{"id":6385,"date":"2016-02-25T14:06:46","date_gmt":"2016-02-25T13:06:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=6385"},"modified":"2016-02-25T14:06:46","modified_gmt":"2016-02-25T13:06:46","slug":"die-nibelungen-lebendiges-heldenepos-im-ltt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/02\/25\/die-nibelungen-lebendiges-heldenepos-im-ltt\/","title":{"rendered":"\u201eDie Nibelungen\u201c an der Uni"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>\u201eUns ist in alten m\u00e6ren wunders vil geseit \/ Von helden lobeb\u00e6ren, von gr\u00f4zer arebeit.\u201c So beginnt eines der bekanntesten Werke des Mittelalters, doch das Nibelungenlied hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Wagners \u201eDer Ring der Nibelungen\u201c, Tolkiens \u201eThe Legend of Sigurd and Gudr\u00fan\u201c, Tarantinos \u201eDjango Unchained\u201c \u2013 sie alle verarbeiteten das Heldenepos. Nun hat sich ein Seminarkurs der Universit\u00e4t T\u00fcbingen in Form des Theaterst\u00fccks \u201eDas Nibelungenlied \u2013 Alte m\u00e6ren neu erz\u00e4hlt\u201c an den Stoff gewagt, dessen Auff\u00fchrung am 23. Februar im LTT stattfand.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Himmel \u00fcber T\u00fcbingen war grau bedeckt. Es regnet. Der Himmel weinte und f\u00fcr den Kenner der Nibelungensage wirkte das wie eine Vorausdeutung auf das tragische Ende Siegfrieds und der Burgunden. \u201eVon fr\u00f6uden, hochgez\u00eeten, von weinen und von klagen \/ von k\u00fcener recken str\u00eeten muget ir nu wunder h\u0153ren sagen\u201c, geht es im Epos weiter. Doch ungleich unpassender erschien dieses Wetter f\u00fcr das schauspielerisch und inszenatorisch \u00fcberzeugende Theaterst\u00fcck, das dem geneigten Zuschauer in rund anderthalb Stunden das mittelalterliche Versepos eindrucksvoll n\u00e4her brachte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6393\" aria-describedby=\"caption-attachment-6393\" style=\"width: 1005px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/P1070891.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6393 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/P1070891-1005x672.jpg\" alt=\"P1070891\" width=\"1005\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6393\" class=\"wp-caption-text\">Nach dem Sieg \u00fcber die Sachsen ist die Freude gro\u00df, doch bald darauf geht es nach \u00cesenstein zu Br\u00fcnhild, wo neuer \u00c4rger wartet.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Von harmloser Brautwerbung zur Eskalation<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit auch gar kein Zweifel an dem tragischen Ende aufkommen konnte, beginnt \u201eDas Nibelungenlied\u201c mit der Vorwegnahme des Schlusses. Die Burgunden und Hunnen liegen erschlagen am Boden, nur der Held Hildebrand (Ulrich Stober) steht noch aufrecht und lenkt das St\u00fcck mit den ber\u00fchmten ersten Worten des Nibelungenlieds auf den eigentlichen Beginn. Doch der erste Teil ist im Kontrast zu diesem Bild eher lustig gehalten. Es wird erz\u00e4hlt, wie Siegfried an den Hof der Burgunden gelangt, nach kurzem Konflikt zum Streiter an des K\u00f6nigs Seite aufsteigt und ihm bei seiner Brautwerbung um Br\u00fcnhild (Tatjana Voll) hilft, um seine eigene Holde Kriemhild (Katharina Stober) zu erlangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Komik st\u00fctzt sich dabei vor allem auf die Darstellung des Wormser K\u00f6nigs Gunther (Lukas Sch\u00e4dler), der zwischen ma\u00dfloser Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung und l\u00e4cherlicher Machtlosigkeit hin und her wechselt. Gernot (Yannick Allgaier) und Giselher (Lukas H\u00e4berle) sehen dabei \u00fcber so manche Schw\u00e4che ihres Bruders hinweg. Allein Hagen von Tronje (Eric Lochmann) strahlt, durch seinen bedrohlichen und \u00fcberlegenen Auftritt, Gefahr aus. Er ist es auch, durch dessen Hand und Intrige Siegfried (Ulrich Stober) letztendlich seinen Tod findet und damit den d\u00fcsteren zweiten Teil des St\u00fccks einl\u00e4utet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Tote im Stroboskoplicht<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umso n\u00e4her das unausweichliche, weil laut den drei Meerfrauen (Martina Plachetkova, Sanja Ketterer, Myriam Bittner) im Schicksal so geschriebene Ende n\u00e4her r\u00fcckt, desto bedrohlicher erscheinen Inszenierung und Dialog. Es geht zu K\u00f6nig Etzel (Nina Holzschuh), der inzwischen die rachel\u00fcsterne Kriemhild zur Frau genommen hat. In einem durch Stroboskoplicht, Nebel und Musik dramatisierten Endkampf wird wieder das Bild des Anfangs hergestellt: Die Burgunder tot am Boden. Ihr Herrschergeschlecht ist ausgel\u00f6scht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6392\" aria-describedby=\"caption-attachment-6392\" style=\"width: 1005px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/P1080157.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6392 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/P1080157-1005x672.jpg\" alt=\"P1080157\" width=\"1005\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6392\" class=\"wp-caption-text\">Die Hochzeitsnacht hatte Gunther sich anders vorgestellt. Ohne Siegfried ist er Br\u00fcnhild unterlegen. Doch dessen Hilfe endet nicht im Guten&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00dcberzeugend im mittelalterlichen Gewand<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das St\u00fcck lebte von seinem reduzierten B\u00fchnenbild und der nur sp\u00e4rlich, an Schl\u00fcsselszenen und Szenen\u00fcberg\u00e4ngen eingesetzten Musik. Dadurch wurde \u201eDas Nibelungenlied\u201c von der mittelhochdeutschen Sprache und den faszinierenden und stark gezeichneten Figuren getragen. Ob der heldenhaft-naive Siegfried, der hinterlistige Hagen oder die erst liebevolle, dann nach Rache sinnende Kriemhild \u2013 die Schauspielerinnen und Schauspieler arbeiteten \u00fcberzeugend die pr\u00e4genden Eigenschaften ihrer Rollen heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgelockert wurde das Ganze durch die von den Studierenden in die Handlung des Nibelungenlieds hinzugedachten Figuren: die beiden Kammerzofen Br\u00fcnhilds (Ellen Twesten und Johanna Dei\u00dfler) sowie die Boten Swemmel und W\u00e4rbel (Nadja Marx und Laura Kotte). W\u00e4hrend die mittelhochdeutschen Dialoge der anderen Figuren den Klang des Mittelalters nach T\u00fcbingen brachten, kommentierten und erl\u00e4uterten diese das Geschehen auf Neuhochdeutsch und sorgten damit f\u00fcr die ein oder andere Erl\u00e4uterung oder Lacher. Dieser Sprachwechsel gab dem episch klingenden St\u00fcck zus\u00e4tzlich eine gewisse Leichtigkeit und erleichterten auch den Nichtmedi\u00e4visten das Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=6385&amp;page=2&amp;preview=true\">Auf der n\u00e4chsten Seite:<\/a>\u00a0<\/span>\u00a0Die Idee wird zum Theaterst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--nextpage--><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Alte m\u00e6ren leben weiter\u2026<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Idee, aus dem Nibelungenlied ein Theaterst\u00fcck zu formen, hatten Silke von F\u00fcrich und Myriam Bittner schon lange. Sie sind zusammen mit Marion Darilek und Isabell V\u00e4th verantwortlich f\u00fcr die Inszenierung. \u201eAusschlaggebend war unsere Begeisterung f\u00fcr den Nibelungenstoff und der Wunsch, diesen Stoff ganz im medi\u00e4vistischen Sinne auf die B\u00fchne zu bringen\u201c, beantwortet Silke von F\u00fcrich die Frage nach der z\u00fcndenden Idee. Im Rahmen eines fachwissenschaftlichen Seminars und theaterp\u00e4dagogischen Workshops wurde das St\u00fcck dann in Zusammenarbeit mit den Seminarteilnehmern erarbeitet. \u201eVieles entwickelte sich dabei aus ihren Ideen und schauspielerischen Improvisationen\u201c, sagt Marion Darilek.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie schauspielerischen Leistungen der Studierenden sind absolut beeindruckend und bei vielen war eine atemberaubende Entwicklung zu erkennen\u201c, so Silke von F\u00fcrich.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterst\u00fctzt wurde das Team unter anderem von Werner Jauch, der sein Wissen als Theaterp\u00e4dagoge einbrachte. \u201eWerner Jauch hat unz\u00e4hlige tolle Ideen zur szenischen Umsetzung eingebracht. Er war es auch, der den Kontakt zum LTT herstellte\u201c, freut sich Silke von F\u00fcrich \u00fcber die Hilfe. Sie denkt dabei auch an Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter, die dem Projekt unter anderem bei organisatorischen Dingen behilflich war. Das LTT selbst half neben der B\u00fchne auch bei der Licht- und Tontechnik aus. Das eigentliche Ziel, in einem studentischen Projekt die M\u00f6glichkeit mittelalterliche Texte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern n\u00e4her zu bringen, wurde dadurch \u00fcbertroffen. Laut Silke von F\u00fcrich sei der Erfolg des Projekts zu gleichen Teilen auf allen Schultern verteilt. \u201eEs ging wirklich sehr weit \u00fcber ein durchschnittliches Seminar hinaus.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_6391\" aria-describedby=\"caption-attachment-6391\" style=\"width: 1005px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/P1080593.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6391 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/P1080593-1005x672.jpg\" alt=\"P1080593\" width=\"1005\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6391\" class=\"wp-caption-text\">Hagen und Gunther sind geschlagen, Kriemhild hat ihre Rache f\u00fcr die Ermordung Siegfrieds bekommen.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u2026und tote Sprache wird lebendig<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck zum St\u00fcck: Mit dem Schlusssatz Hildebrands erschallte dann im gro\u00dfen Saal des LLTs minutenlang Applaus. Den studentischen Schauspielern war die Erleichterung, aber auch die Freude anzusehen, als im Foyer noch angeregt mit ihnen geplaudert wurde. Dieser Anblick l\u00e4sst das Res\u00fcmee einfach werden: \u201eDas Nibelungenlied\u201c war ein voller Erfolg, da sowohl das breitgef\u00e4cherte Publikum aus Sch\u00fclergruppen, Studierenden und Theaterliebhabern als auch die Darsteller und Entwickler des St\u00fccks selbst begeistert waren. Das l\u00e4sst auch \u00fcber kleinere M\u00e4ngel, wie eine etwas blecherne Lautsprecherstimme hinwegsehen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAuch sprachlich korrektes Improvisieren auf Mittelhochdeutsch bereitete kurz vor der Auff\u00fchrung keinem mehr Probleme\u201c, sagt Marion Darilek<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Medi\u00e4vistik-Professorin Anna M\u00fchlherr ist von der Verlebendigung der mittelhochdeutschen Dichtung begeistert: \u201eEs ist wirklich sehr sch\u00f6n, so viele Leute von solchem Format auf der B\u00fchne zu erleben, die die mittelhochdeutsche Dichtersprache performen, als h\u00e4tten sie das schon immer getan.\u201c Auch die Schauspieler sind vom Ergebnis positiv \u00fcberrascht, da einige nur wenig B\u00fchnenerfahrung hatten und sie erst f\u00fcr die Generalprobe auf die B\u00fchne konnten. \u201eWir hatten erst ab da Licht, Sound und Nebel und haben davor in einem Raum im Brechtbau geprobt. Von daher fand ich das eine beachtliche Leistung\u201c, meint Siegfried-Darsteller Ulrich Stober nach der Vorf\u00fchrung. Was bleibt da weiteres zu sagen, als das Epos mit seinen ureigenen Worten selbst schlie\u00dfen zu lassen: \u201ehie h\u00e2t daz m\u00e6re ein ende: daz ist der Nibelunge liet.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_6390\" aria-describedby=\"caption-attachment-6390\" style=\"width: 951px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/12764579_1048657808541392_8374878941268188465_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6390 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/12764579_1048657808541392_8374878941268188465_o-951x672.jpg\" alt=\"12764579_1048657808541392_8374878941268188465_o\" width=\"951\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6390\" class=\"wp-caption-text\">Die gewitzte Werbung f\u00fcr das St\u00fcck. Dass Kriemhild mehr oder weniger sch\u00e4dlich f\u00fcr Siegfried und Co. ist, sollte jedem Besucher des St\u00fccks klar geworden sein. Weitere Kostprobe? &#8222;Hagen kann t\u00f6dlich sein.&#8220; (Idee: Myriam Bittner, Umsetzung: Marion Darilek).<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Anmerkungen:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Premiere des St\u00fccks war leider auch seine Derni\u00e8re. Allerdings wurde die Auff\u00fchrung aufgezeichnet und wird, sobald das Material bearbeitet wurde, zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Fotos: Maximilian David B\u00f6hm, auch zu finden unter <a href=\"http:\/\/frumble.de\">frumble.de<\/a>\u00a0und auf facebook: Maximiliane B\u00f6\u00f6hm.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUns ist in alten m\u00e6ren wunders vil geseit \/ Von helden lobeb\u00e6ren, von gr\u00f4zer arebeit.\u201c So beginnt eines der bekanntesten Werke des Mittelalters, doch das &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":270,"featured_media":6388,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,62,877],"tags":[2144,544,11,2145,2146,1927,427,382,2147,2148,18,43,19,22,2149],"class_list":["post-6385","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-kultur","category-theater","tag-bruenhild","tag-deutsches-seminar","tag-featured","tag-gunther","tag-kriemhild","tag-landestheater-tuebingen","tag-ltt","tag-mittelalter","tag-nibelungenlied","tag-siegfried","tag-studierende","tag-theater","tag-tubingen","tag-universitaet-tuebingen","tag-versepos"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/270"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6385"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6385\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}