{"id":7010,"date":"2016-06-06T13:06:28","date_gmt":"2016-06-06T11:06:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=7010"},"modified":"2016-06-06T13:06:28","modified_gmt":"2016-06-06T11:06:28","slug":"essen-aus-dem-lkw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/06\/06\/essen-aus-dem-lkw\/","title":{"rendered":"Essen aus dem LKW"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Nach dem Erfolg der Holi-Festivals rollt nun eine neue Welle der Eventisierung durch das Land: Wie Unkraut sprie\u00dfen sogenannte Street Food Markets aus dem Boden \u2013 so auch in T\u00fcbingen. Am Wochenende tourte\u00a0der 1. Street Food Market auf dem Volksfestplatz. Der Andrang auf Falafel, Pierogi und Burritos war gro\u00df, doch nicht allen schmeckte das Event.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Das Wetter spiegelte die Stimmung der Besucher wohl am besten wieder: Sehr durchwachsen. Schon beim Anblick der Schlange vor dem Eingang kam bei den ersten Unmut auf. An so einem schw\u00fclen Tag wartete keiner gerne und gab zudem noch seine Trinkflaschen ab. Auch die drei Euro Eintritt kamen gar nicht gut an. Doch wenn man dann endlich vor der Vielzahl von Food Trucks stand, die einen allesamt mit vielversprechenden Ger\u00fcchen anlockten, war das aufgebrachte Gem\u00fct schnell bes\u00e4nftigt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7016\" aria-describedby=\"caption-attachment-7016\" style=\"width: 1011px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7016 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Street-Food-Market-1011x672.jpg\" alt=\"Street Food Market\" width=\"1011\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7016\" class=\"wp-caption-text\">Schlechtes Wetter, gute Laune: Die Jungs von suboandmore verkauften leckere Smoothies.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Kuchen als Hipsterrolle<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Angebot wurde dominiert von Burgern in diversen Variationen, egal ob vegetarisch, vegan, mit besonderen So\u00dfen oder mit dem beliebten pulled pork. Alles zu stolzen Preisen zwischen f\u00fcnf und 15 Euro. \u00a0Zudem gab es eine Vielzahl an altbekannten Gerichten, die neuartig verfeinert oder schlichtweg umbenannt wurden: Maultauschen wurden hier mit Curry zubereitet und der aus Rum\u00e4nien und Ungarn bekannte Baumkuchen K\u00fcrt\u0151skal\u00e1cs wurde hier als Hipsterrolle verkauft.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7019\" aria-describedby=\"caption-attachment-7019\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7019 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Hipsterrolle-1010x672.jpg\" alt=\"Hipsterrolle\" width=\"1010\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7019\" class=\"wp-caption-text\">Die &#8222;Hipsterrolle&#8220; gab es wahlweise mit N\u00fcssen oder Zucker und Zimt<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das urspr\u00fcngliche Konzept des Streetfoods \u2013 schnell, g\u00fcnstig, neuartig \u2013 ging an diesen Tagen f\u00fcr viele Besucher nicht auf. Die versprochene Genussweltreise blieb aus, viele waren vom kulinarischen Angebot und vor allem dessen Vielfalt entt\u00e4uscht. Auch die Preise schlugen einigen wortw\u00f6rtlich auf den Magen. Statt viel kleiner Rumprobiererei hier und da, verbrachte man viel Zeit in der Warteschlange, um sich dann eine handtellergro\u00dfe Portion K\u00e4sesp\u00e4tzle f\u00fcr f\u00fcnf Euro abzuholen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Qualit\u00e4t hat seinen Preis<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Medizinstudentinnen Mirjam und Linda sind Teil des gemischten Publikums und sehen diese Preise dank Qualit\u00e4t und Frische der Produkte als gerechtfertigt an. Sie sitzen im Schatten der Sonnenschirme, lauschen der Kl\u00e4nge der Band und teilen sich einen Veggie-Burger von Damn Burger aus Ulm. \u201eKlar ist es hier teuer und der Eintritt nervt, aber man muss das hier ja auch alles aufbauen, Sicherheitspersonal stellen und so weiter. Das kostet eben. Ein Rabatt f\u00fcr Studierende w\u00e4re allerdings cool.\u201c Die beiden hatten sich heute schon an eines der kulinarischen Highlights gewagt: Frittiertes Eis. \u201eLeider war das Ganze au\u00dfen gar nicht so sch\u00f6n knusprig wie erwartet. F\u00fcnf Euro f\u00fcr eine Kugel sind schon ganz sch\u00f6n teuer und daf\u00fcr war es leider nicht lecker genug.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_7014\" aria-describedby=\"caption-attachment-7014\" style=\"width: 1011px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7014 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Rikas-1011x672.jpg\" alt=\"Rikas\" width=\"1011\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7014\" class=\"wp-caption-text\">Die &#8222;Rikas&#8220; sorgten auf einer der zwei B\u00fchnen f\u00fcr die musikalische Untermalung.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Food Truck Insider<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas mehr Internationalit\u00e4t bringt der Wagen der B\u00e4ckerei Springmann aus Schenkenzell auf den Platz. Das Paar verkauft schwedische Elchsandwichs und Bullar in diversen Formen. Doch was motiviert jemanden, so einen Stand zu f\u00fchren? \u201eWir haben zwei Jahre lang in Schweden gelebt und seither kann ich das alles hier backen. Es hat uns inspiriert und wir haben es mit in unsere B\u00e4ckerei nach Deutschland gebracht.\u201c Teilgenommen wird nur an Veranstaltungen im Radius von einer Stunde Fahrzeit, denn die Ware wird jeden Morgen frisch angeliefert. Und was macht so ein Food Truck unter der Woche? Er wird als Fr\u00fchst\u00fccksmobil eingesetzt und beliefert Firmen mit Backwaren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7020\" aria-describedby=\"caption-attachment-7020\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7020 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Elchsandwich-1010x672.jpg\" alt=\"Elchsandwich\" width=\"1010\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7020\" class=\"wp-caption-text\">Elchsandwich mit Preiselbeerso\u00dfe: Das Fleisch kommt\u00a0vom Wildh\u00e4ndler aus Skandinavien.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos:<\/span> Felix M\u00fcller<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Erfolg der Holi-Festivals rollt nun eine neue Welle der Eventisierung durch das Land: Wie Unkraut sprie\u00dfen sogenannte Street Food Markets aus dem Boden &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":254,"featured_media":7015,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,534,922,316],"tags":[576,2354,2355,205,2356,2357,11,1437,2358,2359,950,2360,2361,2362,2363,225,2364,18,2365,19,21],"class_list":["post-7010","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-alltagswelten","category-student-lifestyle","category-studentenleben","tag-bands","tag-burrito","tag-drinks","tag-essen","tag-eventisierung","tag-falafel","tag-featured","tag-festival","tag-food","tag-getraenke","tag-lecker","tag-pierogi","tag-preis","tag-pulled-pork","tag-qualitaet","tag-sommer","tag-sonne","tag-studierende","tag-truck","tag-tubingen","tag-universitaet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/254"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7010"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7010\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}