{"id":6016,"date":"2016-01-20T15:41:18","date_gmt":"2016-01-20T14:41:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=6016"},"modified":"2016-01-20T15:41:18","modified_gmt":"2016-01-20T14:41:18","slug":"landtagswahl-da-war-doch-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/01\/20\/landtagswahl-da-war-doch-was\/","title":{"rendered":"Landtagswahl \u2013 da war doch was?!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Wer die\u00a0anstehende\u00a0Landtagswahl am 13. M\u00e4rz dieses Jahr bis jetzt noch nicht ganz auf dem\u00a0 Schirm hatte, der hatte\u00a0am Dienstagabend\u00a0die Gelegenheit, sich zumindest von den Kandidaten ein recht pers\u00f6nliches Bild zu machen. Die Akademische Verbindung F\u00f6hrberg hatte anl\u00e4sslich der Wahl eine Podiumsdiskussion organisiert.<\/strong><\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beziehungsweise zu allen m\u00f6glichen Themen, die die B\u00fcrger so bewegen. Die Veranstalter wollten speziell Studierende ansprechen.\u00a0Vom &#8222;Gender-Wahnsinn&#8220; bis hin zur Exzellenzinitiative der Uni kamen\u00a0alle m\u00f6glichen Sorgen und Anliegen auf den Tisch. Aber alles der Reihe nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/VSB_2012-04-12_0004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6021\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/VSB_2012-04-12_0004-448x672.jpg\" alt=\"VSB_2012-04-12_0004\" width=\"109\" height=\"163\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6019 alignleft\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/12301467_436454183220533_811355785400567755_n-897x672.jpg\" alt=\"12301467_436454183220533_811355785400567755_n\" width=\"172\" height=\"129\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/fraktion600_2015_0032_schoening.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6022\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/fraktion600_2015_0032_schoening.jpg\" alt=\"fraktion600_2015_0032_schoening\" width=\"132\" height=\"132\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6020 alignleft\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Kliche-Behnke91593-897x672.jpg\" alt=\"Dorothea Kliche-Behnke @ Goetz Schleser\" width=\"164\" height=\"122\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anwesend waren folgende Erstkandidaten des Wahlkreises T\u00fcbingen: \u00a0Klaus Tappeser (CDU) \u00a0(links oben), Dorothea Kliche-Behnke (SPD) (links unten), Daniel Lede Abal (B\u201890\/Die Gr\u00fcnen) (rechts oben) und Dietmar Sch\u00f6ning (FDP) (rechts unten) . Und dazu ein ganzer Saal junger, interessierter Menschen, wohl\u00a0gro\u00dfteils Studierende. \u00a0Eingeladen waren Kandidaten dieser Parteien, weil sie derzeit im Landtag vertreten sind.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Vier Millionen f\u00fcr &#8222;Studierendenwerk&#8220;?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Abend begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde, in der die meisten Kandidaten versuchten, einen Schwank aus ihrer eigenen Studienzeit in T\u00fcbingen zum Besten zu geben. Sei es, dass der vermeintlich bisher gr\u00f6\u00dfte politische Erfolg von Herrn Sch\u00f6ning darin lag, mit 28 Prozent st\u00e4rkste Partei bei den Hochschulwahlen zu sein; oder aber das fr\u00fche Engagement des Kandidaten der Gr\u00fcnen. Er war bereits zu Studienzeiten bei der Gr\u00fcnen Hochschulgruppe aktiv und diente sogar bei einer Werbekampagne als Fotomodell.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6024\" aria-describedby=\"caption-attachment-6024\" style=\"width: 1038px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_7929.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6024\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_7929-1038x461.jpg\" alt=\" Im Mittelpunkt: Die T\u00fcbinger Kandidaten der Landtagswahl im M\u00e4rz. Foto: Hannah Schulthei\u00df.\" width=\"1038\" height=\"461\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6024\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>Im Mittelpunkt: Die T\u00fcbinger Kandidaten der Landtagswahl im M\u00e4rz. Foto: Hannah Schulthei\u00df.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste Thema des Abends hatten die\u00a0beiden Hauptorganisatoren Steffen Bittner und Matthias G\u00f6hring festgelegt. Es ging um das allseits bekannte und diskutierte Thema\u00a0&#8222;Gendern&#8220;, zu dem sich alle Kandidaten \u00e4u\u00dfern sollten. Bemerkenswert war dabei vor allem die gro\u00dfe Kluft zwischen den angeblichen Kosten f\u00fcr die Umstellung von \u201eStudentenwerk\u201c zu \u201eStudierendenwerk\u201c. So waren es laut Organisatoren 500 000 Euro, Tappeser nannte Kosten von 4 Millionen Euro. Wer dabei Recht hatte, blieb ungekl\u00e4rt. Klar war vor allem die Aussage von Herrn Lede Abal, der meinte, dass von den \u00a0 28 000 Studierenden der Universit\u00e4t T\u00fcbingen 16 000 weiblich seien. Dem sollte eben auch in Begrifflichkeiten Rechnung getragen werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Was passiert ohne &#8222;Exzellenz&#8220;?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach wurde der interaktive Teil eingel\u00e4utet, bei dem das Publikum\u00a0Fragen \u00e4u\u00dfern konnte. Das begann zun\u00e4chst etwas z\u00f6gerlich, nach und nach kamen aber Fragen zur\u00a0Sicherung der Qualit\u00e4t der Lehre auf. Sorgen \u00fcber Verl\u00e4ngerung von befristeten Stellen wurden laut. Was passiert, sollte die Universit\u00e4t ihren Exzellenzstatus verlieren? Dass der Landeshaushalt dann nicht einspringen kann, da waren die Kandidaten sich gro\u00dfteils einig. \u201eDie Strukturen wie das Learning System in Kooperation mit Z\u00fcrich und der gute Ruf, der der Uni mittlerweile vorauseilt, das sind bestehende Strukturen, von denen die Uni auch bei einem eventuellen Verlust des Exzellenzstatus noch profitieren w\u00fcrde\u201c, so Kliche-Behnke. Teils sei es aber auch m\u00f6glich, von Landesseite zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6023\" aria-describedby=\"caption-attachment-6023\" style=\"width: 1018px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_7900.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6023\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_7900-1018x672.jpg\" alt=\"Es wurde gelauscht und viel geredet. Manch einem war das zu unkonkret. Foto: Hannah Schulthei\u00df.\" width=\"1018\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6023\" class=\"wp-caption-text\">Es wurde gelauscht und viel geredet. Manch einem war das zu unkonkret. Foto: Hannah Schulthei\u00df.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Kaum konkrete Aussagen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu guter Letzt kam das Thema Fl\u00fcchtlingskrise auf den Tisch, bei dem sich alle Kandidaten gegen eine Obergrenze aussprachen. Bei einem anschlie\u00dfenden Ausblick auf das Jahr 2021 zeigten sich fast alle Kandidaten \u00e4u\u00dferst optimistisch: Integration so weit das Auge reicht, eine Regionalstadtbahn, die das Infrastruktursystem revolutioniert, und sichere Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr jedermann. W\u00fcnsche, die die meisten\u00a0B\u00fcrger und Studierenden wohl unterschreiben w\u00fcrden. Geredet wurde viel, konkret \u00e4u\u00dferte sich jedoch kaum jemand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGenerell h\u00e4tte ich mir ein wenig mehr Kontroversit\u00e4t gew\u00fcnscht\u201c, meinte Steffen Bittner im Anschluss. Der Lehramtsstudent, der unter anderem seit sieben Semestern Politik studiert, hatte den Abend mit seinem Freund Matthias G\u00f6hring organisiert. Da sage\u00a0noch einmal jemand, Studierende engagierten sich nicht genug!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Unter Zugzwang<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch wie kommt man eigentlich auf die\u00a0Idee einer Podiumsdiskussion? \u201eWir haben das schon mal vor sechs Jahren zur Bundestagswahl organisiert\u201c, berichtete Bittner. \u201eWir hatten Lust, das wieder zu machen.\u201c Es sei nicht schwer gewesen, die Kandidaten f\u00fcr den Abend zu gewinnen. \u201eIch habe erst Frau Kliche-Behnke \u00fcberzeugt. Daraufhin standen die anderen mehr oder weniger unter Zugzwang.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Ende der Veranstaltung standen die Parteivertreter noch zum Debattieren zur Verf\u00fcgung, zum Austausch oder kleinem Plausch. Um die Kandidaten einmal pers\u00f6nlich kennen zu lernen, war der Abend also eine gute Gelegenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos:<\/span> Der Artikel verwendet mit Einverst\u00e4ndnis der Kandidaten Fotos von deren Homepage und Facebook-Seiten.\u00a0Sowie Beitragsbild von\u00a0Dennis Skley\/ flickr.<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer die\u00a0anstehende\u00a0Landtagswahl am 13. 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