{"id":12915,"date":"2018-12-15T17:14:00","date_gmt":"2018-12-15T17:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=12915"},"modified":"2021-02-19T18:13:33","modified_gmt":"2021-02-19T18:13:33","slug":"tigers-tuebingen-erinnerungen-an-alte-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2018\/12\/15\/tigers-tuebingen-erinnerungen-an-alte-tage\/","title":{"rendered":"Tigers T\u00fcbingen: Erinnerungen an alte Tage"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Freitagabend, Licht in der Paul-Horn-Arena. Zeit f\u00fcr die Tigers T\u00fcbingen wieder auf die Jagd nach Punkten zu gehen. Gegen die MLP Academics Heidelberg galt es nach zwei Niederlagen zur\u00fcck in die Spur zu finden. Die Spur, in die man zur\u00fcckfand, war dabei leider die falsche.<\/strong><\/em><br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Ausgangslage vor dem Spiel war \u00fcberschaubar. Nach der bitteren und unerwarteten Ausw\u00e4rtsniederlage in Karlsruhe, musste ein Negativtrend vermieden werden. Zudem galt es gegen die G\u00e4ste aus Heidelberg zu zeigen, welche die beste Universit\u00e4tsstadt Baden-W\u00fcrttembergs ist und sich durch einen Sieg in den Play-Off-Pl\u00e4tzen zu etablieren. Neben dem Schock der letzten Partie galt es zudem das Fehlen von Besnik Bekteshi zu verdauen, der auf dem Parkett sichtlich vermisst wurde.<br \/>\nIn der diesmal etwas schw\u00e4cher besuchten Paul-Horn-Arena wirkten beide Mannschaften zu Beginn leicht nerv\u00f6s und offensiv lief auf beiden Seiten zun\u00e4chst wenig zusammen. Dabei kam es zwischen Heidelbergs Shyron Ely und T\u00fcbingens Reed Timmer immerhin zum direkten Duell des zweit- und drittbesten Punktesammlers der gesamten Liga. Das stockende T\u00fcbinger Aufbauspiel war zu Beginn jedoch unter zus\u00e4tzlichen Druck gesetzt und die Aktionen lie\u00dfen jeden Biss vermissen. Einzig Center Robertas Grabauskas lie\u00df keine Zweifel an seinem Willen aufkommen und tankte sich wiederholt mit brachialer, baltischer Kraft zum Punktgewinn durch. Defensiv versuchte man die Heidelberger w\u00e4hrenddessen mit einer Zonenverteidigung in den Griff zu bekommen und nur Topscorer Ely in Manndeckung zu verteidigen, lie\u00df dabei aber zu viele R\u00e4ume und konnte gl\u00fccklich sein nach einem Viertel gleichauf zu sein. Im zweiten Viertel sollte sich dies dann schnell \u00e4ndern. Immer besser nutzten die G\u00e4ste die schwache Abstimmung der Tigers und so fand auch Ely zunehmend ins Spiel und setzte sich im direkten Duell mit Timmer fr\u00fch ab. Statt einem Aufb\u00e4umen vor der Pause, brach man dann fr\u00fch ein und musste nach einem 10:0-Lauf der Heidelberger mit 39:47 in die Halbzeit gehen.<br \/>\n<figure id=\"attachment_12916\" aria-describedby=\"caption-attachment-12916\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12916 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/K\u00e4mpfe-um-den-Ball-waren-heute-nicht-die-St\u00e4rke-der-Tigers-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12916\" class=\"wp-caption-text\">K\u00e4mpfe um den Ball waren nicht die St\u00e4rke der Tigers.<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<h3><strong>Traditionen sind Traditionen<\/strong><\/h3>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6gen sich einige Fans noch verwundert die Augen gerieben haben. Von der bisherigen Heimst\u00e4rke war nichts zu sehen und anstatt in diese Spur zur\u00fcckzufinden, erinnerte der Auftritt im zweiten Viertel an das schon fast traditionelle Einbrechen der Tigers in nahezu jedem Spiel der Abstiegssaison. Nur war man da stets erst im dritten Viertel eingebrochen. Zur gro\u00dfen Entt\u00e4uschung der Fans sollten die T\u00fcbinger noch in genau diese Spur aus der Abstiegssaison zur\u00fcckfinden und zeigen, dass man im dritten Viertel noch mehr einbrechen konnte. Symptomatisch daf\u00fcr stand ein unn\u00f6tiger Turnover nach dem Heidelberg dank zahlreicher Offensiv-Rebounds stolze vier Wurfversuche vergeben konnte ehe der Ball wieder kurz an T\u00fcbingen ging\u2026 bis man ihn nach wenigen Sekunden durch einen weiteren Turnover mit anschlie\u00dfendem taktischen Foul erneut hergab. Offensiv schien dabei endg\u00fcltig Katerstimmung zu herrschen. Blocks wurden deutlich weniger gestellt und die Abstimmungsprobleme in der Zonenverteidigung lie\u00dfen nicht nach.<br \/>\n<figure id=\"attachment_12918\" aria-describedby=\"caption-attachment-12918\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12918 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Tyler-Laser-in-Aktion-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12918\" class=\"wp-caption-text\">Tyler Laser in Aktion.<\/figcaption><\/figure><br \/>\nSo ging man mit wenig Hoffnung in das letzte Viertel und wude \u00fcberrascht, dass pl\u00f6tzlich wieder Niveau im Spiel war. Auf beiden Seiten war pl\u00f6tzlich mehr Zug zum Korb zu erkennen und fast jeder Wurf fand seinen Weg durch die Reuse. Da besonders Ely endg\u00fcltig hei\u00df gelaufen war und auch die restliche Heidelberger Offensive nicht nachlie\u00df, war das nun aufkommende Niveau der T\u00fcbinger allerdings nicht mehr von gro\u00dfer Bedeutung. In der Halle machte sich allm\u00e4hlich Ern\u00fcchterung breit und die in den letzten Minuten noch einmal vermehrt auftretenden, unn\u00f6tigen Ballverluste der T\u00fcbinger machten deutlich, dass man verdient hinten lag. Neben einer klaren 69:84-Niederlage ging auch das Duell der Topscorer klar an Heidelbergs Ely, der den besten T\u00fcbinger Werfer (Laser\/16Pkt.) mit seinen 26 Punkten deutlich hinter sich lie\u00df.<br \/>\nDie n\u00e4chste Gelegenheit zu zeigen, dass zumindest die Paul-Horn-Arena weiter in Hand der Tigers ist, gibt es am 23. Dezember um 17 Uhr gegen die R\u00f6merstrom Gladiators Trier.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos:<\/span> Maximilian Hansche<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitagabend, Licht in der Paul-Horn-Arena. Zeit f\u00fcr die Tigers T\u00fcbingen wieder auf die Jagd nach Punkten zu gehen. 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