{"id":7664,"date":"2016-11-06T19:50:25","date_gmt":"2016-11-06T19:50:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=7664"},"modified":"2021-02-20T15:00:00","modified_gmt":"2021-02-20T15:00:00","slug":"kein-quaentchen-glueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/11\/06\/kein-quaentchen-glueck\/","title":{"rendered":"Kein Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Im dritten Heimspiel der Saison empfingen die Walter Tigers den Tabellenf\u00fchrer EWE Baskets aus Oldenburg. Nachdem die Tigers ausw\u00e4rts gegen M\u00fcnchen nur knapp verloren hatten, waren Hoffnung und Ehrgeiz an diesem Samstag gro\u00df. Um sich wieder in die Tabellenmitte zu katapultieren, war ein Heimsieg unerl\u00e4sslich. Doch wie sich im Spielverlauf rasch abzeichnete, erfuhren die Raubkatzen an diesem Tag leider die Schattenseiten des Basketball-Dschungels. <\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong>Die T\u00fcbinger Starting Five mit McGhee, Green, Stewart, Jordan und Washburn lieferte einen gelungenen Start in das Spiel. Den vielversprechenden Vorsprung nach den ersten Minuten holten die Oldenburger allerdings schnell auf. Danach folgte ein Punkte Kopf-an-Kopf-Rennen \u2013 es rieselten 2- und 3-Punkte-W\u00fcrfe auf beiden Spielfeldh\u00e4lften. Vor allem Team-Kapit\u00e4n Jared Jordan trug mit gekonnten Rebounds und Assists dazu bei, dass die Punkte-Waage nicht kippte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7665\" aria-describedby=\"caption-attachment-7665\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7665 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7D2L0121-1008x672.jpg\" alt=\"7d2l0121\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7665\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Christopher K\u00fcbler<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die anf\u00e4ngliche Euphorie war schnell verflogen, als die Oldenburger Donnerv\u00f6gel gegen Ende des ersten Viertels in der Defensive mehr Pr\u00e4senz zeigten. Kombiniert mit taktischen P\u00e4ssen konnten sie den Ballbesitz zunehmend f\u00fcr sich beanspruchen und mit knapp 15 Punkten\u00a0 Vorsprung \u00a0in die erste Viertelpause gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zunehmend angeheizte Stimmung in beiden Teams spiegelte sich auch in der steigenden Anzahl an Fouls wieder. So schafft es McCoys Mannschaft mittels treffsicherer Freiw\u00fcrfe eine gr\u00f6\u00dfere Punktedifferenz zu verhindern. Trotz einiger brillanter Korbleger und Sprungw\u00fcrfe von Guard Stewart und Forward Washburn lie\u00df der konstant starke Kontrahent keinen Ausgleich zu. Vor allem erzielten diese auff\u00e4llig viele Second-Chance-Punkte und bewiesen damit deutlich mehr St\u00e4rke in der Offensive.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7667\" aria-describedby=\"caption-attachment-7667\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7667 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7D2L0199-1008x672.jpg\" alt=\"7d2l0199\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7667\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Christopher K\u00fcbler<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEinem\u00a0R\u00fcckstand hinterher zu laufen kostet viel Energie. Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden&#8220;, lautete Trainer McCoys Weisheit vor dem Spiel, die sich bewahrheiten sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in der zweiten Halbzeit lie\u00df sich der Punktestand von 35:44 trotz gro\u00dfem Engagement seitens der Raubkatzen schwer einholen. Es schien, als ob die T\u00fcbinger zunehmend der Mut sowie das letzte Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck verlie\u00df. Obwohl einige erfolgreiche Steals und Rebounds dem Team den Weg zum gegnerischen Korb ebneten, schw\u00e4chelten die Tigers in Punkto Treffsicherheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die motivierten Norddeutschen schafften es zudem, einen weiteren Vorsprung auszubauen, indem haupts\u00e4chlich in der Offensive dynamisch und teils aggressiv gespielt wurde. Besonders der gef\u00fcrchtete Center Qvale brillierte mit souver\u00e4nen Rebounds und 2-Punkte-K\u00f6rben. Die T\u00fcbinger erzielten mit viel Kampfgeist, unter anderem durch Isiah Philmore, weitere Treffer, die jedoch von nun an eher wie Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein erschienen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7666\" aria-describedby=\"caption-attachment-7666\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7666 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7D2L0137-1008x672.jpg\" alt=\"7d2l0137\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7666\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Christopher K\u00fcbler<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der R\u00fcckstand von knapp 20 Punkten war in den entt\u00e4uschten Gesichtern der Fans zu erkennen. Doch die gesamte Arena (fast ausschlie\u00dflich bestehend aus Tiger-Fans) feuerte ihr Team nichtsdestotrotz in den letzten 10 Minuten kr\u00e4ftig an. Trotz geknickter Stimmung steckte das Team weiterhin Herzblut in das Spiel, wodurch unter anderem Dunkings von McGhee gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings wurde die Ratlosigkeit der Tigers in unz\u00e4hligen verfehlten W\u00fcrfen von der 3-Punkte Linie aus deutlich. Die Oldenburger hingegen blieben weiterhin treffsicher. Nach letzten Bem\u00fchungen seitens der frisch\u00a0 eingewechselten Spieler Hiller und Kolo wurde das Spiel mit einem Punktestand von 58:89 beendet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesem Spiel gelang den Oldenburgern der erste Ausw\u00e4rtssieg in der noch jungen Saison, mit welchem sie sich in der oberen Tabellenh\u00e4lfte behaupten konnten. Die Tigers mussten an diesem Spieltag hingegen eine bittere Niederlage einstecken. Laut Trainer McCoy muss sich sein Team weiterhin offensiv und defensiv verbessern, um gegen Teams mit einer solchen Qualit\u00e4t\u00a0bestehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 12.11. k\u00f6nnen die Raubkatzen in Hagen ihr K\u00f6nnen erneut unter Beweis stellen. Das n\u00e4chste Heimspiel in der Paul-Horn-Arena findet am 20.11. gegen Bayreuth statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im dritten Heimspiel der Saison empfingen die Walter Tigers den Tabellenf\u00fchrer EWE Baskets aus Oldenburg. 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