{"id":17018,"date":"2019-11-10T17:13:10","date_gmt":"2019-11-10T17:13:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=17018"},"modified":"2021-02-17T22:39:38","modified_gmt":"2021-02-17T22:39:38","slug":"feiern-in-tuebingen-geht-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2019\/11\/10\/feiern-in-tuebingen-geht-das\/","title":{"rendered":"Feiern In T\u00fcbingen &#8211; Geht das?"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Egal, ob man aus einer gr\u00f6\u00dferen Stadt oder aus dem kleinsten Dorf nach T\u00fcbingen gezogen ist, oder ob man zu den wenigen Gl\u00fccklichen geh\u00f6rt, die schon immer hier gewohnt haben &#8211; als T\u00fcbinger wei\u00df man: Unsere Stadt ist eine Stadt f\u00fcr sich! Mehr Fahrradfahrer als Fu\u00dfg\u00e4nger, mehr Studierende als Familien und definitiv mehr Bars als Clubs. Gerade wenn man sein Studentenleben, so ganz nach dem Klischee, in vollen Z\u00fcgen auskosten (beziehungsweise, trinken) m\u00f6chte, f\u00e4llt einem T\u00fcbingens &#8218;Feierkultur&#8216; ganz besonders auf.<\/em><\/strong><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><!--more--><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>Entspannt im Wohnzimmer oder doch in den Club?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt viele Menschen, die sagen, Clubs seien zu laut, zu voll, zu niveaulos und besonders f\u00fcr einen lockeren Abend mit Freunden \u00fcberhaupt nicht geeignet. Da zieht man doch gerne die entspannte Bar mit den g\u00fcnstigen Preisen dem \u00fcberteuerten Clubleben vor. Au\u00dferdem haben T\u00fcbinger Bars viel interessantere Namen; ich meine, was ist denn schon ein &#8218;Top 10&#8216; gegen ein &#8218;Wohnzimmer&#8216;, &#8218;Schmitz Katze&#8216; oder &#8218;Collegium&#8216;?<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/><br \/><\/span>Wenn man aber gerne einmal richtig feiern will und mit &#8218;Feiern&#8216; nicht feuchtfr\u00f6hliches Beisammensein am Stammtisch meint, sondern Tanzen, Ausgehen und laute Musik, dann schrumpft die Auswahl im St\u00e4dtchen doch erheblich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_17025\" aria-describedby=\"caption-attachment-17025\" style=\"width: 504px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-17025\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/image3-504x672.jpeg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17025\" class=\"wp-caption-text\">Hier startet der Prozess des Austrinkens gerade erst.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>Ein Schaf kommt selten allein<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Geschmack lauter Musik kommt man im Top 10, im Schaf oder im Clubhaus auf jeden Fall. Nur stellt sich hierbei die Frage nach der Qualit\u00e4t der Musik. Wer gerne dieselbe Musik h\u00f6ren m\u00f6chte, die man auch im Radio h\u00f6ren kann, der f\u00fchlt sich im Schaf vermutlich gar nicht so unwohl. Nicht nur die Auswahl der Songs, sondern auch die H\u00e4ufigkeit, mit der ein beliebtes Lied am selben Abend gespielt wird, ist \u00e4hnlich wie im Radio.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In T\u00fcbinger Clubs sollte man au\u00dferdem erst ab ca. 0 Uhr auftauchen, damit man die: \u201eAlle m\u00fcssen von ihren gem\u00fctlichen Sesseln aufstehen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>damit diese auf die Seite ger\u00e4umt werden und eine Tanzfl\u00e4che entsteht\u201c &#8211; Aufbruchstimmung verpasst. <br \/>Wenn man sich dann, nach ein bis zwei Stunden, endlich in seiner Haut wohl f\u00fchlt und sich gen\u00fcgend Mut angetrunken hat, um das h\u00fcbsche M\u00e4dchen &#8211; umzingelt von 5 Freundinnen &#8211; an der Bar endlich anzusprechen, lautet die traurige Nachricht f\u00fcr alle: Um drei ist hier Schluss! \u00dcbrig bleiben die, die gerne noch jemanden ansprechen w\u00fcrden und jene, die hoffen angesprochen zu werden. Nun habt ihr ein leichtes Spiel. Schlechter One-Night-Stand: Auf die Pl\u00e4tze, fertig, los!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>Studentenpartys: Shoot Your Shot<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Clubhaus ist eine ebenfalls reizende Alternative. Hier wird nicht mehr das, was aktuell im Radio l\u00e4uft, gespielt. Sondern das, was man vor ungef\u00e4hr einem Jahr im Radio geh\u00f6rt hat. Ja, genau: \u201eDespacito\u201c ist noch nicht lange genug her, damit wieder alle mitsingen!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Auch hier sollte man etwas sp\u00e4ter erscheinen, damit man sich um die anf\u00e4ngliche N\u00fcchternheit dr\u00fccken kann. Jedoch ist Vorsicht geboten: Ein zu sp\u00e4ter &#8218;glamour\u00f6ser Auftritt&#8216; wird wom\u00f6glich durch die sich stringent verschlechternde Musikauswahl getr\u00fcbt. Hier gilt das ber\u00fchmte:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu hast schwach angefangen, aber dann noch unheimlich stark nachgelassen\u201c (Zitat: Anakin Skywalker).<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem gibt es im Clubhaus nur ein sehr kleines Zeitfenster in dem man dort eintreffen kann. Kommt man zu fr\u00fch, steht man als Einzige\/r auf der Tanzfl\u00e4che, oder doch ewig in der Schlange.<br \/>Aber f\u00fcr alle, denen die Musik im einen Raum &#8211; diesen einen &#8218;Floor&#8216; zu nennen, w\u00e4re zu viel des Guten &#8211; nicht gef\u00e4llt: Es gibt ja immer noch einen Zweiten! Wenn man schlie\u00dflich (nach vier Raumwechseln) beginnt, sich etwas \u00fcberm\u00fcdet zu f\u00fchlen und etwas H\u00e4rteres als ein \u201eBier f\u00fcr einen Baum\u201c braucht, bietet es sich an den Abend im Shooters ausklingen zu lassen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Shots f\u00fcr zwei Euro, eine viel zu gro\u00dfe Auswahl und ein Auswahlsystem, bei dem das Endergebnis relativ egal ist, \u201esolange es ballert\u201c (Zitat &#8211; im Vorbeilaufen geh\u00f6rt).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_17024\" aria-describedby=\"caption-attachment-17024\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-17024\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Feiern-T\u00fcbingen-Clubhaus-896x672.jpeg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17024\" class=\"wp-caption-text\">Die Party ist in vollem Gange. Welcher 90er Song hier wohl gerade l\u00e4uft?<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>Alte Bekannte<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz seiner Einwohnerzahl und dem Titel &#8218;Universit\u00e4tsstadt&#8216;, hat T\u00fcbingen irgendwie Dorfcharakter. Daher l\u00e4sst es sich schlecht vermeiden, Kommilitonen, Tutoren, oder den peinlichen Zwischenfall aus dem Schaf von neulich wieder zu treffen. Diejenigen, die vom Dorf in die Stadt gezogen sind, haben dadurch einen Vorteil. Nicht nur die Trinkfestigkeit vom Trichter, sondern auch das Bewusstsein: Irgendwann triffst du ihn immer wieder. Den Flirt, den Alkohol und schlussendlich: den Kater.<span class=\"Apple-converted-space\"> Mit diesem <\/span>endet die T\u00fcbinger Partynacht auch schon. Vielleicht gibt es davor noch irgendwo einen D\u00f6ner. Hier hat man wenigstens eine gr\u00f6\u00dfere Auswahl. Fest steht: wenn man es wirklich unbedingt will, kann man in T\u00fcbingen feiern gehen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Autorin:<\/span> Clara Solarek<br \/><span style=\"text-decoration: underline;\"><span class=\"Apple-converted-space\">Fotos:<\/span><\/span><span class=\"Apple-converted-space\"> Michelle Pfeiffer<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":380,"featured_media":17023,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,316],"tags":[811,11,162,1775,518,5135,1865,5136,875,876,18,19,20,21],"class_list":["post-17018","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kupferplausch","category-studentenleben","tag-clubhaus","tag-featured","tag-feiern","tag-nachtleben","tag-party","tag-partyszene","tag-schwarzes-schaf","tag-shooters","tag-studentenleben","tag-studieren-in-tuebingen","tag-studierende","tag-tubingen","tag-uni-tuebingen","tag-universitaet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/380"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17018"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17018\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23469,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17018\/revisions\/23469"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}