{"id":353,"date":"2011-07-16T14:29:15","date_gmt":"2011-07-16T14:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=353"},"modified":"2021-02-21T13:57:46","modified_gmt":"2021-02-21T13:57:46","slug":"von-studenten-fur-studenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2011\/07\/16\/von-studenten-fur-studenten\/","title":{"rendered":"Von Studenten f\u00fcr Studenten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Plattform f\u00fcr alle m\u00f6glichen Genres ist sie gewesen. Heute finden sich weder Gedichte, noch Kurzgeschichten in der <\/strong><em><strong>kupferblau<\/strong><\/em><strong>. Wir werfen einen Blick zur\u00fcck bis zu den Anf\u00e4ngen der T\u00fcbinger Studierendenzeitung.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Hendrik Rohling<\/em><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Im Wintersemester 1997 f\u00e4ngt alles an: Vor fast vier Jahre ist die letzte Ausgabe von <em>s.t.<\/em> (studentInnen-magazin t\u00fcbingen) erschienen und T\u00fcbingen somit zu lange ohne eine studentische Unizeitung. \u201eIch habe in der Cafeteria auf der Morgenstelle einen Flyer gefunden, der zum Mitmachen bei einem neuen Studierendenmagazin aufrief\u201c, erinnert sich Ralph Schill, der die <em>kupferblau<\/em> bis ins neue Jahrtausend begleitet. \u201eEin neues Studierendenmagazin f\u00fcr T\u00fcbingen? Das h\u00f6rte sich f\u00fcr mich interessant an. Ich ging ins Clubhaus hinein und kam als Mitglied der Chefredaktion wieder heraus.\u201c<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Der Name entsteht bei einer stundenlangen und z\u00e4hen Diskussion. Letztendlich steht dann spontan der Kupferbau Pate f\u00fcr das neue Magazin. \u201eDer kam dann auch auf das erste Titelbild, und Blau wurde die wichtigste Druckfarbe\u201c, erkl\u00e4rt Ralph Schill. Die erste Ausgabe kostet noch vier Euro, dennoch bleibt am Ende ein Minus. Man wechselt auf ein preisg\u00fcnstigeres Format. Dank der Unterst\u00fctzung durch den AStA und einer effizienteren Anzeigenakquise erscheint die <em>kupferblau<\/em> seitdem kostenlos. Die Arbeit der kupferblau-Redaktion bleibt aber nicht auf das Produzieren einer Zeitung beschr\u00e4nkt: Workshops auf dem ract!-Festival werden abgehalten und man richtet jedes Semester ein eigenes Clubhausfest aus.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Anfangs ist die <em>kupferblau<\/em> noch eine Plattform f\u00fcr alle m\u00f6glichen Genres, jede Ausgabe eine bunte Zusammenstellung von journalistischen sowie literarischen und politischen Beitr\u00e4gen. \u201eDie Redaktion war basisdemokratisch organisiert und die Ausgaben damit so gut wie die einzelnen Leute\u201c, erkl\u00e4rt Jan K\u00fchnel, der seit Ende 2002 dabei war. \u201eEs gab nie einen Drive, f\u00fcr Qualit\u00e4tssicherung zu sorgen.\u201c Dies \u00e4ndert sich mit der 19. Ausgabe, die im Sommersemester 2008 erscheint unter der Leitung von Jan K\u00fchnel und Peter Meuer, heute Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung. Nicht nur das Format und Layout \u00e4ndert sich, auch der journalistische Anspruch: Literarische Werke verschwinden vollst\u00e4ndig, journalistisches Handwerkszeug wird in Workshops neuen <em>kupferblau<\/em>-Redakteuren beigebracht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Layout-Vorlagen sind seidem die gleichen geblieben, dennoch bleibt die Zeitung ein Prozess. Ab und an werden zum Beispiel ganz neue Formate ausprobiert wie der Semesterkalender, die Satireseite oder der Schiebeparkplatz. Wie zu den Anf\u00e4ngen der <em>kupferblau<\/em> geht es jedoch vor allem um zwei Dinge: Erstens soll Studierenden die M\u00f6glichkeit gegeben werden, sich in der journalistischen Recherche, im Verfassen von Artikeln, der Anzeigenakquise und allen anderen T\u00e4tigkeiten auszuprobieren, die mit der Zeitung verbunden sind. Und zweitens soll am Ende jedes Semesters ein Magazin stehen, das T\u00fcbinger Studierende \u00fcber Neuigkeiten in der Hochschulpolitik informiert sowie Einblicke in das studentische und kulturelle Leben T\u00fcbingens gew\u00e4hrt. Die <em>kupferblau<\/em> will diesem Prinzip weiterhin folgen und damit auch in Zukunft dem Motto \u201evon Studenten f\u00fcr Studenten\u201c die Treue halten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Plattform f\u00fcr alle m\u00f6glichen Genres ist sie gewesen. Heute finden sich weder Gedichte, noch Kurzgeschichten in der kupferblau. 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