{"id":23244,"date":"2014-01-17T14:15:29","date_gmt":"2014-01-17T14:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=2618"},"modified":"2021-02-21T12:40:23","modified_gmt":"2021-02-21T12:40:23","slug":"die-klausurenphase-zu-welcher-bib-spezies-gehoerst-du","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2014\/01\/17\/die-klausurenphase-zu-welcher-bib-spezies-gehoerst-du\/","title":{"rendered":"Die Klausurenphase : Zu welcher Bib &#8211; Spezies geh\u00f6rst du?"},"content":{"rendered":"<address>\u00a0<\/address>\n<address>Die Luft ist stickig und verbraucht. Nur das monotone Klacken der Laptoptasten zieht sich durch die R\u00e4ume, unterbrochen von vereinzeltem St\u00fchler\u00fccken und Rascheln von Papier. Es ist der Beginn der Klausurenphase. Die Universit\u00e4tsbibliothek wird zum \u201ePlace to be\u201c erkl\u00e4rt. Hier versucht der Studierende verzweifelt in k\u00fcrzester Zeit so produktiv wie m\u00f6glich zu sein. Doch es gibt diese ganz speziellen Nebensitzer neben denen man sich einfach nicht konzentrieren kann.<\/address>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nicht weiter st\u00f6rend ist die Kategorie: \u201eIch sitze nur in der Bibliothek damit alle sehen wie flei\u00dfig ich bin und wie gut ich dabei auch noch aussehe. H\u00e4nge aber eigentlich nur f\u00fcnf Stunden auf Facebook ab und verabrede mich zur Abwechslung mit s\u00fc\u00dfen Kommilitonen\/innen auf einen Kaffee. \u201c Es gibt die verbissenen \u201eHardcoredisziplinierten\u201c, die in acht Stunden ihre Arbeit nur zweimal unterbrechen um einen Schluck aus ihrer Volvic- Wasserflasche zu trinken, dabei aber nicht mal aufschauen. Das Gegenst\u00fcck dazu ist der \u201eSchl\u00e4fer\u201c, welcher sich nach dem Essen in die Bibliothek bequemt, \u201eda man ja doch mal was machen k\u00f6nnte\u201c. Letztendlich landet er aber doch auf einem der Sitzs\u00e4cke. Dort liest er f\u00fcnf Minuten, um sich dann ein zweist\u00fcndiges Schl\u00e4fchen zu g\u00f6nnen, in welchem eben erworbenes Wissen verinnerlicht wird. Die Top-Vorbereiteten sind immer gewappnet f\u00fcr den Tag in der Bibliothek. Sie sitzen bereits um sieben Uhr an ihrem \u201eStillarbeitsplatz\u201c und beginnen sp\u00e4testens um elf Uhr ihre in kleine Schnitzchen geschnittenen Karotten und Apfelst\u00fcckchen zu essen. Dass sie dabei einen riesigen L\u00e4rm veranstalten wird gekonnt ignoriert. Man lebt ja schlie\u00dflich gesund.<\/p>\n<h3>Das Gegenst\u00fcck dazu ist der \u201eSchl\u00e4fer\u201c, welcher sich nach dem Essen in die Bibliothek bequemt, \u201eda man ja doch mal was machen k\u00f6nnte\u201c<\/h3>\n<p>Auf derselben Ebene bewegt sich auch die Spezies der Vielpausierer. Sie sitzen ganz hinten in der Stillarbeit, gehen aber drei mal in der Stunde \u201eEine rauchen\u201c, Kaffee holen oder etwas snacken. Auf dem R\u00fcckweg verquatscht man sich dann auch ab und an mal. Auch hat mancher Studierender das Prinzip der \u201eStillarbeit\u201c noch nicht so ganz verstanden. Man nutzt also jede freie Minute dazu sich kurz mit seinem Nebensitzer zu besprechen. Toll ist in diesem Zusammenhang auch das Laptopgebl\u00e4se mit spezial Staubsaugersound.\u00a0Ernst wird es bei der Kategorie des \u201eR\u00e4usperers\u201c. Dieser tritt zwar selten auf, wird dich aber in den Wahnsinn treiben. Der \u201eR\u00e4usperer\u201c gibt, neben dem permanentem R\u00e4uspern, in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden seltsame Ger\u00e4usche von sich, begleitet von undefinierbaren \u201eMmmmhmms\u201c und \u201eAhhhs\u201c. Wenn dir dies einmal aufgefallen ist, gibt es kein Zur\u00fcck mehr. Du wirst dich nicht mehr konzentrieren k\u00f6nnen. Dann gibt es nur eine einzige richtige Reaktion: Fl\u00fcchte!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Die Luft ist stickig und verbraucht. 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