{"id":615,"date":"2012-05-17T13:47:17","date_gmt":"2012-05-17T13:47:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=615"},"modified":"2021-02-21T13:51:36","modified_gmt":"2021-02-21T13:51:36","slug":"die-revolution-der-studiengange","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2012\/05\/17\/die-revolution-der-studiengange\/","title":{"rendered":"Nachgebessert"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #004b88;\"><strong>An den Bachelor- und Masterstudieng\u00e4ngen der Universit\u00e4t T\u00fcbingen \u00e4ndert sich einiges. Ab dem Wintersemester 2014\/2015 sollen alle Studieng\u00e4nge mit einer neuen Struktur versehen sein. Die neuen Modelle tragen den Namen \u201eBachelor 3 plus\u201c und \u201eY-Master\u201c. Mit ihnen soll mehr individueller Spielraum in das sture Bachelor- und Masterkonzept Einzug halten.<\/strong><\/span><br \/>\n<em>Von Markus Jaggo<\/em><br \/>\n<!--more--><br \/>\nUnsere Geschichte beginnt vor einem Dreivierteljahr. Zu dieser Zeit beschloss der Senat den \u201eLeitfaden zur Entwicklung neuer und Ver\u00e4nderung bestehender Bachelor- und Masterstudieng\u00e4nge an der Universit\u00e4t T\u00fcbingen\u201c. Dieser beinhaltet die Umgestaltung der bestehenden Bachelor- und Masterstudieng\u00e4nge, um eine einheitliche Studienstruktur zu schaffen.<br \/>\n<span style=\"color: #004b88;\"><strong>Viele Wahlm\u00f6glichkeiten sollen das Studium attraktiver machen<\/strong><\/span><br \/>\nDie Bachelorstudieng\u00e4nge sollen ein optionales Flexibilit\u00e4tsfenster erhalten, das aus 60<br \/>\nECTS-Punkten besteht. Dieses kann als eingeschobenes Semester oder studienbegleitend verwendet werden. Die Bandbreite reicht von einem halbj\u00e4hrigen Praktikum \u00fcber Vertiefung spezieller Studieninhalte bis zu dem Besuch von Lehrveranstaltungen in benachbarten F\u00e4chern. Die Entscheidung, ob man ein solches Flexibilit\u00e4tsfenster wahrnehmen m\u00f6chte, steht bis zum vierten Fachsemester offen. Mit diesem w\u00fcrde sich die Studienzeit somit auf sieben Semester belaufen. Nur in besonderen Ausnahmef\u00e4llen k\u00f6nnen auch Bachelorstudieng\u00e4nge mit einer Regelstudienzeit von acht Semestern konzipiert werden. So enth\u00e4lt zum Beispiel der Studiengang Molekulare Medizin ein verpflichtendes Auslandsjahr, dass vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gef\u00f6rdert wird, wie Prorektorin Frau Dr. Gropper ausf\u00fchrt.<br \/>\nSeit der Senatssitzung im Februar ist viel geschehen. \u201eInterdisciplinary American Studies\u201c, so lautet der Name eines neuen Bachelor-Programms mit einem optionalen Flexibilit\u00e4tsfenster, der \u201eMobility Option\u201c. Dadurch verl\u00e4ngert sich der Studiengang auf acht Semester. In den zus\u00e4tzlichen zwei Semestern k\u00f6nnen die Studenten zum Beispiel ins Ausland gehen oder ein Praktikum machen.<br \/>\nIn Physik und Psychologie wurde schon im Jahr 2010 der Bachelor mit acht Semestern eingef\u00fchrt, allerdings ohne Flexibilit\u00e4tsfenster.<br \/>\n<span style=\"color: #004b88;\"><strong>Auch die Masterstudieng\u00e4nge werden verbessert<\/strong><\/span><br \/>\nDoch auch in den Masterstudieng\u00e4ngen gibt es einen strukturellen Wandel. Mit dem \u201eY-Master\u201c-Modell sollen zwei M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Studierenden angeboten werden. Die erste M\u00f6glichkeit besteht in einer klassischen Master-Thesis mit externen Praktika, um den Start ins Berufsleben durch einen st\u00e4rkeren Anwendungsbezug zu vereinfachen. Der andere Weg w\u00e4re ein Projektexpos\u00e9 f\u00fcr die anschlie\u00dfende Doktorarbeit zu erstellen. So soll der Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn erleichtert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An den Bachelor- und Masterstudieng\u00e4ngen der Universit\u00e4t T\u00fcbingen \u00e4ndert sich einiges. Ab dem Wintersemester 2014\/2015 sollen alle Studieng\u00e4nge mit einer neuen Struktur versehen sein. 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