{"id":15391,"date":"2019-05-26T09:00:25","date_gmt":"2019-05-26T09:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=15391"},"modified":"2021-02-19T18:00:23","modified_gmt":"2021-02-19T18:00:23","slug":"zukunftsszenarien-eines-klimaneutralen-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2019\/05\/26\/zukunftsszenarien-eines-klimaneutralen-deutschlands\/","title":{"rendered":"Zukunftsszenarien eines klimaneutralen Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Eine \u00d6konomin, die zum Thema Umwelt forscht? Klingt erstmal wie ein Paradox. Wer jedoch am Mittwochabend dem Vortrag von Dr. Monika Dittrich im Kupferblau lauschte, erkannte schnell, wie sinnvoll und notwendig die Kombination dieser beiden Themenbereiche ist.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dittrich arbeitet am unabh\u00e4ngigen Institut f\u00fcr Energie und Umweltforschung in Heidelberg (kurz <a href=\"https:\/\/www.ifeu.de\/\">IFEU<\/a>) und war auf Einladung der T\u00fcbinger Studierendeninitiative \u201eRethinking Economics\u201c nach T\u00fcbingen gekommen. Im Rahmen der von den Studierenden organisierten Ringvorlesung hielt sie einen Vortrag zum Thema \u201eKapitalismus und Umwelt \u2013 Welche Defizite beheben Materialflussanalysen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor Dittrich in ihr eigentliches Forschungsfeld, die Materialflussanalysen (MFA) einstieg, erl\u00e4uterte sie zun\u00e4chst einige allgemeine Probleme. \u201eDer Kapitalismus erm\u00f6glicht und f\u00f6rdert es, Gier auszuleben. Als erfolgreich gilt, wer m\u00f6glichst viel akkumuliert\u201c. Die Umwelt bzw. die Natur sei dagegen die produktive Kraft, die Werte \u00fcberhaupt erst schafft. Diese Kombination habe dazu gef\u00fchrt, dass der Umwelt zum Teil \u00f6konomische Werte zugewiesen wurden, z.B. Rohstoffen, aber auch Strafzahlungen im Falle von bestimmten Verschmutzungen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15453\" aria-describedby=\"caption-attachment-15453\" style=\"width: 342px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15453\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Rethinking-Economics-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"342\" height=\"257\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-15453\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Monika Dittrich forscht zu den Themen Ressourceneffizienz, internationaler Handel und \u00f6konomieweite Materialflussanalysen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ein Beispiel von Umweltbepreisung nannte Dittrich den Preis f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>(-\u00e4quivalente) Tonnen, der an der <a href=\"http:\/\/www.eex.com\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">European Energy Exchange<\/a>, sprich an einer B\u00f6rse, gehandelt wird. Lange lag dieser Preis zwischen 5\u20ac und 10\u20ac, seit gut einem Jahr ist er angestiegen auf rund 25\u20ac. Ob dieser Preis angemessen ist, l\u00e4sst sich aber erst diskutieren, wenn man auch die sogenannten Umweltschadenskosten betrachtet. In diese Berechnung flie\u00dfen zum Beispiel die Kosten f\u00fcr Ernteverluste, Bodensanierung und nicht vermiedene Umwelt- und Gesundheitssch\u00e4den sowie Vorsorgekosten beispielsweise f\u00fcr Hochwasserschutz mit ein. 2016 lagen die Umweltschadenskosten f\u00fcr eine Tonne CO<sub>2<\/sub>(-\u00c4quivalent) bei 180\u20ac, deutlich h\u00f6her also als der Preis, den Unternehmen momentan f\u00fcr den Aussto\u00df einer Tonne CO<sub>2<\/sub>(-\u00c4quivalent) an der B\u00f6rse zahlen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Der dominierenden Preisdenke etwas entgegensetzen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit genau solchen Zusammenh\u00e4ngen und Ungereimtheiten besch\u00e4ftigt sich Dittrich in ihrer Forschung. Bei einer Materialflussanalyse sollen die monet\u00e4ren Rechnungen, die momentan in allen Bereichen vorherrschend sind, in physische Rechnungen \u00fcbertragen werden. Daf\u00fcr werden alle physischen Materialstr\u00f6me einer \u00d6konomie quantifiziert, das hei\u00dft, alles was dem Boden entnommen und von der \u00d6konomie im- und exportiert wird, wird in Betracht gezogen. Das Ziel dabei ist es, der dominierenden Preisdenke etwas entgegenzusetzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15418\" aria-describedby=\"caption-attachment-15418\" style=\"width: 910px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Netzwerk_Plurale_\u00d6konomik_Logo.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15418 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Netzwerk_Plurale_\u00d6konomik_Logo.svg_-910x672.png\" alt=\"\" width=\"910\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15418\" class=\"wp-caption-text\">Das Netzwerk Plurale \u00d6konomik e. V. hat seine Wurzeln in einer studentischen Initiative an der Pariser Uni Sorbonne im Jahr 2000: Studierende hinterfragten das neoklassische Modell der \u00d6konomie. 2007 wurde der Verein in Deutschland gegr\u00fcndet.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rechenmethodik dieser Analysen beruht auf der VWL-Gesamtrechnung. Dabei gehen die Umwelt\u00f6konom*innen jedoch sehr differenziert vor. Dittrich berichtet zum Beispiel von einem Modell, das sie mit Kolleg*innen f\u00fcr <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/de\">\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Eurostat&#8220;<\/a> entwickelt hat. In diesem Modell kann zwischen 172 verschiedenen G\u00fctergruppen beziehungsweise Produktionssektoren unterschieden werden, zudem werden auch die Vorketten mit einbezogen, unter anderem kann der verwendete Strommix der 30 Haupt-Exportl\u00e4nder aus denen Deutschland Waren erh\u00e4lt, mit einbezogen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch diese differenzierten Rechenmodelle kann nicht nur berechnet werden, wie viele Ressourcen zum Beispiel die Deutschen im eigenen Land verbrauchen, sondern auch, wie viel sie durch ihr Verhalten in anderen L\u00e4ndern verbrauchen. So werden Verteilungsungerechtigkeiten klar aufgezeigt, wobei die ethische Bewertung nicht in das Feld der Umwelt\u00f6konom*innen geh\u00f6rt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zukunftsszenarien\u2026<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">MFAs k\u00f6nnen f\u00fcr vielf\u00e4ltige Zwecke eingesetzt werden, zum Beispiel um die in Zukunft in Deutschland ben\u00f6tigte Rohstoffmenge zu modellieren. Viele der Auftraggeber derartiger Studien sind Statistik\u00e4mter und Ministerien, vor allem das <a href=\"http:\/\/uba.co2-rechner.de\/de_DE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Umweltbundesamt<\/a>. Ein kleinerer Teil kommt auch aus der freien Wirtschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das Umweltbundesamt arbeiten Dittrich und ihre Kolleg*innen aktuell an dem Projekt \u201eTreibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050\u201c. Die Forscher*innen stellten insgesamt f\u00fcnf technisch ambitionierte Szenarien auf, wie Deutschland bis 2050 auf einem ressourcenschonenden Weg Klimaneutralit\u00e4t erreichen k\u00f6nnte. Das erste dieser Szenarien, das bereits ver\u00f6ffentlicht wurde, tr\u00e4gt den Namen \u201e<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/publikationen\/den-weg-zu-einem-treibhausgasneutralen-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Den Weg zu einem treibhausgasneutralen Deutschland ressourcenschonend gestalten<\/a>\u201c und unterstellt, dass Deutschland seinen Strom bis 2050 aus 100% erneuerbaren Energien gewinnt. Au\u00dferdem m\u00fcsse es Umstellungen in Industrie und Landwirtschaft geben, Ressourcen- und Energieeffizienz m\u00fcssten gesteigert werden. Dabei gehen Wissenschaftler*innen von einem durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Wirtschaftswachstum von 0,7% aus, was die meisten \u00d6konom*innen wohl als Horrorszenario abtun w\u00fcrden. Zus\u00e4tzlich muss auch der Rest der Welt deutliche Fortschritte bei der Treibhausgasreduktion machen, sonst w\u00e4re das deutsche Ziel nicht zu erreichen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u2026und der Einfluss der Politik<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dittrich machte sehr deutlich, dass derartige Prognosen bei dem derzeit von der Politik verfolgten Kurs absolute Utopien bleiben w\u00fcrden. F\u00fcr sie sei es schwer zu verstehen, warum die Politik nicht mehr Ma\u00dfnahmen zur Emissionsreduktion in Angriff nehme und diese auch schneller umsetze. Die Berichte aus der Wissenschaft seien alarmierend, wie beispielsweise der vor kurzem erschienene. Besonders, wenn man sich Rechnungen wie die eingangs genannten Umweltschadenskosten ansehe, m\u00fcsse die Politik doch ein Interesse daran haben, zu handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Dittrich besteht der n\u00e4chste Schritt ihrer Forschung darin, der Idee des Kapitalismus ohne Grenzen entgegenzutreten. Es sei notwendig, die planetaren Grenzen von Rohstoffen zu berechnen. Allerdings sei es eine gro\u00dfe Herausforderung, die tats\u00e4chlichen Grenzen der Materialausnutzung zu definieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrem Fazit kam die \u00d6konomin noch einmal auf die Politik zu sprechen. \u201eUnsere Studien zur Ressourceneffizienz werden von allen Akteuren begr\u00fc\u00dft. Man muss aber auch ganz klar sagen, dass alles, was mit konsumbezogenen Indikatoren zu tun hat, von den Regierungen weder gefordert noch gef\u00f6rdert wird\u201c. Generell sei die Idee, dass man Konsum limitieren m\u00fcsse, im \u00f6ffentlichen Diskurs bisher kaum vorhanden und nicht akzeptiert. Dittrich erntete gro\u00dfen Applaus von den Anwesenden f\u00fcr ihren informativen und ehrlichen Vortrag.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15414\" aria-describedby=\"caption-attachment-15414\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15414 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_3522a-1008x672.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-15414\" class=\"wp-caption-text\">Die Studierenden Konrad Heinz und Maren Stoppel w\u00fcnschten sich mehr Abwechslung in ihrem Studiengang. Diese soll ihnen die Vorlesungsreihe bieten.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Anschluss er\u00f6ffnete Konrad Heinz von \u201eRethinking Economics\u201c die Diskussionsrunde. \u201eRethinking Economics\u201c (RE) ist eine Ortsgruppe des <a href=\"https:\/\/www.plurale-oekonomik.de\/netzwerk-plurale-oekonomik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Netzwerk Plurale \u00d6konomik e. V.<\/a>, das sich f\u00fcr eine diversifizierte Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften einsetzt. Kupferblau traf Heinz und seine Mitstreiterin Maren Stoppel vor dem Vortrag zum Interview.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201e\u00d6konomie ist nicht das einzig Wahre\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kupferblau: Warum engagiert ihr euch bei Rethinking Economics?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stoppel: Als ich mit dem Studium anfing, habe ich schnell gemerkt, dass es sehr einseitig ist. Auf der Suche nach weiterf\u00fchrenden Aspekten bin ich dann auf Rethinking Economics gesto\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heinz: Ich bin schon vor meinem Studium Mitglied bei RE geworden. Ich hatte mich schon lange f\u00fcr die Weltwirtschaft interessiert und gemerkt, dass es viele Probleme gibt, viele Dinge, die nicht so aufgehen, wie sie es sollten. Probleme wie Ungleichheit oder Klimawandel m\u00fcssen in den Wirtschaftswissenschaften mehr verhandelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Habt ihr an der Uni denn schon Konkretes erreicht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heinz: Na ja, eher kleine Schritte. Unsere Ringvorlesung gibt es ja schon seit mehreren Semestern und inzwischen k\u00f6nnen die Studierenden immerhin einen Sitzschein machen, der 2 ECTS-Punkte bringt. Unser Ziel ist es aber, dass die Vorlesung mehr institutionalisiert wird, also als Pflichtveranstaltung f\u00fcr alle WiWi-Studierenden, die dann auch 6 ECTS-Punkte bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stoppel: Man merkt, dass an einigen Unis so langsam ein Umdenken einsetzt. Einige Wenige erweitern ihr Angebot durch pluralistischere Ans\u00e4tze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heinz: Einige Professoren finden, wir seien schon sehr plural hier in T\u00fcbingen. Es ist aber wichtig, nicht Themen-Pluralit\u00e4t mit Theorie-Pluralit\u00e4t zu verwechseln. Es gibt hier einige Professoren, die unserer Gruppe nicht abgeneigt sind, wobei die dann oft sagen, dass man sowieso nichts Konkretes \u00e4ndern kann, weil die finanziellen Mittel fehlen. Es gibt aber auch einige Professoren, die uns bel\u00e4cheln, nach dem Motto: \u201eIst ja s\u00fc\u00df, was ihr macht, aber eigentlich auch Schwachsinn.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das mit den finanziellen Mitteln ist bestimmt wirklich nicht so einfach, oder? Wie finanziert ihr zum Beispiel die Reisekosten und Honorare eurer Redner*innen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stoppel: Wir bekommen teilweise F\u00f6rdermittel durch die QSM (Qualit\u00e4tssicherungsmittel), da arbeiten wir mit der Fachschaft zusammen, und teilweise auch einige F\u00f6rdermittel vom Institut f\u00fcr New Economic Thinking. Normalerweise \u00fcbernehmen wir nur die Reisekosten unserer Vortragenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heinz: Abseits vom Mainstream sind die Dozent*innen oft auch ohne Honorar motiviert, Vortr\u00e4ge zu halten, auch, wenn sie aus anderen Bereichen kommen. Das passt ja auch zu der Idee, dass \u00d6konomie eben nicht das einzig Wahre ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Danke f\u00fcr das Interview!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bei Rethinking Economics sind Studierende aller Fachrichtungen willkommen. Wer mehr \u00fcber die Gruppe erfahren m\u00f6chte, kontaktiert sie am besten \u00fcber <a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/RethinkingEconomics\/\">Facebook<\/a>. Die Ringvorlesung <a href=\"https:\/\/uni-tuebingen.de\/einrichtungen\/zentrale-einrichtungen\/forum-scientiarum\/veranstaltungen\/vorlesungsreihen\/rethinking-economics\/ss2019\/\">\u201eKapitalismus &#8211; Konzepte, Kernfragen und Kritik\u201c<\/a> findet noch bis zum 10.07.2019 jeden Mittwoch um 18.15 im Kupferbau, H\u00f6rsaal 22, statt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bilder<\/strong><\/span>: Leonie M\u00fcller, Rethinking Economics<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Beitragsbild:<\/strong> <\/span>Pixabay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u00d6konomin, die zum Thema Umwelt forscht? Klingt erstmal wie ein Paradox. 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