{"id":2787,"date":"2014-04-24T11:25:40","date_gmt":"2014-04-24T11:25:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=2787"},"modified":"2021-02-21T12:32:50","modified_gmt":"2021-02-21T12:32:50","slug":"studenten-verschenken-geschichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2014\/04\/24\/studenten-verschenken-geschichten\/","title":{"rendered":"Studenten verschenken Geschichten"},"content":{"rendered":"<p><strong><i>Es war einmal vor langer Zeit\u2026 So beginnt jedes M\u00e4rchen \u2013 k\u00f6nnte man denken. Die Studenten Carolin Steinert, Jaqueline Materok und Jan Eckert des Masterstudiengangs Literatur- und Kulturtheorien haben am letzten Mittwoch das Gegenteil bewiesen. Sie haben anl\u00e4sslich des Welttages des Buches eine M\u00e4rchenvorlesung f\u00fcr Kinder organisiert. <\/i><\/strong><br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn der Stadtb\u00fccherei konnte man den unterschiedlichsten M\u00e4rchen aus Afrika, Indien, Deutschland und der Karibik lauschen. Getreu dem Motto des Welttages des Buches: &#8222;Ich schenk dir eine Geschichte&#8220;, wurde an f\u00fcnf Stationen vorgelesen, erz\u00e4hlt, gesungen und getanzt. Die M\u00e4rchenerz\u00e4hler waren Studenten, aber auch professionelle Schauspieler und Musiker.<\/p>\n<p><b>Erz\u00e4hlen, Singen, Tanzen<\/b><br \/>\nHans-J\u00f6rg Ostermeyer sang und tanzte zu Beginn mit seinen Zuh\u00f6rern, um sie auf sein afrikanisches M\u00e4rchen einzustimmen. Mit seiner schauspielerischen Darstellung der Tiere der Savanne zog der professionelle M\u00e4rchenerz\u00e4hler die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich. Er band die jungen Besucher aktiv mit ein und stellte ihnen kleine R\u00e4tsel. Auch die Studentin Vanessa-Cher Zimmerer hatte bereits Erfahrung im schauspielerischen Bereich. \u201eDas half mir, nicht nerv\u00f6s zu sein, sondern Spa\u00df am Erz\u00e4hlen zu haben. Hier ist die Atmosph\u00e4re sehr famili\u00e4r, nicht wie in einem dunklen Theatersaal\u201c. Vanessa-Cher hatte ihre M\u00e4rchenecke mit Bildern und Kissen gem\u00fctlich eingerichtet und erz\u00e4hlte zu indischer Musik ihr M\u00e4rchen vom Priester und den dankbaren Tieren. Die Auswahl der M\u00e4rchen war den Erz\u00e4hlern selbst \u00fcberlassen. Vanessa entschied sich f\u00fcr ein indisches M\u00e4rchen: \u201eIch wollte kein M\u00e4rchen erz\u00e4hlen, das die Kinder schon kennen. Ich wollte etwas Untypisches, Neues\u201c.<\/p>\n<p><b>Vielfalt und Lebendigkeit des M\u00e4rchens<\/b><br \/>\nDiese Idee hatten auch die Organisatoren Jaqueline, Jan und Carolin im Sinn. \u201eWir wollten die Vielfalt und Lebendigkeit des M\u00e4rchens aufzeigen\u201c. Aus diesem Grund haben sie sich auch f\u00fcr Vorleser mit unterschiedlichen Hintergr\u00fcnden und verschieden Vortragsstilen entschieden. \u201eEs ist wirklich alles dabei: professionelle Schauspieler, aber auch Leute ohne Erfahrung. Es wird vorgelesen und frei vorgetragen, die M\u00e4rchen werden gesungen oder mit Musik begleitet\u201c.<br \/>\nDer Improvisationsspieler Stefan T\u00f6pelmann hatte seine Gitarre mitgebracht. Er erz\u00e4hlte niemals dasselbe M\u00e4rchen. Jedes Mal improvisierte er aufs Neue und reagierte auf die Zurufe seines Publikums. Auch ungeplante Zwischenf\u00e4lle fanden spontan ihren Platz in seinem M\u00e4rchen. Als ein Besucher der Bibliothek sich von der Musik gest\u00f6rt f\u00fchlte, baute T\u00f6pelmann dessen Beschwerde augenzwinkernd in seine Geschichte ein.<br \/>\nAm Ende jedes M\u00e4rchens bekamen die Kinder einen Sticker f\u00fcr ihre \u201eM\u00e4rchenkarte\u201c, die wiederrum am Schluss gegen ein \u201eM\u00e4rchendiplom\u201c eingetauscht werden konnte, das die Kinder mit nach Hause nahmen.<br \/>\n<b>M\u00e4rchenseminar als Ansto\u00df<\/b><br \/>\nEntstanden ist die Idee f\u00fcr diese Veranstaltung in einem Uniseminar zum Thema M\u00e4rchen. Im Rahmen ihres Projektstudiums k\u00fcmmerten sich Jan, Jaqueline und Carolin um die Umsetzung. Sie sind gl\u00fccklich, dass sie die Stadtb\u00fccherei f\u00fcr eine Kooperation gewinnen konnten. \u201eDie B\u00fccherei hat uns freie Hand gelassen und wir konnten die Veranstaltung nach unseren Vorstellungen gestalten.\u201c Die Vorleser hatten entscheidenden Anteil am Gelingen des Projekts. \u201eWir sind sehr froh, dass sich so viele tolle Leute bereiterkl\u00e4rt haben, uns unentgeltlich zu unterst\u00fctzen\u201c, freuen sich die Organisatoren. Die Planung lief \u00fcberraschend reibungslos, trotzdem hatten sie nat\u00fcrlich Bedenken: \u201eWir dachten, dass wenige Kinder kommen w\u00fcrden, weil momentan Osterferien sind.\u201c Doch diese Bef\u00fcrchtungen waren umsonst, es sind viele Kinder extra f\u00fcr die M\u00e4rchenrallye in die Stadtb\u00fccherei gekommen. Jan, Carolin und Jaqueline sind mit dem Ablauf des Nachmittags zufrieden. \u201e Am Ende sieht man, dass sich die M\u00fche gelohnt hat und das ist gro\u00dfartig\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war einmal vor langer Zeit\u2026 So beginnt jedes M\u00e4rchen \u2013 k\u00f6nnte man denken. 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