{"id":4436,"date":"2015-06-12T23:36:19","date_gmt":"2015-06-12T23:36:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=4436"},"modified":"2021-02-21T08:36:10","modified_gmt":"2021-02-21T08:36:10","slug":"zauberhafte-orte-wurmlinger-kapelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2015\/06\/12\/zauberhafte-orte-wurmlinger-kapelle\/","title":{"rendered":"Zauberhafte Orte: Wurmlinger Kapelle"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein steiler Aufstieg, der sich wirklich lohnt: Die Wurmlinger Kapelle ist besonders jetzt im Sommer ein sch\u00f6nes Ausflugs- und Wanderziel. Der grandiose Ausblick vom Kapellenberg bei Wurmlingen inspirierte schon Ludwig Uhland, T\u00fcbingens ber\u00fchmten Literaten. Der Ort geht auf eine Sage zur\u00fcck, die mit zwei Ochsen zu tun hat.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Wurmlinger Kapelle bei Wurmlingen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDroben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab&#8230;\u201c Schon Ludwig Uhland wusste die Sch\u00f6nheit der Wurmlinger Kapelle zu sch\u00e4tzen. Kurzum tat er das, was man als Dichter eben macht: er goss seine Eindr\u00fccke in Verse und nannte sein Werk treffend \u201eDie Kapelle\u201c.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Intim: Weinberge und kleine D\u00f6rfer<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Aufstieg auf den 130 Meter hohen Kapellenberg bei Wurmlingen ist steil, besonders auf den letzten H\u00f6henmetern legen Hobbywanderer wohl die ein oder andere Pause ein. Doch der Ausblick von der Kuppe entsch\u00e4digt f\u00fcr die M\u00fche: ein Rundumblick auf das Schw\u00e4bische Umland, auf Weinberge, kleine D\u00f6rfer und bei guter Sicht die Berge der Schw\u00e4bischen Alb in der Ferne lassen direkt Urlaubsgef\u00fchle aufkommen. Rund um die Kapelle wachsen auch die Trauben, aus denen der Universit\u00e4ts-Wein gemacht wird.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Eine Sage mit Ochsen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vorg\u00e4ngerbau der Wurmlinger Kapelle wurde bereits im Jahr 1050 errichtet. Die heutige Kirche wurde 1685 eingeweiht. Um den Berg und die Kapelle herum spinnt sich eine Sage: Graf Anselm von Calw soll angeordnet haben, dass er nach seinem Tod auf einen Ochsenkarren gelegt und dort beerdigt werden wollte, wo die Ochsen hielten. Der Legende nach haben die Tiere auf dem Berg bei Wurmlingen Halt gemacht. Daraufhin wurde\u00a0die Kapelle gebaut und der\u00a0Graf\u00a0dort beigesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anreise und Aufstieg:\u00a0<\/strong>Dieser sch\u00f6ne wie sagenumwobene Ort ist von T\u00fcbingen aus gut zu Fu\u00df zu erreichen. Schilder weisen den Weg. M\u00f6glich ist auch, vom T\u00fcbinger Hauptbahnhof mit der Ammertalbahn bis nach Unterjesingen Mitte zu fahren und von dort aus den Berg anzusteuern. Der reine Aufstieg ohne Anreise dauert etwa eine halbe Stunde. Die sch\u00f6ne Aussicht vom angrenzenden Friedhof aus kennt keine \u00d6ffnungszeiten. Die Kapelle selbst ist bei sch\u00f6nem Wetter von Mai bis Oktober in der Regel sonntags von 10 bis 16 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiter Informationen gibt es hier:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wtg-rottenburg.de\/pages\/de\/tourismus\/stadtportrait\/sehenswuerdigkeiten\/wurmlinger-kapelle.php\">http:\/\/www.wtg-rottenburg.de\/pages\/de\/tourismus\/stadtportrait\/sehenswuerdigkeiten\/wurmlinger-kapelle.php<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein steiler Aufstieg, der sich wirklich lohnt: Die Wurmlinger Kapelle ist besonders jetzt im Sommer ein sch\u00f6nes Ausflugs- und Wanderziel. 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