{"id":4159,"date":"2015-05-12T15:52:27","date_gmt":"2015-05-12T15:52:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=4159"},"modified":"2021-02-21T08:43:24","modified_gmt":"2021-02-21T08:43:24","slug":"der-wind-des-schicksals-weht-launisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2015\/05\/12\/der-wind-des-schicksals-weht-launisch\/","title":{"rendered":"Der Wind des Schicksals weht launisch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Eine Lesung \u00fcber Liebe, Sehnsucht und die Verantwortung gegen\u00fcber eines verstorbenen Freundes. Am 29. April nahmen Autor Thomas Vogel und Musiker Heiner Kondschak mit auf eine Reise nach Teneriffa, auf die Suche nach den goldenen \u00c4pfeln aus der Herkulessage. Dabei folgen auf kurze Leseepisoden aus \u201eDie Goldenen \u00c4pfel der Hesperiden\u201c immer wieder Gitarrenspiel und Gesangseinlagen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der moderne Saal des Sparkassen Carr\u00e9s ist gut gef\u00fcllt. Die Ausstattung der B\u00fchne verr\u00e4t schon den Verlauf des Abends: Ein kleines Lesepult neben Akustikgitarren, Mundharmonika und E-Mandoline. Es muss also nicht mehr viel erkl\u00e4rt werden und genauso beginnt auch die Lesung etwas anderer Art.<\/p>\n<h3>Eine Welt in Gedanken<\/h3>\n<p>Es ist ein Abend des Kontrasts: Thomas Vogel liest in Jackett und Hut und blickt durch seine Brille auf die Seiten seines Buchs. Heiner Kondschak sitzt daneben, tr\u00e4gt lange Haare und Bart, Jeans und Chucks. Seine ruhigen Gitarrent\u00f6ne f\u00fcllen den Saal aus, w\u00e4hrend Thomas Vogels leicht rauchige, feste Stimme die Geschichte tr\u00e4gt. Doch letztendlich entsteht aus diesen Gegens\u00e4tzen in Erscheinung und Vortrag eine Harmonie im Gesamten.<br \/>\nDie Erz\u00e4hlung, die durchaus eine gewisse Ernsthaftigkeit und Melancholie besitzt, ist allerdings auch immer wieder von Humor durchbrochen, der auch die beiden K\u00fcnstler zum Lachen bringt. Die Musik Heiner Kondschaks nimmt dabei die Grundhaltung des Romans auf, ist gef\u00fcllt von Sehnsucht und Liebe. Auch endet er jedes Mal mit einem kleinen Augenzwinkern, einem leicht schr\u00e4gen oder aus dem Lied ausbrechenden Ton, und blickt dabei verschmitzt ins Publikum.<\/p>\n<h3>Die Geschichte von Charlie und Simon<\/h3>\n<p>\u201eDie Goldenen \u00c4pfel der Hesperiden\u201c erz\u00e4hlt die Geschichte von Charlie, der sich zusammen mit seinem Freund Simon in der Jugend zw\u00f6lf Herkulesaufgaben stellte. Immer wieder wechselnd zwischen den Jugendgeschichten der beiden und der Gegenwart, in der Charlie nach dem Tod seines Freundes vor den letzten zwei ungel\u00f6sten Aufgaben steht, verschl\u00e4gt es ihn letztendlich auf die Insel Teneriffa. Auf seinem Weg zum Ziel versucht Charlie jedoch nicht nur die auferlegten Aufgaben zu vollenden, sondern erf\u00e4hrt auch immer mehr \u00fcber sich selbst. Und dar\u00fcber, dass die allt\u00e4glichen, die kleinen Dinge im Leben die wahre Geschichte des Lebens schreiben.<br \/>\nZum Schluss spielen Thomas Vogel und Heiner Kondschak, von goldenem und buntem Licht beleuchtet, dann zusammen die Lieder, die Charlie aus der Geschichte zugesprochen werden. Die ganze Lesung taucht die Zuh\u00f6rer in eine Melancholie, in die man sich gerne fallen l\u00e4sst. Schnell ist die modern anmutende Umgebung vergessen. Und auf dem Heimweg durch das n\u00e4chtliche T\u00fcbingen ist der Kopf noch voller angenehmer Gedanken. Was ist Liebe, Jugend, Zukunft und Vergangenheit? Was bedeuten Freundschaft und das Leben? Und was ist der gro\u00dfe Sinn? Aber eine Klarheit bleibt im Ged\u00e4chtnis: \u201eDer Wind des Schicksals weht launisch [\u2026]!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Lesung \u00fcber Liebe, Sehnsucht und die Verantwortung gegen\u00fcber eines verstorbenen Freundes. Am 29. 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