{"id":15868,"date":"2019-06-25T16:31:39","date_gmt":"2019-06-25T14:31:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=15868"},"modified":"2019-06-25T16:31:39","modified_gmt":"2019-06-25T14:31:39","slug":"themenvortraege-im-schloss-politik-und-muessiggang-im-klassischen-athen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2019\/06\/25\/themenvortraege-im-schloss-politik-und-muessiggang-im-klassischen-athen\/","title":{"rendered":"Themenvortr\u00e4ge im Schloss: Politik und M\u00fc\u00dfiggang im klassischen Athen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Am vergangenen Sonntag fand im Schloss Hohent\u00fcbingen ein Themenvortrag mit dem Titel: \u201eAuf der Agora \u2013 Politik und M\u00fc\u00dfiggang im klassischen Athen\u201c statt. <a href=\"https:\/\/www.unimuseum.uni-tuebingen.de\/de\/mut\/mitarbeiter.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Christina H\u00e4fele<\/a>, eine Historikerin des MUT sprach in einem so vollen Raum, dass gerade noch f\u00fcr jeden Zuh\u00f6rer ein Sitzplatz zu haben war. Was die Historikerin \u00fcber Teilhabe, Theatervorstellungen und Trinkgelage zu erz\u00e4hlen wusste, erfahrt ihr hier.<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Alltagsgeschichte der B\u00fcrgerschaft von Athen nach den Perserkriegen, als die Stadt gerade prosperierte, sollte bei dem Vortrag, der um 11 Uhr\u00a0 im F\u00fcnfeckturm begann, im Mittelpunkt stehen. Um den zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen, mussten leider Sport im Allgemeinen und ein Blick auf andere Stadtstaaten, wie Sparta und Korinth ausgespart werden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Der Vollb\u00fcrger und andere Einwohner der Stadt<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuerst definierte Frau H\u00e4fele den Begriff \u201eB\u00fcrger\u201c, wie er im klassischen Athen verstanden wurde. Es handelte sich dabei um einen mindestens achtzehn Jahre alten Mann, dessen Eltern beide in Athen geboren sein mussten und der sich aktiv am \u00f6ffentlichen Leben beteiligte, das hei\u00dft \u201ean Gericht und Regierung teilnahm\u201c. Zu diesen B\u00fcrgern geh\u00f6rten maximal 40.000 der \u2013 wenn man vorsichtigen Sch\u00e4tzungen Glauben schenkt \u2013 300.000 Einwohner Athens. Von jenen 300.000 sollen ungef\u00e4hr 100.000 Sklaven gewesen sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15884\" aria-describedby=\"caption-attachment-15884\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/800px-Akropolis_by_Leo_von_Klenze.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15884 size-full\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/800px-Akropolis_by_Leo_von_Klenze.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"548\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15884\" class=\"wp-caption-text\">Wie sich der K\u00fcnstler Leo von Klenze das antike Athen vorstellte: Ein \u00d6lgem\u00e4lde der Akropolis von 1846.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00dcber die Rolle der Frau ist wenig dokumentiert:<\/span> Sie waren f\u00fcr den Haushalt zust\u00e4ndig, politische Teilhabe war ihnen verboten und wenn dem Haushalt gen\u00fcgend Sklaven zur Verf\u00fcgung standen, dass die Frau keine Hausarbeit zu tun brauchte, wob sie als Freizeitbesch\u00e4ftigung an einem gro\u00dfen Webstuhl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sklaverei_im_antiken_Griechenland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Von den Sklaven ist \u00fcberliefert, dass selbst \u201earme\u201c B\u00fcrger mindestens einen besa\u00dfen<\/a>. Den Sklaven war es verboten zu heiraten und Eigentum zu besitzen. Versklavte, die nicht im Haushalt besch\u00e4ftigt waren, wurden f\u00fcr allerlei harte und unangenehme Arbeit herangezogen, so beispielsweise zum Bergbau. Erw\u00e4hnt wird die Sklaverei schon von <a href=\"https:\/\/gutenberg.spiegel.de\/autor\/homer-288\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Homer<\/a>, der im achten Jahrhundert vor Christus geschrieben haben soll. Dieses daher selbstverst\u00e4ndliche Abw\u00e4lzen von schwerer Arbeit auf Andere erm\u00f6glichte den m\u00e4nnlichen Vollb\u00fcrgern dann eben jene zeitintensive politische Bet\u00e4tigung und den M\u00fc\u00dfiggang.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Stadt &amp; der politische Alltag<u><br \/>\n<\/u><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Meiste davon spielte sich au\u00dfer Haus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agora_%28Athen%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">auf dem <em>Agora<\/em> genannten Marktplatz <\/a>ab, dessen arch\u00e4ologische Spuren bis ins siebte Jahrhundert vor Christus zur\u00fcckreichen. Grund daf\u00fcr scheint nicht zuletzt der schlechte Zustand der beengten H\u00e4user gewesen zu sein, der sich trotz der guten wirtschaftlichen Lage nicht verbesserte. \u00dcberraschend f\u00fcr Fremde waren die H\u00e4user meist h\u00f6chstens einst\u00f6ckig und aus Lehm gebaut, der es Anekdoten zufolge Dieben erlaubte, einfach die Wand einzudr\u00fccken. Aber auch auf und um den Marktplatz sah es wahrscheinlich nicht viel besser aus: Kanalisationen fehlten v\u00f6llig, dementsprechend auch \u00f6ffentliche Toiletten, wie man sie aus dem Alten Rom kennt. Aus diesen hygienischen Zust\u00e4nden resultierten die zu erwartenden regelm\u00e4\u00dfigen Seuchen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15879\" aria-describedby=\"caption-attachment-15879\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Stoa_in_Athens.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15879 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Stoa_in_Athens-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15879\" class=\"wp-caption-text\">Einer der ber\u00fchtmen Wandelg\u00e4nge der ehemaligen Polis Athen ist die Stoa von Attalos. In fr\u00fcheren Zeiten waren hier H\u00e4ndler, Philosophen und andere B\u00fcrger anzutreffen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Weg zur <em>Agora<\/em> wurde eingekauft und der Einkauf von mitgenommenen Sklaven nach Hause getragen. Nebenbei a\u00df man an Gark\u00fcchen die meisten der t\u00e4glichen Mahlzeiten. Zu den Zutaten geh\u00f6rten vor allem Oliven, K\u00e4se, Brot, Getreide und gegrilltes Fleisch. Schon unterwegs traf man den einen oder anderen B\u00fcrger mehr oder weniger zuf\u00e4llig auf ein politisches Gespr\u00e4ch, so dass der Weg auch Stunden in Anspruch nehmen konnte. Um die <em>Agora<\/em> waren verschiedene Geb\u00e4ude angeordnet. Es bot sich an, zuerst das Denkmal der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eponymer_Heros\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Helden der <em>Eponymen<\/em><\/a> aufzusuchen, da dort alle \u00f6ffentlichen Bekanntmachungen angeschlagen wurden, so auch wann die <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/175892\/grundzuege-der-athenischen-demokratie?p=all\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">n\u00e4chste politische Abstimmung oder das n\u00e4chste Losverfahren zu den Geschworenen des Schwurgerichts anstand. <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr extrem wichtige, staatstragende Angelegenheiten konnte man jederzeit das Ratsgeb\u00e4ude aufsuchen, das zu jeder Tages- und Nachtzeit mit mindestens einem Drittel der Ratsmitglieder besetzt war, so dass die Exekutive immer handlungsf\u00e4hig war. Meistens suchten die B\u00fcrger jedoch eher eine <em>Stoa<\/em> genannte Wandelhalle auf, nach heutigen Begriffen ein \u201eMultifunktionsgeb\u00e4ude\u201c, das dem Staatsschatz Schutz bot, Treffen und Reden im Schatten erm\u00f6glichte und L\u00e4den und Gesch\u00e4fte enthielt. Dort wandelte man in S\u00e4uleng\u00e4ngen auf und ab und \u00fcbte sich im Philosophieren und f\u00fchrte politische Gespr\u00e4che.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">In der Tradition des Dionysos &#8211; Das Theater und der Rausch<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese fast t\u00e4gliche Besch\u00e4ftigung wurde von den schon erw\u00e4hnten Abstimmungen unterbrochen, aber auch von den obligatorischen Theaterbesuchen, die ihren Ursprung im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dionysos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dionysoskult<\/a> hatten. Auf improvisierten Holztrib\u00fcnen um die <em>Agora<\/em> nahmen die Zuschauer Platz und lie\u00dfen \u2013 oft m\u00fcrrisch bis aggressiv \u2013 bis zu zehnst\u00fcndige Veranstaltungen \u00fcber sich ergehen, welche die Tagespolitik behandelten und ausschlie\u00dflich von m\u00e4nnlichen Schauspielern bestritten wurden. Die Auff\u00fchrungen waren nicht nur sehr aufwendig, es wurde auch den Besuchern ihr Einkommensausfall f\u00fcr den Besuch ersetzt, so dass es den Staat extrem teuer zu stehen kam, diese Einrichtung aufrecht zu erhalten. Die improvisierten Trib\u00fcnen waren lange Gang und G\u00e4be und wurden erst nach einem erheblichen Unfall durch das klassische Amphitheater, das <a href=\"http:\/\/www.theatrum.de\/279.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dionysostheater <\/a>ersetzt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_15880\" aria-describedby=\"caption-attachment-15880\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/800px-Symposium_scene_Nicias_Painter_MAN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15880 size-full\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/800px-Symposium_scene_Nicias_Painter_MAN.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-15880\" class=\"wp-caption-text\">Symposion mit Het\u00e4re auf einer Vasenmalerei. Diese Festlichkeiten liefen wohl meist alles andere als gesittet ab. (Quelle: Museo Arqueol\u00f3gico Nacional de Espa\u00f1a, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Symposium_scene_Nicias_Painter_MAN.jpg?uselang=de\">\u00a9Marie-Lan Nguyen \/ Wikimedia Commons<\/a>\u00a0 [<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.5\">CC BY 2.5<\/a>])<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ging der Tag dann irgendwann dem Ende entgegen, wurde man oft von einem wohlhabenden B\u00fcrger zum Abendessen eingeladen oder lud, bei entsprechendem Geldbeutel, selbst andere ein. Nach dem Abendessen, das die Hauptmahlzeit des Tages darstellte, ging man zum sogenannten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Symposion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Symposion<\/em> <\/a>\u00fcber. \u00dcberfl\u00fcssig zu sagen, dass Frauen, au\u00dfer die <em>Het\u00e4ren<\/em> genannten Unterhalterinnen, die Teilnahme verweigert war. Bei einem <em>Symposion<\/em> handelte es sich n\u00e4mlich um ein privates Trinkgelage, das in der Theorie einigerma\u00dfen gesittet ablaufen sollte. Dazu wurde ein Teilnehmer ausgelost, der die Zusammensetzung von Wasser und Wein kontrollieren sollte und damit auch die Stimmung beeinflussen k\u00f6nnen sollte. Als in ihrer eigenen Wahrnehmung einziges zivilisiertes Volk n\u00e4mlich kannten die Griechen nat\u00fcrlich Wein \u2013 genossen ihn aber nur verd\u00fcnnt. \u201eBarbaren\u201c tranken entweder keinen Wein oder sch\u00fctteten ihn unverd\u00fcnnt in sich hinein. Vasenmalereien sprechen der Kontrolle jedoch Hohn: Die Motive zeigen sich \u00fcbergebende, in Trinkgef\u00e4\u00dfe urinierende und zusammengesunkene Teilnehmer, die von anderen G\u00e4sten gest\u00fctzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Ende des b\u00fcrgerlichen Athener Tages endete auch Frau H\u00e4feles Vortrag. Obwohl sie eine Viertelstunde \u00fcberzogen hatte, war es nicht langweilig geworden und die Zuh\u00f6rer spendeten den verdienten Beifall. Daran schloss sich eine ausgiebige Fragerunde an, deren Details den Rahmen dieses Artikels sprengen w\u00fcrden. So viel muss aber gesagt werden: Frau H\u00e4fele antwortete auf alle noch so verschiedenen Fragen ausf\u00fchrlich und v\u00f6llig aus dem Stehgreif. Daf\u00fcr bekam sie einen weiteren Beifall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bilder<\/strong><\/span>: Wikimedia Commons<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Titelbild<\/strong><\/span>: Pixabay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Sonntag fand im Schloss Hohent\u00fcbingen ein Themenvortrag mit dem Titel: \u201eAuf der Agora \u2013 Politik und M\u00fc\u00dfiggang im klassischen Athen\u201c statt. 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