{"id":143,"date":"2011-02-15T19:25:49","date_gmt":"2011-02-15T19:25:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=143"},"modified":"2021-02-21T14:02:44","modified_gmt":"2021-02-21T14:02:44","slug":"reiseziel-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2011\/02\/15\/reiseziel-schweden\/","title":{"rendered":"Reiseziel Schweden"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"font-size: small;\">Von Friederike D\u00fcbgen<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Auf ins Abenteuer. Auf in ein fremdes Land, in dem einen Unbekanntes, Neues, Spannendes und so manche Herausforderung erwarten. Der Start in ein Auslandssemester ist aufregend und voller Hoffnungen und Erwartungen. <\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Die Neugier auf die neue Uni und die vielen anderen Studenten aus anderen L\u00e4ndern, aber auch auf die Einheimischen und die Gepflogenheiten des Landes ist kaum zu stillen. Sie wird zudem gesch\u00fcrt durch Einf\u00fchrungsveranstaltungen, Willkommensparties und Kennenlerntage, die einem in den ersten Wochen keine Zeit f\u00fcr Heimweh lassen und das Zurechtfinden in der neuen Umgebung erleichtern. Das Kennenlernen anderer Erasmusstudenten geht fast noch schneller als als Ersti in der Heimatuni und ist zugleich noch spannender, da viele verschiedene L\u00e4nder vertreten sind \u2013 auch wenn es nicht schwer ist, einen Deutschen im Ausland zu treffen, vor allem in Schweden. <\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: small;\">Studieren in Schweden<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: small;\">In Schweden gibt es keine Studiengeb\u00fchren und Semesterbeitr\u00e4ge. Das Hochschulwesen wird aus Steuern finanziert, die daf\u00fcr vergleichsweise hoch sind. B\u00fccher muss man sich aufgrund mangelnder Bibliotheksausstattung oft selbst kaufen, was je nach Studienfach recht teuer werden kann. Gut, dass man da finanzielle Unterst\u00fctzung durch das Erasmusprogramm bekommt. Wer allerdings dies f\u00fcr einen Partyurlaub nutzen m\u00f6chte, sollte dies in einem Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten tun; vor allem f\u00fcr alkoholische Getr\u00e4nke muss man einiges mehr bezahlen als man es von deutschen Kneipenbesuchen kennt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Als Austauschstudent hat man keinen direkten Anspruch auf einen Wohnheimsplatz, sodass sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen kann, wer einen bekommt. Denn die Wohnungsnot in Stockholm ist gro\u00df, sodass einige Studenten zun\u00e4chst im Hostel wohnen oder campen m\u00fcssen; mit etwas Gl\u00fcck findet man auch ein Zimmer zur Untermiete. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">In der Regel sind die Leute sehr hilfsbereit und nett. Hierarchien gibt es kaum und jeder duzt jeden, auch an der Uni, was eine freundliche und warme Atmosph\u00e4re schafft und somit im Umgang mit den Dozenten sehr angenehm ist.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: small;\">Langeweile gibt es nicht<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Nach dem anf\u00e4nglichen Touristenstatus in der Fremde kehrt bald so etwas wie ein Alltag ein und das Reiseziel wird zum Zuhause. Meist erfordert das Dasein als Erasmusstudent nicht so viel Unipr\u00e4senz, sodass viel Zeit f\u00fcr andere Dinge bleibt. So ist das die perfekte Gelegenheit, Reisen durch das Land zu machen, viele Studenten aus anderen L\u00e4ndern kennenzulernen und auch die eine oder andere Party zu feiern. Langweilig wird einem in so einer vielf\u00e4ltigen Stadt wie Stockholm nicht: In den verschiedenen Vierteln findet man alles von teuren Nachtclubs bis zu Bars und Konzerten, von schicken Modeboutiquen bis zu kleinen Kr\u00e4merl\u00e4den und Secondhandshops, von den Gassen des K\u00fcnstlerviertels bis in die Stra\u00dfen der Sch\u00f6nen und Reichen. Im Sommer dr\u00e4ngen sich noch die vielen Touristen durch die Gassen der Altstadt, jedoch sinken die Angebote f\u00fcr diese gleichzeitig mit den Temperaturen im Herbst. Dann werden Urlauber abgeschreckt durch Dunkelheit und K\u00e4lte, die die Wintermonate beherrschen. Doch vor allem in der Vorweihnachtszeit erstrahlt die Stadt im Glanz der vielen Lichter in und an den H\u00e4usern. Gerade in dieser Zeit ist das Kaffeetrinken in den unz\u00e4hligen behaglichen Caf\u00e9s besonders sch\u00f6n. Da der Winter zwangsl\u00e4ufig jedes Jahr kommt, sind sie an K\u00e4lte und Dunkelheit gew\u00f6hnt. Man versinkt also nicht in Depressionen &#8211; und auch nicht im Schneechaos.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Friederike D\u00fcbgen Auf ins Abenteuer. Auf in ein fremdes Land, in dem einen Unbekanntes, Neues, Spannendes und so manche Herausforderung erwarten. 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