{"id":5773,"date":"2015-12-07T15:23:38","date_gmt":"2015-12-07T14:23:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=5773"},"modified":"2015-12-07T15:23:38","modified_gmt":"2015-12-07T14:23:38","slug":"fetter-ska-aus-tuebingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2015\/12\/07\/fetter-ska-aus-tuebingen\/","title":{"rendered":"Fetter Ska aus T\u00fcbingen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Was kommt heraus, wenn zehn T\u00fcbinger Studierende der verschiedensten Studieng\u00e4nge zusammen Musik machen? Fetter Neckar Ska, sagen sie selbst. Und Spa\u00df, denn um den ginge es ihnen eigentlich. \u00a0Das ist bei ihrer Musik durchaus sp\u00fcrbar. Am 17. Dezember l\u00e4sst sich herausfinden, was damit genau gemeint ist \u2013 da treten \u201eSuit Up!\u201c beim Clubhausfest auf.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Luft steht in dem alten Gew\u00f6lbekeller, mitten in der Altstadt T\u00fcbingens. Aber nicht lange, denn dann bringen die zehn hier probenden Musiker Schwung in die Angelegenheit. Vom Beat des Schlagzeugs \u00fcber Bass und Gitarre w\u00e4chst der Sound immer weiter an. Nun sto\u00dfen auch noch die Bl\u00e4ser in Form von Saxofon, Posaune und Trompete dazu. Und dann gibt es da ja auch noch Suit-Ups! S\u00e4nger, Alona und Sebastian, die das illustre Ensemble aus Studierenden abrunden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Bunte Mischung aus aller Welt<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zahlreichen Instrumente, die Suit Up! in Form von Rhythmus- und Saiteninstrumenten, Bl\u00e4sern und S\u00e4ngern verbindet, spielen perfekt zusammen. Dabei ist auch die im Vergleich zu anderen Bands verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Fluktuation bei den Mitgliedern kein Hindernis, die R\u00e4dchen greifen trotzdem ineinander und es entsteht Musik aus einem Guss.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5939\" aria-describedby=\"caption-attachment-5939\" style=\"width: 456px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-13.10.52.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5939\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-13.10.52.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-08 um 13.10.52\" width=\"456\" height=\"302\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5939\" class=\"wp-caption-text\">Die bunte Truppe probt in T\u00fcbingen und l\u00e4sst dort mit ihren B\u00e4ssen die Bretter vibrieren.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben Ska, der bei Suit Up! eine zentrale Rolle spielt, wird dabei auch Punk, Balkan und Reggae produziert.\u00a0Ein weiterer Einfluss, der die Truppe zurzeit begeistert, ist der Funk. Dieser hat sich auch schon auf die neuen Songs ausgewirkt, die Ende Januar auf dem zweiten Album der Combo erscheinen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAber eigentlich sind wir eine Live-Band\u201c, sind sich alle einig. Deshalb haben sie auch keine spezielle Zielgruppe, erz\u00e4hlen sie mir, und kommen auf den gemeinsamen Spa\u00df zur\u00fcck. Diesen wollen sie n\u00e4mlich nicht nur unter sich, sondern auch mit dem Publikum teilen. Und wenn sie das nicht bei einem Festival wie der N\u00fcrtinger Musiknacht oder auf dem T\u00fcbinger RACT! tun, dann produzieren sie eben sprichw\u00f6rtlich fetten Neckar Ska. Seit der Gr\u00fcndung der Band im Jahre 2009 und ihrem ersten Auftritt im M\u00e4rz 2010 ist n\u00e4mlich der Stocherkahn-Gig vor der T\u00fcbinger Neckarmauer Tradition.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5793\" aria-describedby=\"caption-attachment-5793\" style=\"width: 1038px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/12334362_1265303190162642_1867995094_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5793 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/12334362_1265303190162642_1867995094_o-1038x583.jpg\" alt=\"12334362_1265303190162642_1867995094_o\" width=\"1038\" height=\"583\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5793\" class=\"wp-caption-text\">Suit Up! in geselliger Runde und feinem Zwirn. Anz\u00fcge sind das Markenzeichen der T\u00fcbinger Band.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Aus einem Guss auf dem Fluss<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Richtig geh\u00f6rt, Suit Up! fahren auf einem Stocherkahn vor die wohlbekannte Mauer am Ufer des Neckar und rei\u00dfen ihre Zuh\u00f6rer mit vollem Sound mit, aber bisher zum Gl\u00fcck noch nicht in den Neckar hinein. \u201eLeider haben wir es dieses Jahr nicht geschafft\u201c, gibt Jannis, der Posaunist, zu. Grund hierf\u00fcr war aber keineswegs mangelnde Motivation, sondern vielmehr die gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen, denen die Band unterworfen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von den Gr\u00fcndungmitgliedern aus dem Jahr 2009 ist keines mehr an Bord, was auch die jetzige Besetzung etwas bedauert. Es sei Fluch und Segen zugleich, rein aus Studierenden &#8211; und dann auch noch aus zehn von ihnen &#8211; zu bestehen. Einerseits sind da der zugegeben fette Sound, den zehn Bandmitglieder produzieren k\u00f6nnen, und die M\u00f6glichkeit, personelle Engp\u00e4sse abzufedern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andererseits gibt es aber auch Nachteile \u2013 einen gemeinsamen Termin zum Proben zu finden, sei zum Beispiel schwierig gewesen. Doch an diesem Donnerstagabend in T\u00fcbingens Altstadt haben sie es wieder\u00a0irgendwie\u00a0geschafft.\u00a0 Dass die Vorteile \u00fcberwiegen, habe ich sp\u00e4testens jetzt selbst feststellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">How I met your Band<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der entspannten Proberaum-Atmosph\u00e4re m\u00fcssen die Musiker dann auch zugeben, selbst gar nicht mehr so genau zu wissen, wie es zu ihrem Namen gekommen ist. Wie vermutet hat es mit der Serie \u201eHow I met your mother\u201c zu tun. Aber da kein Gr\u00fcndungsmitglied mehr dabei ist, ist sind die genauen Hintergr\u00fcnde nicht vollst\u00e4ndig aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei ihren Auftritten ist der Name allerdings Programm: Suit Up! treten auch auf dem\u00a0Clubhausfest in Abendgarderobe auf. Sie rocken mit Stil, aber nie anz\u00fcglich. Nach anderthalb Stunden verlasse ich die sympathische Ska-Formation wieder und schlendere durch die Altstadt hin zu meinem Wagen.\u00a0Ich denke zur\u00fcck an das St\u00fcck \u201eFire\u201c und wie Frontmann Sebastian dabei die Holzdielen des Proberaums zum Beben gebracht hat \u2013\u00a0fetter Neckar Ska, das passt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Beitragsbild: \u00a0Dennis Knop Fotografie<br \/>\n<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dennisknopfoto\/?__mref=message_bubble\">https:\/\/www.facebook.com\/dennisknopfoto\/?__mref=message_bubble<br \/>\n<\/a><\/em><em>Bild 1 + 2: Suit up!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was kommt heraus, wenn zehn T\u00fcbinger Studierende der verschiedensten Studieng\u00e4nge zusammen Musik machen? Fetter Neckar Ska, sagen sie selbst. 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