{"id":13031,"date":"2019-01-12T08:21:01","date_gmt":"2019-01-12T07:21:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=13031"},"modified":"2019-01-12T08:21:01","modified_gmt":"2019-01-12T07:21:01","slug":"was-uns-die-meere-sagen-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2019\/01\/12\/was-uns-die-meere-sagen-wollen\/","title":{"rendered":"Was uns die Meere sagen wollen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Unser Planet \u201eist uns selbst unbekannt\u201c, sagt die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius. Am Donnerstagabend berichtete sie im Kupferbau \u00fcber die geheimnisvolle Tiefsee und wie sie bedroht ist. Die Professorin der Uni Bremen wird sich im Winter in der Arktis einfrieren lassen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem Titel \u201eFremder Planet Tiefsee\u201c lud das Seminar f\u00fcr Allgemeine Rhetorik im Rahmen der Reihe \u201eRhetorik und Wissen\u201c zusammen mit <a href=\"https:\/\/www.jugend-praesentiert.de\/\">Jugend pr\u00e4sentiert<\/a>, der Universit\u00e4t T\u00fcbingen und der <a href=\"https:\/\/www.klaus-tschira-stiftung.de\/\">Klaus Tschira Stiftung<\/a> am Donnerstag, den 10.01. zu einem Vortrag von Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius in den H\u00f6rsaal 25 ein. Nach den Begr\u00fc\u00dfungsworten von <a href=\"http:\/\/www.rhetorik.uni-tuebingen.de\/lehrende\/dr-olaf-kramer\/\">Prof. Dr. Olaf Kramer<\/a> vom Seminar f\u00fcr Allgemeine Rhetorik, der Boetius \u201enicht nur als exzellente Forscherin, sondern auch als herausragende Kommunikatorin\u201c w\u00fcrdigte, wurde diese unter Applaus auf die B\u00fchne gebeten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Leiterin des Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven begr\u00fc\u00dfte das Publikum mit den Worten \u201eT\u00fcbingen ist f\u00fcr mich die Stadt am Meer. Und Sie sind heute das Meer\u201c. Daraufhin entf\u00fchrte sie die Zuh\u00f6renden in die Welt der noch so unerforschten Tiefsee.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13028\" aria-describedby=\"caption-attachment-13028\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13028 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_9065x-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13028\" class=\"wp-caption-text\">Antje Boetius ist Professorin f\u00fcr maritime Mikrobiologie an der Uni Bremen. Sie leitete schon etliche Expeditionen in die Tiefsee, wof\u00fcr sie unter anderem den Leibniz-Preis erhielt.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Raumschiff Erde<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas macht was mit einem, wenn man mal weg war\u201c, sagte Antje Boetius und verglich eine Expedition in die Tiefsee mit einer Reise ins All. Die Menschen bekommen von dort einen \u201eganz anderen Blick\u201c. Denn schaut man von der ISS herab, k\u00f6nne man sich die Erde wie ein Raumschiff vorstellen, so Boetius. Aus dem All kommt die Erde einem dann klein und verletzlich vor. \u00c4hnliches erlebe man, wenn man allein tausende Meter unter der Meeresoberfl\u00e4che \u201eim Bauch der Erde\u201c den eigenen Planeten erkundet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon als Kind war Boetius fasziniert vom Meer. Auch ihr Lieblingsbuch \u201e20.000 Meilen unter dem Meer\u201c von Jules Verne handelt von der Tiefsee und so stellte sie sich vor, wie es sei wie Kapit\u00e4n Nemo mit einem U-Boot in die Dunkelheit abzutauchen. Ein Tauchgang in Gefilden, wo niemand anderes zuvor je war, ver\u00e4ndere einen Menschen genauso wie Astronauten, die die Leere und Dunkelheit des Weltalls durchleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl \u00fcber 90% des belebten Raumes der Erde in der Tiefsee liegen, waren bisher weniger Menschen dort als im All. Umso faszinierender wird die Tatsache, dass sich dort Unmengen an noch unerforschtem Leben tummelt, obwohl dort kein bisschen Sonnenlicht die kalte Dunkelheit erhellt. Es kann also auch keine Photosynthese stattfinden und damit auch kein Pflanzenwachstum. Die Tiere der Tiefsee ern\u00e4hren sich nur von Stoffen, die von h\u00f6heren Zonen herabsinken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13024\" aria-describedby=\"caption-attachment-13024\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13024 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_9077x-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13024\" class=\"wp-caption-text\">Da der H\u00f6rsaal 25 des Kupferbaus voll war, wurde der Vortrag per Stream in einen anderen H\u00f6rsaal \u00fcbertragen.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Leuchtende Fische und wettende Kraken<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAlle die mal weg waren, sind dagegen nur noch unbemannte Expeditionen zu machen\u201c, merkte Boetius an. Dennoch brachte die Robotik einen gro\u00dfen Fortschritt f\u00fcr die Tiefseeforschung. \u201eBei uns nehmen Roboter nicht die Arbeitspl\u00e4tze weg, sondern sie schaffen sie\u201c, erkl\u00e4rte die Expertin f\u00fcr maritime Mikrobiologie. Da ein Tauchgang f\u00fcr Menschen in solche Tiefen sehr aufw\u00e4ndig, teuer und gef\u00e4hrlich ist k\u00f6nnen Roboter neue Erkenntnisse liefern. Vor allem faszinierende Bilder bringt die neue Technik mit sich und so wurde das Publikum mitgenommen auf einen Tauchgang in die Tiefsee.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab 50-100 Metern unter der Wasseroberfl\u00e4che werde es stockfinster, berichtete die Leibniz-Preistr\u00e4gerin, &#8222;und dann f\u00e4ngt es an zu funkeln und zu blitzen&#8220;. Denn in der totalen Dunkelheit kommunizieren manche Fische \u00fcber Fluoreszenz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gezeigt wurde beispielsweise ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bJn8dEmyNIk\">weiblicher Tiefsee-Anglerfisch, der am ganzen K\u00f6rper leuchtet und am Ende des Paarungsaktes aufgrund des Nahrungsmangels das M\u00e4nnchen verspeist<\/a>. \u201ePerfekte Liebe\u201c, kommentierte Boetius diese ziemlich befremdliche Fortpflanzungsstrategie mit einem L\u00e4cheln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das pers\u00f6nliche Highlight der Tiefseeforscherin sind allerdings Kraken und Tintenfische. Dass diese \u00e4u\u00dferst intelligent sind, wei\u00df man sp\u00e4testens, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paul_(Krake)\">seitdem sie Fu\u00dfballwetten abgeben<\/a>, witzelte die Forscherin. Trotz der absoluten Dunkelheit erstrahlen die Tiere dort meist in leuchtenden Farben, warum ist bisher noch unbekannt. Auch warten noch etwa 10 Millionen Arten auf ihre Entdeckung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13033\" aria-describedby=\"caption-attachment-13033\" style=\"width: 1038px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13033 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/octopus-1213483_1280-1038x589.jpg\" alt=\"\" width=\"1038\" height=\"589\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13033\" class=\"wp-caption-text\">Tintenfische sind unglaublich anpassungsf\u00e4hig: Manche Arten k\u00f6nnen ihre Form und Farbe \u00e4ndern<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Wie wichtig die Tiefsee f\u00fcr uns ist<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den unentdeckten Tierarten sind noch gesch\u00e4tzt eine Milliarde Mikroorganismen unbekannt, die den Menschen in Hinblick auf Antibiotika oder biotechnologische Verfahren von essentiellem Nutzen sein k\u00f6nnten. So gibt es etwa <a href=\"https:\/\/www.mpi-bremen.de\/Abbau-von-Erdl-durch-Bakterien-Grundlegende-Gesichtspunkte-aus-mikrobiologischer-Sicht.html\">Bakterien, die \u00d6l abbauen k\u00f6nnen<\/a> oder das Methan, das aus dem Meeresboden entweicht in der Tiefsee zur\u00fcckhalten. W\u00fcrde dieses in die Erdatmosph\u00e4re gelangen, w\u00fcrden wir auf einem \u201ekomplett anderen Planeten\u201c leben, so Boetius.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was es allerdings nicht gibt, sind Mikroorganismen die Plastik zersetzen k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte die Mikrobiologin. Das Mikroplastik ist jetzt bereits \u00fcberall angekommen. \u201eDer Mensch hat es geschafft, die Meere, das Eis und die Tiefsee mit einer Schicht aus Plastik zu \u00fcberziehen\u201c, machte Boetius dem Publikum bewusst. Schon bei einer ihrer ersten Expeditionen Anfang der 90er fischte sie tausende Kilometer vom Festland entfernt zwei Coladosen vom Meeresgrund. <a href=\"https:\/\/utopia.de\/plastik-muell-strudel-pazifik-ocean-cleanup-84256\/\">Heute w\u00e4ren das angesichts riesiger M\u00fcllinseln wohl einige mehr<\/a>. Der Mensch hat mit Plastik einen Stoff erschaffen, der ewig h\u00e4lt und von keinem Lebewesen schnell abgebaut werden kann. Damit hat er das Gesicht des Planeten ver\u00e4ndert. Die Meeresbiologin stellte sich die Frage: \u201eWarum brauchen wir eine Einmal-Plastikt\u00fcte die 500 Jahre h\u00e4lt?\u201c. Eine Antwort bekam sie nicht.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Was machen wir mit dem Ozean?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mensch greift immer mehr auch in das komplexe \u00d6kosystem Tiefsee ein, ohne \u00fcberhaupt verstanden zu haben, wie es funktioniert. Durch Tiefseefischerei werden beispielsweise empfindliche Biotope zerst\u00f6rt, die teilweise zehntausende Jahre gebraucht haben, um sich zu entwickeln. Nur um daraufhin billigen Fisch zu ergattern, der auch im Supermarkt nebenan verkauft wird. Es gebe sogar schon erste Versuche Erze und Mineralien aus der Tiefsee abzubauen, erkl\u00e4rte Boetius. Sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Manganknolle\">Polymetallische Knollen<\/a>, die am Meeresboden zu finden sind, k\u00f6nnten schon bald als Ressourcen f\u00fcr die Industrie herhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problematische am Tiefseebergbau ist zum einen, dass es im Meer keine gesetzlichen Regelungen gibt, da diese Gebiete von keinem Staat umfasst werden und internationale Bestimmungen veraltet zu sein scheinen. Zum anderen kuriert sich der stockfinstere, eisige Meeresboden in tausenden Metern Tiefe nicht mehr, anders als an der Erdoberfl\u00e4che wo durch Sonne, Wind und Wetter eine Regeneration stattfinden kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13021\" aria-describedby=\"caption-attachment-13021\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13021 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_8956x-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13021\" class=\"wp-caption-text\">Das gespannte Publikum aus allen Altersklassen bekam eine imposante Lichtshow geboten<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer gro\u00dfer Risikofaktor f\u00fcr die Tiefsee ist, das immer weiter voranschreitende Abschmelzen der Polkappen. Dabei geht Lebensraum unwiederbringlich verloren, der auch den Bewohnern der Tiefsee durch absinkende organische \u00dcberreste zugutekam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch nicht nur f\u00fcr Lebewesen der Tiefsee, sondern f\u00fcr den ganzen Planten wird dies zur Problematik. Das wei\u00dfe Eis nimmt viel mehr Licht auf, als die dunkle Oberfl\u00e4che der Erdkruste und &#8222;das Raumschiff Erde braucht diesen wei\u00dfen Anstrich&#8220;, so Boetius. In Bezug auf die Erderw\u00e4rmung gab sie zu bedenken, dass &#8222;wir an Schrauben drehen&#8220; ohne die Folgen zu kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Beheben dieses Missstandes, will die Mikrobiologin einen Teil beitragen: Im Winter wird sie, im Rahmen einer Expedition mit Doktoranden den arktischen Ozean befahren und sich \u00fcber den Winter auf dem Schiff \u201ePolarstern\u201c einfrieren lassen. Dies ist gewisserma\u00dfen Pionierarbeit: Noch nie \u00fcberwinterte eine Forschungsgruppe mit modernen Forschungsger\u00e4ten im \u201eewigen Eis\u201c der Arktis. Boetius erhofft sich von dem Projekt neue Erkenntnisse zur arktischen Eisschmelze, die anscheinend schneller fortschreitet, als von den Wissenschaftlern berechnet.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber Wissen und Handeln<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00fcssen damit &#8222;beginnen unser Raumschiff Erde zu verstehen&#8220;, so die Meeresbiologin. Seitdem der Mensch begonnen hat, massiv in dieses kompliziert aufeinander abgestimmte System einzugreifen, hat sich die Geschwindigkeit des weltweiten Artensterben vertausendfacht. &#8222;Wissen, Entscheiden und Handeln h\u00e4ngen zusammen&#8220;, erkl\u00e4rte Boetius. Doch Wissen und Kommunikation sind verletzlich. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/shutdown-nasa-wegen-haushaltssperre-geschlossen-a-1247558.html\">So k\u00f6nnen etwa gerade aufgrund des Shutdowns in den USA, der dem Konflikt um Trumps Mauer geschuldet ist, keine Daten aus der Antarktis \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe der Eismasse geliefert werden<\/a>. \u201eEin Land wie Brasilien, eigentlich sehr modern, hat so beknackt gew\u00e4hlt, dass der Regenwald weiter ausstirbt\u201c, f\u00fchrte die Meeresbiologin betr\u00fcbt an. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/01\/brasilien-jair-bolsonaro-amazonas-regenwald-abholzung-klimaschutz\">Der neue rechtspopulistische Pr\u00e4sident Brasiliens, Jair Bolsonaro, will n\u00e4mlich die Abholzung des Amazonas, der f\u00fcr den weltweiten CO2-Haushalt essentiell ist, vorantreiben<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir weiter handeln, ohne zu wissen oder handeln, obwohl wir es besser wissen stellt sich wohl nicht nur f\u00fcr Antje Boetius die Frage: &#8222;Wird unsere Erde irgendwann mal so aussehen wie der Mars oder bekommen wir das anders hin&#8220;? Wir sind n\u00e4mlich in der Verantwortung, den n\u00e4chsten Generationen das \u201eRaumschiff Erde\u201c funktionst\u00fcchtig zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos:<\/span><\/strong> Marko Knab, Pixabay<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Text:<\/u><\/strong> Marvin Feuerbacher und Florian Sauer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Planet \u201eist uns selbst unbekannt\u201c, sagt die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius. 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