{"id":12890,"date":"2018-12-11T10:46:45","date_gmt":"2018-12-11T09:46:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=12890"},"modified":"2018-12-11T10:46:45","modified_gmt":"2018-12-11T09:46:45","slug":"zeitreise-gefaellig-das-institut-fuer-theatrale-zukunftsforschung-verraet-euch-wie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2018\/12\/11\/zeitreise-gefaellig-das-institut-fuer-theatrale-zukunftsforschung-verraet-euch-wie\/","title":{"rendered":"Zeitreise gef\u00e4llig? Das Institut f\u00fcr theatrale Zukunftsforschung verr\u00e4t euch wie!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Das T\u00fcbinger Zimmertheater hat aktuell doppelten Anlass zum Feiern. Vergangenen Mittwochabend feierte das junge Ensemble mit ihren G\u00e4sten 60-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um im T\u00fcbinger Rathaus, wo zahlreiche Anekdoten zum Besten gegeben wurden. Anschlie\u00dfend wurde in geselliger Runde in den Theaterr\u00e4umen in der Bursagasse gefeiert. Seit der diesj\u00e4hrigen Spielzeit darf sich das Publikum auf das junge Intendanten-Duo Ripberger freuen. Wir haben hinter die Kulissen des frisch eingeweihten &#8222;Instituts f\u00fcr theatrale Zukunftsforschung&#8220; geschaut. Im Interview erfahrt ihr, was es mit dieser neuartigen Idee auf sich hat und wie die beiden frischen Wind in die Theaterkunst bringen wollen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Kupferblau: Welchen Stellenwert hat Theater als klassische Kunst in der heutigen digitalisierten Gesellschaft?<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter:<\/u><\/strong> Viele Menschen haben vergessen, dass Theater eine Freizeitbesch\u00e4ftigung ist, die sinnstiftend ist und die Spa\u00df macht. Als Theatermacher sind wir fest davon \u00fcberzeugt, dass es einen gewaltigen Stellenwert hat. Gerade in der digitalisierten Gesellschaft, wo sich die Leute nur noch \u00fcber Bildschirme sehen und nicht nebeneinandersitzen und sich austauschen. Dazu geh\u00f6rt aber auch die Ehrlichkeit sich selbst in Frage zu stellen \u2013 wie ver\u00e4nderungsbereit ist man, indem man Theater neu macht, um damit Leute wiederzugewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u> <\/strong>In den letzten Jahrzenten ist das Theater zunehmend musealisiert worden. Die Idee von Klassikern auf der B\u00fchne ist noch nicht alt. Nat\u00fcrlich gibt es auch viele Theater, die zeitgen\u00f6ssische Dramatik zeigen und progressive Kunst machen \u2013 die Grenzen werden immer flie\u00dfender. Man muss schauen, in welchem Kontext bewegt man sich und sich fragen, welche Darstellungsformen die richtigen sind. Junge Leute, die mit YouTube und Facebook sozialisiert sind, haben eine ganz andere Wahrnehmungsweise f\u00fcr Medien und Kunst. Da m\u00fcssen wir uns fragen, was unser Medium kann.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Dass man von Theater auch mitgerissen werden kann, damit rechnen viele Leute nicht.&#8220;<\/p>\n<figure id=\"attachment_12892\" aria-describedby=\"caption-attachment-12892\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12892\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_6506x-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12892\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcbergabe der Urkunde im Stadttheater an Dieter und Peer Ripberger \/ Foto: Marko Knab<\/figcaption><\/figure><\/blockquote>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Bei eurer w\u00f6chentlichen ITZ Sitzung wird Theater-Smalltalk mit Wein und Snacks kombiniert. Woher kam die Idee f\u00fcr dieses Format?<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u><\/strong> Wir wollen nicht, dass das Theater ein abgeschotteter Raum ist, wo man in seinem dunklen K\u00e4mmerchen sitzt, wir wollen im Dialog mit den Leuten sein. Darum geht es im Theater. Man erlebt etwas miteinander und sitzt nicht allein vor einem Bildschirm. Unsere Schauspieler w\u00fcnschen sich den Kontakt zu den Zuschauern, um herauszufinden was mit ihnen passiert und wie sie zu den Themen stehen. Wenn wir auf zeitgen\u00f6ssische Themen setzten, dann m\u00fcssen wir auch eine Form von Vermittlung leisten. Wir starten jeden Probenprozess mit einem Symposium wo wir Experten einladen, die mit den K\u00fcnstlern und auch mit dem Publikum ins Gespr\u00e4ch kommen. Und es gibt regelm\u00e4\u00dfig die Mittwochabende, wo man zusammenkommt und miteinander spricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter<\/u><\/strong>: Es ist ein k\u00fcnstlerischer Impuls und das Zimmertheater ist einfach auch der ideale Ort daf\u00fcr. Das ist kein didaktisches Format, sondern es kann f\u00fcr ganz viele Leute das Wohnzimmer sein, die sich mit den Themen identifizieren. Es ist das Gef\u00fchl, dass Theater die T\u00fcren aufmachen muss und die Welt und die Leute reinlassen muss. Deshalb war es uns wichtig eine Bar zu haben &#8211; man muss sich da wohlf\u00fchlen. Dann entsteht ein Gespr\u00e4ch ganz m\u00fchelos, wenn man auf dem Sofa sitzt und sagt was denkst du dazu. Das ver\u00e4ndert auch das Denken und die Pr\u00e4senz der Schauspieler auf der B\u00fchne. Man kann einfach kostenlos vorbeikommen und es gibt Suppe vom Italiener gegen\u00fcber und Getr\u00e4nke. Es soll sowohl Teambildung f\u00fcr uns als auch ein Gewinn f\u00fcr die Zuschauer sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Werden die zeitgen\u00f6ssischen Themen und Formate von den Studenten angenommen? Wie erlebt ihr den Dialog?<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter<\/u>: <\/strong>Es passiert definitiv viel durch die Irritation mit dem ITZ. Die Leute haben gemerkt es ver\u00e4ndert sich etwas und viele schnuppern mal rein. Wir sind auch ein blutjunges Team zwischen 20 und 30. Dass wir diese Intendanz gekriegt haben, ist auch der Wahnsinn. Darum passt es vielleicht auch gerade hier so gut her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u><\/strong> Wir haben Veranstaltungen, da sind 80% der Leute unter 30 und das erlebt man im Theater nicht oft. Wir stellen uns eher die Frage, wie es uns gelingt \u00e4ltere Menschen daf\u00fcr zu gewinnen, was wir machen. Im Idealfall kommen die verschiedenen Generationen her. Junge Leute sind durchaus f\u00fcr Theater zu begeistern, wenn man ihre Themen bespricht oder Formen findet, an die sie mit ihren Sehgewohnheiten ankn\u00fcpfen. Wir m\u00fcssen jetzt schauen wie treu sind uns die jungen Leute und ob sie auch mehrmals kommen oder lieber zu Netflix zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12894\" aria-describedby=\"caption-attachment-12894\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12894\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_6511x-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12894\" class=\"wp-caption-text\">Dieter Ripberger<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Grundidee des ITZ sind utopische Konzepte. Inwiefern k\u00f6nnen solche Gedankenspiel gesellschaftliche Muster in Bewegung bringen?<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer<\/u><\/strong>: Wenn ich mir so die gesellschaftlichen Diskussionen ansehe, stelle ich fest, es geht sehr wenig um die Zukunft und um sozialen Fortschritt. Es geht viel um r\u00fcckw\u00e4rtsgewandtes Denken und Besitzstandswahrung. Darum Grenzen abzustecken, um den Ist-Zustand zu bewahren. Und der technische Fortschritt beschr\u00e4nkt sich darauf wie die n\u00e4chste App funktioniert. Es fehlt uns etwas und wir haben das Gef\u00fchl, das darf nicht so sein, zumal dann viele politische Richtungen die Zukunft \u00fcbernehmen. Die Gesellschaft verliert den M\u00f6glichkeitssinn, weg von den Tatsachen. Kunst kann dem etwas entgegensetzen und kann Denkmuster erweitern und Diskussionen ausl\u00f6sen. Das wird nicht die Welt ver\u00e4ndern, aber sonst \u00fcberlassen wir die Zukunft den destruktiven Kr\u00e4ften.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Eines eurer St\u00fccke spricht \u00fcber immaterielle Datenclouds als eine Art \u00dcberbewusstsein. Kann man die Digitalisierung entschleunigen oder sich dem Prozess entziehen?<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u><\/strong> Ich bin nicht so ein Fan vom Aussteigergedanken. Ich finde es wichtig, dass wir diskutieren, was da passiert und wo wir uns hin entwickeln und welche Technologien uns hin zu dieser Entwicklung dienen. Die Besetzung des Kupferbaus finde ich zum Beispiel sehr richtig \u2013 sie sagen nicht wir wollen das nicht sondern wir wollen es anders. Die Diskussion wird dann auch die Forschung beeinflussen. In unserem St\u00fcck wird Digitalisierung auch nicht verteufelt. Es geht vielmehr darum Digitalisierung auch mal anders zu denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter<\/u><\/strong>: Als wir unser St\u00fcck ver\u00f6ffentlicht haben, ging es in T\u00fcbingen erst los, dass das Thema mit dem Cyber Valley so kontrovers wurde. Ich finde die Debatte dar\u00fcber wichtig, weil gerade viel passiert. Themen, die brennen, \u00e4sthetisch nahbar zu machen macht mich gl\u00fccklich.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Ist man heutzutage faul geworden Trends und Muster zu hinterfragen und ger\u00e4t die konstruktive Streitkultur dadurch in Gefahr?<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u><\/strong> Wenn ich mir anschaue, wie unser Publikum auf unsere Themen reagiert, habe ich eher das Gef\u00fchl, dass es viele Diskussionen gibt. Es gibt nat\u00fcrlich auch viele Leute, die nicht nachdenken wollen. Es hei\u00dft ja nicht umsonst Denken macht traurig. Ich bin da aber nicht pessimistisch. Ich habe das Gef\u00fchl es gibt viele Leute, die wollen diesen Diskurs. Es gibt aber nicht viel Orte, wo das stattfinden kann &#8211; das ist das eigentliche Problem. Dort ein Gegengewicht zu schaffen, finde ich total super. Wir merken als K\u00fcnstler, dass Schranken aufgezogen werden und die Freir\u00e4ume f\u00fcr Kunst werden kleiner. Alles was neu und irritierend ist, ist erstmal schlecht. Wir m\u00fcssen zeigen, dass dieser Diskurs stattfindet, wenn man ihm einen Raum gibt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12896\" aria-describedby=\"caption-attachment-12896\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12896\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_6400x-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12896\" class=\"wp-caption-text\">Dieter und Peer Ripberger<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Wie lassen sich kritisch zynische Themen mit \u00c4sthetik unterhaltsam auf die B\u00fchne bringen?<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer<\/u><\/strong>: Wir konnten unser Team frei zusammensetzen und haben nach Schauspielern gesucht, die genau diese Auseinandersetzung wollen und in diesen neuen Formaten auch Expertise mitbringen. Man ist mit unserem Team sofort im Gespr\u00e4ch und man hat Spa\u00df an der Diskussion. Man muss sie nicht motivieren. Dadurch wird es leicht unterhaltsamere Formen zu schaffen. Bei Urauff\u00fchrungen, darf dann auch mal etwas schlecht werden. Das w\u00fcnscht sich kein K\u00fcnstler, aber dieses Risiko muss es geben. <strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter:<\/u><\/strong> Wenn wir das nicht eingehen haben wir unseren Zweck verspielt. Wenn Theater nicht bereit ist etwas grandioses Neues entstehen zu lassen. Dem k\u00fcnstlerischen Prozess muss man alle Freiheit lassen. Im Idealfall f\u00fchrt es zu einem Triumph oder auch zu etwas das mal scheitert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u><\/strong> Aber wenn man erstmal diesen Raum im Kopf freimacht, dann hat man einen kreativen Raum geschaffen und es kann etwas passieren. Es gibt auch St\u00fccke, in denen Themen komplex verschachtelt sind. Das ist dann auch eine Form von Unterhaltung und es geh\u00f6rt zur Kunst solche komplexen Themen \u00e4sthetisch umzusetzen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Das hei\u00dft Theater sollte Raum zur Interpretation lassen?<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">P<\/span><u><strong>e<\/strong>er:<\/u><\/strong> Die Zuschauer haben die Deutungshoheit. Wenn ich etwas sagen will, dann sage ich das. Letztlich sind die, die vor der B\u00fchne sitzen die, die am Ende entscheiden was passiert ist. Theater ist ein Kommunikationsanlass.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter<\/u><\/strong>: Man kann mit einer Offenheit ins Theater kommen und sich einfach einlassen als Zuschauer. Die interessante Frage im Theater ist, drinzusitzen, zu beobachten und sich zu fragen, was wurde hier versucht? Nicht was ist die Botschaft. Dann beginnt es spannend zu werden und die eigene Beobachtung ist auch sehr vielschichtig.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Wie f\u00fchlt ihr euch in T\u00fcbingen als eure neue Heimat und Arbeitsort?<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Dieter:<\/u><\/strong> Ich f\u00fchle mich pudelwohl hier. Ich bin auch Schwabe daher f\u00fchle ich mich hier sofort zuhause. Wir haben hier auch einen Freundeskreis. Insofern ist es ein Privileg das hier machen zu k\u00f6nnen. Ich finde die Stadt gibt einem viel Energie. Wenn du irgendwo hingehst, triffst du sofort inspirierende Leute, aber auch Spinner und Freaks. In einer so jungen Stadt hast du immer frischen Wind. Alle Leute sind an etwas dran und da k\u00f6nnen wir als Theatermacher super Banden bilden und Leute finden, die Lust haben sich anzuschlie\u00dfen und sich einzusetzen. Ich denke solche Formate sind wie f\u00fcr T\u00fcbingen wie gemacht.<strong>\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Peer:<\/u><\/strong> Ich bin so gar nicht Schwabe &#8211; ich komme aus Flensburg, f\u00fchle mich nichtsdestotrotz sehr wohl. Ich habe in vielen St\u00e4dten gelebt, zuletzt in Hamburg und Berlin. Es war toll auch Gro\u00dfstadt mitzukriegen. Aber die Gr\u00f6\u00dfe der Stadt tut mir gerade sehr gut und ich habe das Gef\u00fchl ich kann hier ankommen. Es ist hier deutlich leichter als in Berlin Mitte, wenn wir Hand in Hand durch die Innenstadt laufen. Diese Offenheit hat mir sehr gut gefallen und spricht sehr f\u00fcr diese Stadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kupferblau: Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Foto: <\/span>Marko Knab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das T\u00fcbinger Zimmertheater hat aktuell doppelten Anlass zum Feiern. 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