{"id":1305,"date":"2013-06-11T21:14:53","date_gmt":"2013-06-11T21:14:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=1305"},"modified":"2021-02-21T13:34:06","modified_gmt":"2021-02-21T13:34:06","slug":"lets-rock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2013\/06\/11\/lets-rock\/","title":{"rendered":"LET\u2019S ROCK!"},"content":{"rendered":"<h3>Studenten, Sch\u00fcler und Unternehmen meistern gemeinsam den Berufseinstieg<\/h3>\n<p><span style=\"color: #004b88;\"><strong>ROCK YOUR LIFE! ist eine Studenteninitiative, die durch Coaching und Kontaktvermittlung zu Unternehmen Hauptsch\u00fclern beim Einstieg in das Berufsleben hilft. Dabei profitieren alle Beteiligten. Seit neun Monaten gibt es ROCK YOUR LIFE! auch in T\u00fcbingen.<\/strong><\/span><br \/>\n<em>von Veronika Wulf<\/em><br \/>\n<!--more--><br \/>\nEin Student, ein Hauptsch\u00fcler und Motivation von beiden Seiten. Viel mehr braucht es nicht, um eine Coaching-Beziehung bei ROCK YOUR LIFE! (RYL!) aufzubauen und damit Chancenungleichheiten in Deutschland zu verringern.<br \/>\nNach dem Abschluss haben viele Sch\u00fcler keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Welche Ausbildungsm\u00f6glichkeiten und Berufsfelder gibt es? Wo sind meine St\u00e4rken? Kann ich auf eine weiterf\u00fchrende Schule gehen? Neben dem praktischen Wissen fehlt h\u00e4ufig das Selbstbewusstsein, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dabei will RYL! helfen.<br \/>\nDas soziale Projekt wurde 2009 in Friedrichshafen von Studierenden gegr\u00fcndet, wo sich heute die Muttergesellschaft befindet. Inzwischen engagieren sich 1500 Ehrenamtliche bei RYL! in gemeinn\u00fctzigen Vereinen an 27 Standorten in Deutschland. Seit April 2012 auch in T\u00fcbingen. Lukas Fellhauer, 22, neben Dan Hornung, 23, Vorsitzender der Ortsgruppe, hat damals RYL! in T\u00fcbingen mit initiiert. Die Gruppe z\u00e4hlt inzwischen 50 Mitglieder aus verschiedenen Fachrichtungen und Altersgruppen.<br \/>\n\u201eROCK YOUR LIFE! ist eine super Abwechslung zur Theorie des Studiums\u201c, so der VWL-Student Lukas. \u201eEs ist das Praktischste, was man \u00fcberhaupt machen kann.\u201c Mit RYL! m\u00f6chte er bestehende Parallelwelten zwischen Studenten und Hauptsch\u00fclern vereinen und zwar durch die Beteiligten selbst. Wie sieht das konkret aus?<br \/>\nEine Coaching-Beziehung dauert in der Regel zwei Jahre. Coach (Studierender) und Coachee (Hauptsch\u00fcler) treffen sich einmal in der Woche, ohne festen Termin. Es ist keine Unterrichtsstunde oder Therapiesitzung, man verbringt seine Freizeit zusammen und \u00fcberlegt gemeinsam, welche Themen f\u00fcr die Zukunft wichtig sind. Je nach Interesse und Bed\u00fcrfnis des Sch\u00fclers kann das von einfacher Nachhilfe \u00fcber das probeweise Verfassen von Bewerbungsschreiben bis zum Aufzeigen von Berufsbeispielen gehen. Dabei lenkt der Studierende den Sch\u00fcler nicht, sondern gibt, als Freund und neutraler Ansprechpartner auf Augenh\u00f6he, Impulse und zeigt M\u00f6glichkeiten auf. Hausaufgaben und Bewerbungen muss der Sch\u00fcler selbst schreiben \u2013 sowie Entscheidungen f\u00fcr die Zukunft treffen.<br \/>\nDie Teilnahme ist auf beiden Seiten freiwillig. \u201eDie Sch\u00fcler machen das f\u00fcr sich und f\u00fcr niemanden sonst\u201c, erkl\u00e4rt Lukas. Nach den Sch\u00fclerseminaren, die RYL! an den Hauptschulen veranstaltet, will meist ein Gro\u00dfteil der Klasse mitmachen. Beim sogenannten Matching, einer Art Speed-Dating, finden sich Sch\u00fcler und Studierende zu Coaching-Paaren zusammen. Die Teams sind gleichgeschlechtlich und bez\u00fcglich Charakter und Interessen aufeinander abgestimmt.<br \/>\n\u201eWir arbeiten mit Menschen, nicht mit Produkten\u201c, so Lukas. Meist funktioniert die Zusammenarbeit gut. Wenn nicht, kann zur Not die Coaching-Beziehung abgebrochen oder der Partner gewechselt werden. Doch man hofft, dass 70 Prozent der Teams die zwei Jahre erfolgreich durchlaufen.<br \/>\nWas haben die Studenten davon?<br \/>\nDie Studenten erhalten in dieser Zeit nicht nur eine professionelle Coaching-Ausbildung. Sie nehmen vor allem pers\u00f6nlich etwas mit, wie soziale Kompetenzen f\u00fcr das Berufsleben. \u201eAu\u00dferdem ist es erf\u00fcllend, eigene Erfahrungen an J\u00fcngere weiterzugeben und dabei so schnell Fortschritte zu sehen\u201c, findet Lukas.<br \/>\nFinanzielle Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt RYL! von Stiftungen, privaten F\u00f6rderern und Unternehmen. Letztere bekommen durch die Kooperation einen Zugang zu Sch\u00fclern und somit Kontakt zu potenziellen Azubis. Zudem bieten manche Unternehmen Bewerbungstrainings an. Somit profitieren beide Seiten.<br \/>\nDas Bachelor-Master-System gilt als sehr verschult. Bleibt da \u00fcberhaupt noch Zeit f\u00fcr ehrenamtliches Engagement? Lukas meint, die knappe Zeit sei oft nur eine Ausrede. \u201eWenn man das wirklich will, dann findet man auch die Zeit daf\u00fcr\u201c, sagt er. Die steigenden Mitgliederzahlen scheinen daf\u00fcr zu sprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studenten, Sch\u00fcler und Unternehmen meistern gemeinsam den Berufseinstieg ROCK YOUR LIFE! ist eine Studenteninitiative, die durch Coaching und Kontaktvermittlung zu Unternehmen Hauptsch\u00fclern beim Einstieg in &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":242,"featured_media":1307,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1305","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/242"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1305"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1305\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24282,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1305\/revisions\/24282"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}