{"id":3865,"date":"2014-12-28T02:10:27","date_gmt":"2014-12-28T02:10:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=3865"},"modified":"2021-02-21T08:57:40","modified_gmt":"2021-02-21T08:57:40","slug":"tigers-gewinnen-krimi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2014\/12\/28\/tigers-gewinnen-krimi\/","title":{"rendered":"Tigers gewinnen Krimi"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Nach einer desolaten ersten Halbzeit drehen Walter Tigers das Spiel gegen die Eisb\u00e4ren Bremerhaven und machen zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Entscheidender Akteur beim 84:80 Sieg: Winterneuzugang Vladimir Mihailovic.<\/strong><\/em><br \/>\n<!--more--><br \/>\nWas war \u00fcber die Weihnachtstage im Lager der T\u00fcbinger Basketballer nicht alles geredet worden. Von den Wochen der Wahrheit war die Rede. Von Schl\u00fcsselspielen im Kampf gegen den Abstieg. Die Zuschauer in der ausverkauften T\u00fcbinger Paul-Horn Arena konnten also im Spiel gegen die ebenfalls angeschlagenen Eisb\u00e4ren aus Bremerhaven (Nur 2 Siege aus den letzten 9 Spielen) einiges von ihrer Mannschaft erwarten. Umso erschreckender waren dann&nbsp; die Taten, die die Mannen von Trainer Igor Perovic in der Anfangsphase folgen lie\u00dfen. Ohne Struktur im Angriff und viel zu zahm in der Defensive ging ein ums andere mal ein Raunen durch die Arena. Nach gerade mal 5 gespielten Minuten stand es schon 16:2 f\u00fcr die Nordlichter.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3867\" aria-describedby=\"caption-attachment-3867\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_8501.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3867\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_8501-1008x672.jpg\" alt=\"\u00a9 Christopher K\u00fcbler\" width=\"1008\" height=\"672\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3867\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Christopher K\u00fcbler<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aufb\u00e4umen im Abstiegskampf? Bissige Tiger? Davon war im ersten Viertel nichts zu sehen. Vor allem zwei T\u00fcbinger Leistungstr\u00e4ger standen in dieser schwierigen Phase stellvertretend f\u00fcr die T\u00fcbinger Misere: Kapit\u00e4n Bane Ratkovica (6,7 Assists pro Spiel) warf den Ball ein ums andere Mal ins Aus, Top-Scorer Augustine Rubit (11,5 Punkte pro Spiel) fand keine Mittel gegen die aggressive Deckung der Nordlichter. Der deutliche 12:26 R\u00fcckstand die logische Konsequenz.<br \/>\n<strong>Aufb\u00e4umen? Fehlanzeige!<\/strong><br \/>\nAuch das zweite Viertel brachte keine Besserung. Nach 13:40 Minuten betrug der R\u00fcckstand der Tigers erstmals 20 Punkte. (18:38). Einzig Neuzugang Vladimir Mihailovic wehrte sich im zweiten Viertel gegen die, in dieser Phase wie berauscht spielenden Eisb\u00e4ren. Der Forward zog zwar ein ums andere Mal erfolgreich zum Korb und erzielte alleine im zweiten Viertel 10 seiner 20 Punkte &#8211; den R\u00fcckstand verk\u00fcrzen konnte der 24-J\u00e4hrige aber auch nicht. So ging es auch in dieser H\u00f6he vollkommen gerechtfertigt mit 47:32 in die Halbzeitpause.<br \/>\n<strong>Tigers wie verwandelt<\/strong><br \/>\nT\u00fcbingens Coach Perovic musste in der Kabine wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannen kamen mit einer v\u00f6llig anderen Einstellung aus der Kabine. Aggressiv in der Verteidigung, zielstrebig in der Offensive und leidenschaftlich im Eins gegen Eins \u2013 die Tigers zeigten zum ersten Mal die geforderten Attribute im Abstiegskampf. Nach Mihailovic\u2018 Punkten 14 und 15 schmolz der Vorsprung der Eisb\u00e4ren nach 25:84 Minuten erstmals wieder auf 10 Z\u00e4hler. Die vielen Dreipunktew\u00fcrfe fielen zwar auch in dieser Phase nicht, beim Rebound wurde Mitte des dritten Viertels aber besser gearbeitet. Radosavljevic verk\u00fcrzte nach misslungenem Dreier von Ratkovica auf 5 Punkte. Die Partie war &#8211; auch weil Bremerhaven den Faden im Spielaufbau verlor (insgesamt 24 Turnover und nur 49% aus dem Feld) &#8211; zum ersten Mal komplett offen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3868\" aria-describedby=\"caption-attachment-3868\" style=\"width: 447px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_8596.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3868\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_8596-447x672.jpg\" alt=\"\u00a9 Christopher K\u00fcbler\" width=\"447\" height=\"672\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3868\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Christopher K\u00fcbler<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach einer starken Aufholjagd der T\u00fcbinger, bei denen jetzt auch Jimmy McKinney (20 Punkte) immer besser ins Spiel fand, ging es f\u00fcr die Unist\u00e4dter mit einem knappen 57:63 R\u00fcckstand ins Schlussviertel.<br \/>\n<strong>T\u00fcbinger behalten die Nerven<\/strong><br \/>\nDie starke Anfangsphase der letzten 10 Minuten brachte die erste F\u00fchrung des Spiels f\u00fcr die Hausherren (66:65). Jedoch verpasste es die Mannschaft um Aufbauspieler Bane Ratkovica, diesen Vorsprung gegen die verunsicherten Eisb\u00e4ren weiter auszubauen. So konnte sich bis kurz vor Schluss kein Team entscheidend absetzen. Das gr\u00f6\u00dfte Problem auf beiden Seiten: Die Schl\u00fcsselspieler McGee (17 Punkte) und Mihailovic (20 Punkte) sa\u00dfen in der hei\u00dften Phase mit Foulproblemen auf der Bank. So mussten es andere richten. Auf T\u00fcbinger Seite war das Jimmy McKinney (20 Punkte), der mit zwei erfolgreichen Dreiern zum 72:67 sowie zum 75:70 die Weichen auf Sieg stellte. Acht Sekunden waren dann beim Stand von 81:80 noch auf der Uhr. T\u00fcbingens Center Kashirov wurde gefoult, ging an die Line und verwandelte beide W\u00fcrfe sicher. Den letzten verzweifelten Versuch das Spiel in die Verl\u00e4ngerung zu retten, verfehlten die Bremerhavener &#8211; der T\u00fcbinger Sieg stand fest. \u201eWir haben eine gro\u00dfartige zweite Halbzeit gespielt\u201c, erkannte Coach Perovic und so stand nach dem Schlusspfiff ein knapper, aber verdienter Erfolg der Tigers. Der perfekte Start in die Wochen der Wahrheit.<br \/>\nN\u00e4chstes Kapitel: Das Heimspiel gegen Trier am 30. Dezember.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer desolaten ersten Halbzeit drehen Walter Tigers das Spiel gegen die Eisb\u00e4ren Bremerhaven und machen zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. 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