6rpersprache. Allerdings konnten auch die Tigers nicht zufrieden mit ihren W\u00fcrfen sein, gelang es den Ulmern doch mit Hilfe einiger Freiw\u00fcrfe und erfolgreicher Dreier auf 19:13 zu verk\u00fcrzen und den Anschluss widerherzustellen.<\/p>\n<h3>Fan-Support \u00fcber alle Viertel<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Viertel waren die Fans daher sofort wieder in voller Lautst\u00e4rke da. Die T\u00fcbinger, die bisher allen Grund zum Feiern hatten, dominierten weiter die Halle, w\u00e4hrend sich nun aber auch der ganz in wei\u00df gehaltene Fanblock Ulms st\u00e4rker an der Stimmung beteiligte. Ein \u00e4hnlicher gleiche Schlagabtausch bot sich auch weiter unten auf dem Feld. Die Partie war umk\u00e4mpft und ausgesprochen eng. Dazu trug auch bei, dass beide Mannschaften sich nun eine Vielzahl an Fehlern leisteten. Es kam zu einigen Ballverlusten und die W\u00fcrfe strahlten nur begrenzt Gefahr aus. W\u00e4hrend die Tigers mit einer schwachen Quote von der Dreierlinie entt\u00e4uschten, fand Ulm zum Ender der Halbzeit doch noch \u00fcber das Blockspiel in die Partie und kam dank einer Vielzahl an Freiw\u00fcrfen zu weiteren Punkten. Die F\u00fchrung, die T\u00fcbingen seit Beginn der Partie verteidigte, hatte aber auch zur Halbzeit bestand, war allerdings auf 34:33 geschrumpft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Freude der Zuschauer stieg das Niveau im dritten Viertel wieder. Die Spieler wirkten nun frischer und die Aktionen auf dem Parkett waren deutlich erfolgreicher. Pl\u00f6tzlich sa\u00dfen auf beiden Seiten die W\u00fcrfe und die Geschwindigkeit nahm zu. Auf T\u00fcbinger Seite stach vor allem Reggie Upshaw hervor, der nach 23 gespielten Minuten bereits 24 Punkte verzeichnen konnte. In der umk\u00e4mpften Partie boten sich nun viele Gelegenheiten auf beiden Seiten. Eine solche nutzte Ulm dann eine Minute vor Ende des dritten Viertels um zum ersten Mal (!) in der Partie zum Ausgleich zu kommen. Mit 57:57 ging es dann auch in den letzten Spielabschnitt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Man of the match: Reggie Upshaw<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Zuschauer hatten sich bereits erhoben und die Derbystimmung war dank der engen Partie auf ihrem H\u00f6hepunkt. Auf H\u00f6henflug befanden sich dann zu Beginn des letzten Viertels auch die G\u00e4ste, als sie durch einen Korbleger und einen anschlie\u00dfend abgefangenen Einwurf zum ersten Mal in F\u00fchrung gingen. Das Spiel war nun \u00e4u\u00dferst intensiv und jeder Punkt wurde frenetisch gefeiert. Ebenso jeder Ballverlust. So leisteten sich die Ulmer ein unn\u00f6tiges Offensivfoul als es gerade aussah als k\u00f6nnten sie davonziehen. Bis drei Minuten vor dem Ende gelang dies auch keiner der beiden Mannschaften. Dann leistete sich T\u00fcbingen einen folgenschweren Ballverlust, der durch ein Fast-Break und die folgende 69:74-F\u00fchrung bestraft wurde und das Team vom Neckar aus der Ruhe brachte. Obwohl noch vieles probiert wurde, gelangen kaum mehr Punkte, w\u00e4hrend Ulm auch bei schwierigen W\u00fcrfen das n\u00f6tige Gl\u00fcck hatte und einen Einwurf bei 0,8 Sekunden auf der Shot-Clock in Punkte umwandeln konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende steht T\u00fcbingen trotz langer F\u00fchrung und einer ansprechenden Leistung erneut mit leeren H\u00e4nden da und musste sich mit 74:81 geschlagen geben. W\u00e4hrend Reggie Upshaw mit 29 Punkten hervorstach, traf auf der G\u00e4steseite Luke Harangody mit 20 Punkten am besten. Die Tigers werden mit der achten Niederlage in Folge besch\u00e4ftigt sein, nicht nur, da man sie im Derby kassierte. Das n\u00e4chste Heimspiel findet am Samstag, 18. November um 20.30 Uhr in der Paul-Horn-Arena gegen die Oettinger Rockets statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos:<\/span> Pressefoto Ulmer \/ Markus Ulmer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine ausverkaufte Halle, Derbystimmung auf den R\u00e4ngen und ein enges Spiel wurden am Samstagabend von den Walter Tigers und Ratiopharm Ulm geboten. 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