{"id":3078,"date":"2014-05-22T21:55:16","date_gmt":"2014-05-22T21:55:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=3078"},"modified":"2021-02-21T12:22:00","modified_gmt":"2021-02-21T12:22:00","slug":"europaeischen-gruenen-partei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2014\/05\/22\/europaeischen-gruenen-partei\/","title":{"rendered":"Die EGP- Europ\u00e4ische Gr\u00fcnen Partei (Gr\u00fcnen)"},"content":{"rendered":"<p style=\"color: #222222; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Georgia, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die\u00a0<span class=\"il\">Europ\u00e4ische<\/span>\u00a0Gr\u00fcnen Partei (EGP) wurde <strong>2004 in Rom gegr\u00fcndet<\/strong>. Ihr geh\u00f6ren derzeit 34 Parteien an, die sich f\u00fcr eine gemeinsame gr\u00fcne Politik einsetzen, wobei nicht alle dieser Parteien aus EU-Mitgliedsstaaten stammen. Die Kernthemen der gemeinsamen Politik werden jeweils im Vorfeld der Wahlen in einem gemeinsamen Manifest ver\u00f6ffentlicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"color: #222222; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Georgia, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die EGP setzt sich grunds\u00e4tzlich f\u00fcr einen Ausbau der europ\u00e4ischen Zusammenarbeit ein. Hierzu geh\u00f6rt die Entwicklung gemeinsamer Positionen und im Bereich Au\u00dfenpolitik. Gleichzeitig steht die EGP f\u00fcr einen solidarischen Umgang mit finanzschw\u00e4cheren L\u00e4ndern und fordert deshalb die Einf\u00fchrung von Eurobonds. Eine strenge Sparpolitik lehnt die Partei hingegen ab, da dies den Vorstellungen von \u00f6kologischer und sozialer Nachhaltigkeit widerspreche.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"color: #222222; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Georgia, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Green New Deal:<\/strong> Diese \u00f6kologischen und sozialen Ziele sind im sogenannten \u201eGreen New Deal\u201c zusammengefasst: \u201eBek\u00e4mpfung von Arbeitslosigkeit, Armut und jeder Form sozialer Ungerechtigkeit; [\u2026] \u00f6koeffiziente L\u00f6sungen, mit denen wir Klimawandel und Umweltzerst\u00f6rung begegnen; und schlie\u00dflich: die verst\u00e4rkte Regulierung der Finanzindustrie\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"color: #222222; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Georgia, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Klimaschutz<\/strong>:In Sachen Klimaschutz wurden konkrete Zahlen festgehalten. Laut Manifest soll bis 2030 eine Reduktion der CO2-Emissionen von 55% im Vergleich zu 1990 geschafft werden; dabei soll der Energieverbrauch in diesem Intervall um 40% reduziert werden und der Anteil an erneuerbaren Energien auf 45 % steigen.<\/span><\/span><\/p>\n<h5 style=\"color: #222222; text-align: justify;\">Fragen an die Partei:<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kupferblau: \u00a0Sind Sie der Meinung, dass mehr Souver\u00e4nit\u00e4tsrechte der einzelnen <\/strong><strong>Staaten auf die supranationale EU \u00fcbertragen werden sollen, um die <\/strong><strong>aktuellen Probleme (Finanzkrise, Bankenkrise, Staatsschuldenkrise) zu <\/strong><strong>l\u00f6sen? Wenn ja welche Rechte sollen konkret auf die EU \u00fcbertragen werden?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir Gr\u00fcne wollen eine Fortentwicklung der EU: Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo sie hingeh\u00f6ren. Damit in Zeiten von klammen Haushaltskassen und Sparpolitik nicht nur die Schw\u00e4chsten die Kostender Krise tragen, brauchen wir einen Europ\u00e4ischen Steuerpakt und eine bessere Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Und damit die wirtschaftliche Entwicklung und die Besch\u00e4ftigung wieder in Schwung kommen, brauchen wir ein Investitionspaket \u2013 einen Green New Deal-, f\u00fcr den gr\u00fcnen Umbau der Wirtschaft sowie f\u00fcr nachhaltige Zukunftsprojekte wie Energie und Bildung.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Kupferblau:<\/strong> <strong>Anwachsende Zahlen von Elends- und Wirtschaftsfl\u00fcchtlingen aus Afrika <\/strong><strong>stellen die EU vor ein gro\u00dfes Handlungsproblem. Was m\u00f6chten Sie konkret <\/strong><strong>unternehmen, um diese Probleme zu l\u00f6sen?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir Gr\u00fcne wollen, dass Europa ein einheitlicher Schutzraum f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge wird \u2013 mit sicheren Zugangsm\u00f6glichkeiten, menschenw\u00fcrdigen Bedingungen und fairen Asylverfahren f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Mitgliedstaaten m\u00fcssen bei der Rettung von Fl\u00fcchtlingen besser zusammenarbeiten und d\u00fcrfen nicht mehr wegschauen, wenn Boote in Seenot geraten. Au\u00dferdem<br \/>\nkann es nicht sein, dass jemand, der in Frankreich Asyl beantragt, viel geringere Chancen hat anerkannt zu werden als jemand, der in Schweden Schutz sucht. Genauso inakzeptabel ist es, dass Fl\u00fcchtlinge in manchen EU-L\u00e4ndern grundlos eingesperrt werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Kupferblau: Wie steht ihre Partei zu dem Freihandelsabkommen mit den USA?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir GR\u00dcNE werden keinem Handelsabkommen zustimmen, das europ\u00e4ische Standards und Gesetze untergr\u00e4bt. Wir mobilisieren f\u00fcr Transparenz im Verhandlungsprozess und die Verteidigung von Standards, f\u00fcr die auf der Stra\u00dfe und in den Parlamenten lange gek\u00e4mpft wurde \u2013 vom europ\u00e4ischen<br \/>\nVerbraucherInnen- und Umweltschutz bis hin zur Finanzmarktregulierung in den USA. Deshalb fordern wir Gr\u00fcne die Aussetzung und einen kompletten Neustart der Verhandlungen zumHandelsabkommen zwischen der EU und den USA, auf Basis eines transparenten Verfahrens.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kupferblau: \u00a0Sogenannte radikale Kr\u00e4fte gewinnen in Europa immer mehr Geh\u00f6r und <\/strong><strong>Aufmerksamkeit. Ist dieser Trend nicht Ausdruck einer unf\u00e4higen Politik, <\/strong><strong>die die Verbindung zum Volk verloren hat?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den \u2013 manchmal unberechtigten \u2013 Vorw\u00fcrfen \u00fcber zu viel B\u00fcrokratie und Regulierung hat die Wirtschaftskrise das Vertrauen in die Europ\u00e4ische Union weiter untergraben. Europafeinde bedienen Vorurteile, um Angst zu sch\u00fcren und dadurch Stimmen zu gewinnen. F\u00fcr uns Gr\u00fcne ist klar, dass es kein Zur\u00fcck zum Nationalstaat geben darf. Die wichtigsten Probleme unserer Zeit \u2013 wie der Klimawandel \u2013 betreffen ganz Europa und nicht nur einzelne Mitgliedsstaaten. Trotzdem verschlie\u00dfen wir vor den Schw\u00e4chen der EU nicht die Augen. Deshalb setzen wir uns ein f\u00fcr ein besseres Europa, das die Probleme auch wirklich l\u00f6sen kann.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die\u00a0Europ\u00e4ische\u00a0Gr\u00fcnen Partei (EGP) wurde 2004 in Rom gegr\u00fcndet. 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