{"id":6587,"date":"2016-04-24T11:38:28","date_gmt":"2016-04-24T09:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=6587"},"modified":"2016-04-24T11:38:28","modified_gmt":"2016-04-24T09:38:28","slug":"china-centrum-tuebingen-eroeffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/04\/24\/china-centrum-tuebingen-eroeffnet\/","title":{"rendered":"China Centrum T\u00fcbingen er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Am Donnerstag fand im Festsaal der neuen Aula die Er\u00f6ffnung des China Centrums T\u00fcbingen (CCT) statt. Das Angebot der Einrichtung richtet sich an alle, die dazu beitragen wollen, den Dialog mit China und das Verst\u00e4ndnis zwischen den Kulturen zu f\u00f6rdern. Entstanden ist das Projekt in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung, die sich f\u00fcr eine Verbesserung der F\u00fchrung in Business, Gesellschaft und Politik durch humanistische Werte einsetzt.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war Bernd Engler, dem Rektor der Universit\u00e4t T\u00fcbingen, \u201eeine ganz au\u00dferordentliche Freude\u201c an seinem Geburtstag das China Centrum T\u00fcbingen zu er\u00f6ffnen. Daf\u00fcr trug er nicht nur seine Amtskette, sondern auch eine Krawatte der Universit\u00e4t Peking. In seiner Ansprache sagte er, dass es wichtig sei, die interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschland und China zu f\u00f6rdern. Das Wissen \u00fcber kulturelle Grundlagen sei die Voraussetzung f\u00fcr ein gutes Miteinander und ein wechselseitiges Verst\u00e4ndnis. Das CCT soll eine Plattform f\u00fcr praxisorientierte Forschung sein und kulturellen Austausch bieten. Im Fokus stehen dabei die Themen Wirtschaftsethik und moderner Konfuzianismus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6591\" aria-describedby=\"caption-attachment-6591\" style=\"width: 960px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6591\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rektor-Bernd-Engler-mit-Amtskette-und-Krawatte-der-Peking-Universit\u00e4t.-Foto-Marko-Knab..jpg\" alt=\"Rektor Bernd Engler mit Amtskette und Krawatte der Peking-Universit\u00e4t.\" width=\"960\" height=\"640\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6591\" class=\"wp-caption-text\">Rektor Bernd Engler mit Amtskette und Krawatte der Peking-Universit\u00e4t.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Konfuzius in der Moderne<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der moderne Konfuzianismus ist eine Philosophie, die nach dem zweiten Weltkrieg in China entstanden ist. Sie vereint die drei sozialen Pflichten des traditionellen Konfuzianismus \u2013 Loyalit\u00e4t, kindliche Piet\u00e4t und Wahrung von Anstand und Sitte \u2013 verbunden mit westlichen Werten wie Demokratie und Sozialismus. Unter ihr vereinen sich chinesische Gelehrte, die ihre Tradition wahren wollen und gleichzeitig die Moderne begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Professor Dong Qi, Gesandter des chinesischen Botschaftsrats, lobte in seiner Rede die gute Partnerschaft zwischen Deutschland und China und nannte die Gr\u00fcndung des CCT ein \u201eneues Kapitel der China-Forschung mit besonders zukunftstr\u00e4chtiger Themenwahl\u201c.<br \/>\nDie Festrede hielt Professor Tu Wei-ming, Dekan des Institute of Advanced Humanistic Studies der Universit\u00e4t Peking. Der Philosoph und Vertreter des Neuen Konfuzianismus besch\u00e4ftigt sich in seiner Forschung mit dem Dialog zwischen den Kulturen. Er betonte, dass Menschen noch nie so unterschiedlich und doch so miteinander vernetzt seien wie jetzt und dass es wichtig sei, \u00fcber die Ansichten der Anderen Bescheid zu wissen und voneinander zu lernen. Das Thema voneinander lernen steht auch f\u00fcr das CCT im Vordergrund, das sich als Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung sieht und Kontakte zu China vermitteln will.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6590\" aria-describedby=\"caption-attachment-6590\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6590\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Als-Ehrengast-geladen-war-Professor-Tu-Wei-ming.-Foto-Marko-Knab.-1008x672.jpg\" alt=\"Als Ehrengast geladen war Professor Tu Wei-ming. Foto Marko Knab.\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6590\" class=\"wp-caption-text\">Als Ehrengast geladen war Professor Tu Wei-ming.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Wissenschaft f\u00fcr Alle<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Leitung des Instituts \u00fcbernehmen Professor Helwig Schmidt-Glintzer, einer der angesehensten deutschen Sinologen, sowie als Vizedirektor Juniorprofessor Matthias Niedenf\u00fchr vom Asien-Orient-Institut der Universit\u00e4t T\u00fcbingen.<br \/>\nDas CCT wird die R\u00e4ume neben dem Weltethos-Institut T\u00fcbingen beziehen und auch das Erich-Paulun-Institut integrieren, eine gemeinn\u00fctzige Bildungseinrichtung, die sich unter anderem f\u00fcr die F\u00f6rderung von Chinesisch als Schulfach einsetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen des Studium Generale veranstaltet das CCT in diesem Sommersemester eine Ringvorlesung zum Thema \u201eChina in der globalisierten Welt \u2013 eine Herausforderung\u201c. Beginn ist am kommenden Montag, den 25.04. um 18 c.t. im H\u00f6rsaal 22 im Kupferbau. Studierende aller Fachrichtungen, Wissenschaftler, NGOs und die allgemeine \u00d6ffentlichkeit sind dazu eingeladen von dem Angebot zu profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Fotos: Marko Knab<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag fand im Festsaal der neuen Aula die Er\u00f6ffnung des China Centrums T\u00fcbingen (CCT) statt. 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