{"id":15366,"date":"2019-05-26T11:08:24","date_gmt":"2019-05-26T11:08:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=15366"},"modified":"2021-02-19T17:59:55","modified_gmt":"2021-02-19T17:59:55","slug":"ein-gespenst-geht-um-in-tuebingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2019\/05\/26\/ein-gespenst-geht-um-in-tuebingen\/","title":{"rendered":"Ein Gespenst geht um in T\u00fcbingen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Unter einer bedrohlichen Wolkendecke und Nieselregen begann die \u201eSpooky Stadttour\u201c in T\u00fcbingen am unteren Ende der Neckargasse. Dass in T\u00fcbingen nicht nur ein Gespenst umher geht, sondern gleich mehrere Geschichten Kobolde, mysteri\u00f6se Reiter und Erscheinungen der \u00fcbernat\u00fcrlichen Art \u00fcberliefern, h\u00e4tten die meisten der TeilnehmerInnen wohl vorher nicht gedacht.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich war eine satirische Stadttour geplant, erkl\u00e4rt uns <a href=\"http:\/\/www.landschaftsfuehrer.info\/margarethe-gonner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Margret G\u00f6nner<\/a> zu Beginn. Man war unzufrieden mit der Situation in T\u00fcbingen im Jahr 2003, als etwa trotz leerer Stadtkasse die Paul-Horn-Arena gebaut werden sollte. So wollte sie eine F\u00fchrung durch T\u00fcbingen anbieten, bei der etwa die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brigitte_Russ-Scherer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">damalige Oberb\u00fcrgermeisterin<\/a> als Vampir dargestellt wurde. Mehr durch Zufall bemerkte sie dann, dass es in T\u00fcbingen durchaus einige mysteri\u00f6se Erscheinungen, Sagen und Legenden gab.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Von Internationalem und Lokalem<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weit verbreite Sagengestalt in vielen Teilen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopfloser_Reiter\">Deutschlands und internationalen Legenden sind kopflose Reiter<\/a>, die immer mal wieder f\u00fcr Angst und Schrecken sorgten. So wurde auch ein Vater mit seinem Sohn auf dem R\u00fcckweg nach T\u00fcbingen bei D\u00e4mmerung von einem solchen Reiter heimgesucht. Der Vater entkam dem Reiter, der wahlweise ohne Kopf oder mit dem Kopf unter dem Arm auftrat, nur knapp durch das Neckartor. Dieses stand damals am Ende der heutigen Neckargasse und war der wichtigste Ein- und Ausgang f\u00fcr die Stadt T\u00fcbingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch im Umkreis von T\u00fcbingen gibt es auch ganz einzigartige Gestalten. So geht etwa der \u201eRanzenpuffer\u201c aus dem Sch\u00f6nbuch im Wald zwischen B\u00f6blingen und T\u00fcbingen umher. F\u00fcr seine gottlose Lebensweise wurde einst ein J\u00e4ger dazu verdammt noch lange Zeiten nach seinem Tod in dem heutigen Naturpark sein Unwesen zu treiben. Der \u201eRanzenpuffer\u201c tr\u00e4gt auch den Namen \u201eBr\u00fcller\u201c, da er meist durch sein lautes Br\u00fcllen in Erscheinung tritt. Mit Vorliebe weckt er rastende Wanderer durch lautes Geschrei in die Ohren auf, so dass diese auch Wochen danach nichts mehr zu h\u00f6ren verm\u00f6gen. Meist verwandelt er sich danach in ein Wildschwein und zieht dann grunzend von dannen. Doch auch die Gestalt von anderen Tieren soll der ehemalige J\u00e4gersmann annehmen k\u00f6nnen. <a href=\"http:\/\/www.ranzenpuffer.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seit 1997 dient der \u201eRanzenpuffer\u201c auch als Vorbild f\u00fcr die Narrenzunft in Kirchentellinsfurt.<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_15370\" aria-describedby=\"caption-attachment-15370\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15370 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour1-646x672.jpg\" alt=\"\" width=\"646\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15370\" class=\"wp-caption-text\">Die zertifizierte Natur- und Landschaftsf\u00fchrerin Margret G\u00f6nner erz\u00e4hlt fachkundig \u00fcber Sagen, Mythen und Legenden in und rund um T\u00fcbingen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch andere Tiere mit magischen F\u00e4higkeiten soll es um T\u00fcbingen herum geben. So berichtet eine Sage \u00fcber einer Hirschauerin, die auf dem Weg in die Stadt einem Hahn begegnet sein soll. Nachdem die Versuche ihn zu fangen fehlschlugen, erz\u00e4hlte sie auf dem Markt von dem pr\u00e4chtigen Federvieh. Die anwesenden Marktleute schienen wenig erstaunt \u00fcber das Misslingen der Frau, das Getier in ihren Besitz zu bekommen. Es solle sich um einen umgehenden Geist handeln und somit sei es nat\u00fcrlich unm\u00f6glich, dass jemals ein Mensch ihn fangen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber Zwerge und Kobolde<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W\u00e4lder und Weinberge um T\u00fcbingen waren seit jeher ein beliebter Ort f\u00fcr Sagen und Geschichten. So soll einst in der Ruine der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96denburg_%28T%C3%BCbingen%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00d6denburg <\/a>auf dem Spitzberg ein Zwerg gehaust haben, welcher den Namen \u201eRotm\u00e4ntele\u201c trug. Das \u201eRotm\u00e4ntele\u201c war bei den Bauern als grantig und ungenie\u00dfbar bekannt und so hielten sie meist Abstand von ihm. Eines Tages aber soll doch ein Bauer mit diesem ins Gespr\u00e4ch gekommen sein. Das \u201eRotm\u00e4ntele\u201c erz\u00e4hlte diesem, dass irgendwo auf der Gemarkung T\u00fcbingen ein Schatz versteckt sei, so gro\u00df wie der \u00d6sterberg. Sollte man diesen Schatz allerdings jemals finden, wusste das \u201eRotm\u00e4ntele\u201c schon ganz genau was dann zu tun sei: Man d\u00fcrfe ihn auf keinen Fall in T\u00fcbingen ausgeben, sondern solle ihn in einer apfelgr\u00fcnen Kutsche nach Wien bef\u00f6rdern. <a href=\"https:\/\/www.nzh.de\/joo\/index.php\/fasnetsfiguren\/rotmaentele\">Auch das Rotm\u00e4ntele dient heute als Vorbild f\u00fcr eine Fasnetssfigur.<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_15367\" aria-describedby=\"caption-attachment-15367\" style=\"width: 504px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15367 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour2-504x672.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15367\" class=\"wp-caption-text\">Wegen der dichten Bebauung in der \u201eUnterstadt\u201c scheint in den Wintermonaten nur sehr selten die Sonne in die Fenster der H\u00e4user. Der perfekte Ort f\u00fcr Kobolde, Geister und mysteri\u00f6se Erscheinungen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geheimnisvolle kleine M\u00e4nnlein soll es aber auch innerhalb der Stadttore in T\u00fcbingen geben haben. So wurde reichen Familien zu T\u00fcbingen nachgesagt, sie h\u00e4tten ein &#8222;Geldm\u00e4nnle&#8220; zu Hause. Dieses soll zwar ein h\u00e4sslicher Kobold sein, der den Menschen allerdings zu Wohlstand verhilft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch garstige Kobolde sollen sich in T\u00fcbingen herumgetrieben haben. In der ehemaligen Scheune hinter dem Nonnenhaus, erz\u00e4hlt man sich, soll einst der \u201eEinf\u00fc\u00dfle\u201c gelebt haben. Wie am Namen abzuleiten hatte dieser nur einen Fu\u00df und musste somit immer umherh\u00fcpfen. Die gr\u00f6\u00dften Freuden hatte der \u201eEinf\u00fc\u00dfle\u201c daran, die unbeaufsichtigt spielenden Kinder umher zu werfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwar hat der \u201eEinf\u00fc\u00dfle\u201c seine Hausherren nicht zu reichen Leuten gemacht wie das \u201eGeldm\u00e4nnle\u201c, allerdings ging von ihm auch keine wirkliche Gefahr f\u00fcr die Kinder aus. Eine damals tats\u00e4chlich existierende Gefahr war jedoch der heutige Ammerkanal, welcher vor \u00fcber hundert Jahren noch ein rei\u00dfender M\u00fchlbach war, in dem regelm\u00e4\u00dfig Kinder ertranken.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Der Teufel und der Weinkrug<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Teufel musste immer wieder f\u00fcr allerlei \u00dcbernat\u00fcrliches herhalten. Bei ganz weltlichen Sorgen wurde der Teufel sogar um Rate gefragt. So soll ein Student, der im Jahr 1590 in Geldsorgen war, in der Haaggasse 19 einen Vertrag mit dem Teufel geschlossen und ihm seine Seele f\u00fcr drei Gulden angeboten haben. Als dieser Vertrag dann gefunden wurde, bekam er mit einigen Wochen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karzer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karzer<\/a> eine recht milde Strafe. Vermeintliche Vertr\u00e4ge mit dem Teufel wurden damals auch gerne mit dem Tod bestraft. Doch der Teufel spielte auch knapp 400 Jahre sp\u00e4ter noch einmal eine Rolle in T\u00fcbingen. In einem bauf\u00e4lligen Haus in der Altstadt entdeckte\u00a0eine neu nach T\u00fcbingen gezogene Familie eines Morgens einen riesigen Brandfleck unter dem Bett der Tochter. Ihre einzige Erkl\u00e4rung war, dass dieser vom Teufel stammen m\u00fcsse. Diese Geschichte ereignete sich in den 80er Jahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15368\" aria-describedby=\"caption-attachment-15368\" style=\"width: 504px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15368 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour3-504x672.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15368\" class=\"wp-caption-text\">In so einem Weinkrug wurde einst ein D\u00e4mon gebannt (Abbildung \u00e4hnlich).<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den damals ausgef\u00fchrten Exorzismen galt es, Geister, Teufel und D\u00e4monen auszutreiben. So wurde damals ein Geist in einen Weinkrug fortbeschworen. Dieser Geist soll dann mit dem Krug davon geflogen und \u00fcber dem Sch\u00f6nbuch-Wald verschwunden sein.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Der reale Irrsinn<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vermutlich \u00dcbernat\u00fcrliches wurde fr\u00fcher gerne auch als Schutz benutzt, um sich selbst nicht in Gefahr bringen zu m\u00fcssen. Als etwa 1492 in T\u00fcbingen die Pest w\u00fctete, brachte man alle Pestleichen in die damalige Kapelle des Wilhelmsstifts. In der Nacht vernahmen die Menschen dann die Schreie eines vermeintlich Untoten. Vermutlich hatte man jedoch tats\u00e4chlich nur eine lebendige Person mit in die Kapelle eingesperrt, der um Hilfe rief. Weniger \u00fcbernat\u00fcrlich, aber dennoch gruselig ist ein Fund im heutigen Stadtmuseum.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15369\" aria-describedby=\"caption-attachment-15369\" style=\"width: 504px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15369 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour4-504x672.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15369\" class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fcher wurden auch Menschen in Geb\u00e4ude mit eingemauert, sp\u00e4ter bediente man sich an Tieren. Eier wurden als \u201egem\u00e4\u00dfigte\u201c Variante etwas Lebendiges einzumauern angesehen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Renovierungsarbeiten fand man ein nat\u00fcrlich mumifiziertes Skelett einer Katze im Mauerwerk des fr\u00fcheren Kornhauses. Die Menschen waren fr\u00fcher der Meinung, dass etwas Lebendiges einem Bauwerk erst die notwendige Haltbarkeit geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer wissen m\u00f6chte was es mit dem Greif am Eck der Stiftskirche auf sich hatte und welche mysteri\u00f6sen V\u00f6gel und Tiere sich dort sonst noch herumgetrieben haben sollen, warum die Kegelbahn im Haus der Studentenverbindung Roigel auch \u201eM\u00f6rike-Kegelbahn\u201c genannt wird und warum eine fr\u00fchere Haush\u00e4lterin im Ammerhof eine ziemliche Fehlbesetzung war, der muss sich selbst auf den Weg machen durch die engen Gassen der Altstadt, um T\u00fcbingen in einem gespenstischem Licht zu sehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15379\" aria-describedby=\"caption-attachment-15379\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15379 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stadttour-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15379\" class=\"wp-caption-text\">Der Greif am Eck der Stiftskirche, ebenfalls Verlagszeichen des 1659 in T\u00fcbingen gegr\u00fcndetem Cotta-Verlag, der u.a. Schiller und Goethe verlegte.<\/figcaption><\/figure>\n<blockquote><p>&#8222;Einen gro\u00dfen Beitrag f\u00fcr die Verschriftlichung der schw\u00e4bischen Sagen und M\u00e4rchen lieferte Ernst Heinrich Meier. Er war Professor in T\u00fcbingen und ver\u00f6ffentlichte 1852 das Buch<a href=\"https:\/\/rds-tue.ibs-bw.de\/opac\/RDSIndex\/Search?lookfor=Deutsche%20Sagen%2C%20Sitten%20und%20Gebr%C3%A4uche%20aus%20Schwaben&amp;source=ub-homepage&amp;lng=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Deutsche Sagen, Sitten und Gebr\u00e4uche aus Schwaben<\/a>.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die F\u00fchrungen finden bei guter Wettervorhersage gelegentlich freitags um 17 Uhr am unteren Ende der Neckargasse statt. Angek\u00fcndigt wird dies im Schw\u00e4bischen Tagblatt, sowie dem Reutlinger Generalanzeiger. F\u00fcr Interessierte bietet Margret G\u00f6nner auch zus\u00e4tzliche F\u00fchrungen an. (Kostenpunkt: 70\u20ac f\u00fcr Private Gruppen; 50\u20ac f\u00fcr Gemeinn\u00fctzige).<br \/>\nKontakt: <a href=\"mailto:margret@margret-goenner.de\">margret@margret-goenner.de<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bilder<\/strong><\/span>: Tobias Schallmeir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter einer bedrohlichen Wolkendecke und Nieselregen begann die \u201eSpooky Stadttour\u201c in T\u00fcbingen am unteren Ende der Neckargasse. 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