{"id":15172,"date":"2019-05-03T16:05:46","date_gmt":"2019-05-03T16:05:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=15172"},"modified":"2021-02-19T18:04:06","modified_gmt":"2021-02-19T18:04:06","slug":"menschenrechte-in-der-textilbranche-ganz-schoen-fairstrickt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2019\/05\/03\/menschenrechte-in-der-textilbranche-ganz-schoen-fairstrickt\/","title":{"rendered":"Menschenrechte in der Textilbranche \u2013 Ganz sch\u00f6n FAIRstrickt!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u201eWer bezahlt den Preis der Mode?\u201c Unter dieser Fragestellung haben sich \u00fcber 20 Organisationen zusammengetan und in T\u00fcbingen eine Woche zum Thema faire und nachhaltige Mode auf die Beine gestellt. Einer der H\u00f6hepunkte war die Podiumsdiskussion mit Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, dem Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und Thomas Seibert von <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/\">medico international<\/a>. Was klar wurde: Es muss sich etwas \u00e4ndern.<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch m\u00f6chte nicht, dass noch eine Mutter ihren Sohn verliert. Deshalb will ich Gerechtigkeit.\u201c Die Zuh\u00f6rer*innen im Saal des Weltethos-Institut sind mucksm\u00e4uschenstill, als Sarah Kentner mit ihrer Stimme am Donnerstagabend den Worten von Saeeda Khatoon Geh\u00f6r verleiht. Es ist kein typischer Anfang f\u00fcr eine Podiumsdiskussion und ganz sicher keiner f\u00fcr zarter Gem\u00fcter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Saeeda Khatoon verliert am 11. September 2012 ihren Sohn, der mit 258 anderen ArbeiterInnen bei einem Brand in einer Textilfabrik in Karachi, Pakistan, ums Leben kommt. <a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/eilaktionen\/ali-enterprises\/\">Die Notausg\u00e4nge waren verschlossen, der Brand ein vermeidbarer Unfall, das Geb\u00e4ude gar nicht offiziell als Fabrik registriert<\/a>. Es geh\u00f6rt der Firma Ali Enterprises, welche vor allem an einen gro\u00dfen Hersteller liefert: Das deutsche Modeunternehmen KIK. Sechs Jahre vergehen bis <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/ungluecke\/der-kampf-der-saeeda-khatoon-15916387.html\">Saeeda Khatoon endlich gegen KIK vor Gericht ziehen kann<\/a>. Und dann wird die Klage vom Gericht in Dortmund wegen Verj\u00e4hrung abgewiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unf\u00e4lle wie bei Ali Enterprises sind nur die Spitze des Eisbergs. Deswegen ging es am vergangenen Abend darum, was sich politisch \u00e4ndern muss, damit unw\u00fcrdige Arbeitsbedingungen und ausbeuterische Verh\u00e4ltnisse in der Textilbranche nicht mehr zukunftsf\u00e4hig sind. Auf dem Podium sa\u00df die T\u00fcbinger Abgeordnete und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und Thomas Seibert von der Menschenrechtsorganisation <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/\">medico international<\/a>. Dass gegen die systematische Verletzung von Menschenrechten in den Zulieferungsketten der Textilindustrie vorgegangen werden muss, dar\u00fcber waren sich die drei G\u00e4ste einig. Ihre Kritik galt jedoch verschiedenen Punkten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15168\" aria-describedby=\"caption-attachment-15168\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15168 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt2-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15168\" class=\"wp-caption-text\">\u201eWieso werden Lebensmittel zur\u00fcckgerufen, wenn von ihnen Gefahr ausgeht, Klamotten aber nicht? Menschenrechtsverletzungen sind ein enormer Fehler in der Produktionskette!\u201c, beklagt Mitorganisatorin Hanna Smitmans.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seibert nahm die Bundesregierung scharf in die Kritik daf\u00fcr, viel zu lange und immer noch viel zu viel auf freiwillige Selbstverpflichtung zu setzen: \u201eWir brauchen gesetzliche Regelungen. Diese sind allerdings zahnlos, wenn sie nicht sanktionsbewehrt sind. Wir brauchen hohe Bu\u00dfgelder f\u00fcr Unternehmen und es muss m\u00f6glich sein, verantwortliche Individuen zur Rechenschaft zu ziehen!\u201c Der KIK-Prozess habe die Debatte um Konzernverantwortlichkeit vorangebracht, obwohl er zum Nachteil der Kl\u00e4ger*innen endete. Immerhin gebe es neben dem freiwilligen Textilb\u00fcndnis, welches von Gerd M\u00fcller, Bundesminister f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit, vor Jahren ins Leben gerufen wurde, nun auch halboffizielle Pl\u00e4ne f\u00fcr ein richtiges Gesetz.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Nationale L\u00f6sungen f\u00fcr globale Probleme?<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Stand dieses <a href=\"https:\/\/www.welt-sichten.org\/artikel\/35820\/notfalls-gesetz\">\u201eSorgfaltspflichtengesetz\u201c<\/a> berichtete Frau Widmann-Mauz. Unternehmen sollen dabei zur Einhaltung der Menschenrechte innerhalb ihrer globalen Wertsch\u00f6pfungskette, also auch bei Fabriken wie der von Ali Enterprise in Pakistan oder etwa <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-04\/rana-plaza-jahrestag-hilfsfonds\">Rana Plaza in Bangladesch<\/a>, verpflichtet werden. Im Rahmen des \u201e<a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/297434\/8d6ab29982767d5a31d2e85464461565\/nap-wirtschaft-menschenrechte-data.pdf\">Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte<\/a>\u201c beginne jedoch zun\u00e4chst eine Monitoring-Phase, bei der die aktuelle Situation in den Textilunternehmen beobachtet werde. Nach einer Evaluation n\u00e4chstes Jahr werde dann entschieden, ob die freiwilligen Bem\u00fchungen ausreichen, oder ob der Gesetzgeber t\u00e4tig werden muss. \u201eFreiwillige Ma\u00dfnahmen bringen sehr wohl etwas\u201c, verteidigt die Ministerin f\u00fcr Integration, Fl\u00fcchtlinge und Migration den oft von der CDU favorisierten Ansatz, bei dem sich jede Industrie ihre eigenen Standards setzen kann. \u201eAu\u00dferdem leben wir l\u00e4ngst im europ\u00e4ischen Binnenmarkt, da man nicht mehr alles auf nationaler Ebene l\u00f6sen kann.\u201c F\u00fcr die kommende deutsche Ratspr\u00e4sidentschaft im Ministerrat der EU (zweite H\u00e4lfte 2020) seien Menschenrechte und Arbeitsbedingungen auf globaler Ebene ein wichtiges Thema.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15169\" aria-describedby=\"caption-attachment-15169\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15169 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt3-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15169\" class=\"wp-caption-text\">Die Fragen der ZuschauerInnen zu beantworten ist gar nicht so einfach, wie die angestrengten Blicke deuten lassen. Nachgehakt wurde zum Thema (demokratischer) Systemwechsel, Deutschlands Rolle in der UN und Kakao ohne Kinderarbeit.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Warum \u201eethische Akrobatik\u201c wichtig ist<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Cornelius-Bundschuh eckte weniger an mit seinen Aussagen. Er betonte, dass die Kirche zusammen mit kirchlichen Organisationen wie Brot f\u00fcr die Welt vor allem ein Bewusstsein f\u00fcr die Thematik schaffen m\u00f6chte. \u201eGewerkschaften und Zivilgesellschaft wollen wir st\u00e4rken!\u201c, bekr\u00e4ftigte der Bischof der evangelischen Landeskirche in Baden. Auch in eigenen Einrichtungen versuche man \u00f6kologisch, fair und sozial zu konsumieren. Seibert von <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/\">medico international<\/a> bezeichnete den Konsum von fairem Kaffee oder Kakao, welche von Cornelius-Bundschuh und Widmann-Mauz sehr gelobt wurden, als \u201eethische Akrobatik\u201c: Es reiche nicht, sei aber trotzdem wichtig, \u201edenn dann wird nachgedacht, dann wird dar\u00fcber gesprochen\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15170\" aria-describedby=\"caption-attachment-15170\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15170 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt4-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15170\" class=\"wp-caption-text\">\u201eCool, aber t\u00f6dlich\u201c: Aufr\u00fcttelnden Lesestoff zur weiteren Information legte Marieke Kodwei\u00df vom<a href=\"https:\/\/www.epiz.de\/startseite.html\"> Entwicklungsp\u00e4daogischen Informationszentrum (EPiZ)<\/a> in Reutlingen aus. Auch f\u00fcr die Gewerkschaft der ArbeiterInnen in Bangladesch wurde in der Woche Spenden gesammelt.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201eGucken Sie in einem Jahr wieder hin!\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Frage, ob Selbstverpflichtungen der Wirtschaft oder gesetzliche Regeln und hohe Bu\u00dfstrafen sinnvoller seien, wurden sich Seibert und Widmann-Mauz auch am Ende nicht ganz einig. \u201eWir brauchen eine L\u00f6sung, die in der Praxis funktioniert\u201c, betonte Widmann-Mauz. Eine der Organisator*innen merkte in der anschlie\u00dfenden Fragerunde an, dass sich sogar Unternehmen wie KIK aus Wettbewerbsgr\u00fcnden f\u00fcr strengere gesetzliche Vorgaben und klare juristische Grenzen einsetzten. Denn wenn sich alle an strengere Vorgaben halten m\u00fcssten, h\u00e4tte keiner mehr einen Wettbewerbsnachteil. Der Bischof riet den Anwesenden, das <a href=\"https:\/\/www.welt-sichten.org\/artikel\/35820\/notfalls-gesetz\">Sorgfaltspflichtengesetz<\/a> weiter zu verfolgen: \u201eSie m\u00fcssen sich verabreden, um in einem Jahr wieder hinzugucken!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEin sehr komplexes Thema\u201c, schlussfolgerte die Moderatorin der Debatte, Miriam Hitzelsberger. An den anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chen im Raum lie\u00df sich jedoch leicht erkennen, dass eine Sache den Anwesenden sehr klar wurde: Die massiven Verst\u00f6\u00dfe gegen Menschenrechte, Arbeitnehmer*innenrechte und Umweltschutz m\u00fcssen ein Ende haben. Ganz ohne gesetzliche Vorgaben liegt das Schicksal der Betroffenen im globalen S\u00fcden vermutlich noch lange im Ungewissen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15171\" aria-describedby=\"caption-attachment-15171\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15171 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Fairstrickt5-477x672.jpg\" alt=\"\" width=\"477\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15171\" class=\"wp-caption-text\">Neben entwicklungspolitischen Inititiativen wie <a href=\"https:\/\/www.engagement-global.de\/\">Engagement Global<\/a> oder dem <em><a href=\"https:\/\/www.epiz.de\/startseite.html\">EPiZ<\/a><\/em> haben auch der <a href=\"http:\/\/weltladen-tuebingen.de\/\">T\u00fcbinger Weltladen<\/a>, das Werkstadthaus und die Stadt T\u00fcbingen die Aktionswoche \u201e<a href=\"https:\/\/www.werkstadthaus.de\/fileadmin\/werkstadthaus\/bilder\/FAIRstrickt\/FAIRstrickt_Programmheft2019.pdf\">FAIRstrickt<\/a>\u201c unterst\u00fctzt.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eFAIRstrickt\u201c-Aktionswoche geht noch bis zum 4. Mai. Interessierte k\u00f6nnen sich das Programm <a href=\"https:\/\/www.epiz.de\/files\/inhalt\/Projekte\/FAIRstrickt\/FAIRstrickt_27.04.-04.05.2019_Programmheft.pdf\">hier<\/a> herunterladen. Weitere Veranstaltungen sind zum Beispiel:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>Freitag, 3. Mai: Round Table: Verloren im Konsumdschungel: Zwischen Fast-Fashion, Zertifizierungen und moderner Sklaverei (Weltethos-Institut, 18.15 Uhr)<\/em><\/li>\n<li><em>Samstag, 4. Mai: Arbeitsbedingungen und Gewerkschaftskampf in Bangladesch: Film und Diskussion (Stadtb\u00fccherei T\u00fcbingen, 11.00 Uhr) <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Thema faire Kleidung findest du hier weitere Links:<\/p>\n<p><em>Kampagne f\u00fcr <a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/\">saubere Kleidung<br \/>\n<\/a>\u201eWelchem Siegel kann ich trauen?\u201c bei <a href=\"https:\/\/www.femnet-ev.de\/index.php\/themen\/oeko-faire-kleidung\/siegeluebersicht\">femnet <\/a><a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/\"><br \/>\n<\/a>\u201eT\u00f6dliche Textilien\u201c bei <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/kampagnen\/textil\/\">medico international <\/a><a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/\"><br \/>\n<\/a>Projekt<a href=\"https:\/\/www.futurefashion.de\/\"> Future Fashion<\/a><a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/\"><br \/>\n<\/a>Highlights der nachhaltigen Messe<a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/\"> &#8222;<\/a><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/2019\/04\/29\/fairaenderung-im-system-die-highlights-der-fair-handeln-2019\/\">Fair Handeln<\/a><a href=\"https:\/\/saubere-kleidung.de\/\">&#8222;.<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u><strong>Fotos<\/strong>:<\/u> Clara Thier<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Plakat<\/strong><\/span>: FAIRstrickt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWer bezahlt den Preis der Mode?\u201c Unter dieser Fragestellung haben sich \u00fcber 20 Organisationen zusammengetan und in T\u00fcbingen eine Woche zum Thema faire und nachhaltige &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":329,"featured_media":15167,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,49,922],"tags":[4783,4784,4785,1238,11,4786,4787,4788,1415,2903,185,4789,4790,18,4791,19,1419,1336],"class_list":["post-15172","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-unipolitik","category-student-lifestyle","tag-annette-widmann-mauz","tag-epiz","tag-fairstrickt","tag-fairtrade","tag-featured","tag-jochen-cornelius-bundschuh","tag-kik","tag-medico-international","tag-menschenrechte","tag-nachaltigkeit","tag-podiumsdiskussion","tag-saeeda-khatoon","tag-sarah-kentner","tag-studierende","tag-thomas-seibert","tag-tubingen","tag-weltethos-institut-tuebingen","tag-zukunft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/329"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15172"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15172\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23521,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15172\/revisions\/23521"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}