{"id":7677,"date":"2016-11-10T01:35:11","date_gmt":"2016-11-10T01:35:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=7677"},"modified":"2021-02-20T14:59:05","modified_gmt":"2021-02-20T14:59:05","slug":"eine-wahlnachtsparty-zum-verzweifeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/11\/10\/eine-wahlnachtsparty-zum-verzweifeln\/","title":{"rendered":"Eine Wahlnachtsparty zum Verzweifeln"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA war seit Wochen Topthema in der deutschen und internationalen Presse und von vielen Studierenden mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit verfolgt worden. Das Deutsch-Amerikanische Institut T\u00fcbingen bot deshalb allen Interessierten einen Wahlabend zum gemeinsamen Mitfiebern und Zittern im Kino Museum. Der Andrang war so gro\u00df, dass zeitweise der Einlass f\u00fcr weitere G\u00e4ste wegen \u00dcberf\u00fcllung nicht mehr m\u00f6glich war.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hillary Clinton oder Donald Trump? Immobilientycoon oder Ex-Au\u00dfenministerin? E-Mail-Gate oder Sexismusvorw\u00fcrfe? Nach monatelangem Wahlkampf und einem ewigen Hin und Her kam es am am Wahltag nur noch auf eines an: Wer wird am Ende einige wenige Prozentpunkte mehr als der Kontrahent oder die Kontrahentin gesammelt haben, um damit das 45. Oberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7698\" aria-describedby=\"caption-attachment-7698\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7698 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15064204_1343382715680302_1303018000_o-1008x672.jpg\" alt=\"15064204_1343382715680302_1303018000_o\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7698\" class=\"wp-caption-text\">Sogar OB Boris Palmer (blauer Anzug, Mitte) lie\u00df es sich nicht nehmen, inmitten der Zuschauer das Abendprogramm und die Wahl zu verfolgen. Foto: Christopher K\u00fcbler.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Das kleinere \u00dcbel<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man Studierende fragte, f\u00fcr wen sie sind, kam meistens eine Antwort wie \u201eIch hoffe, dass Hillary gewinnt, weil sie das kleinere \u00dcbel ist\u201c Auch waren die meisten Studierenden der Meinung, dass Clinton das Rennen machen w\u00fcrde. \u201e<span style=\"font-size: medium;\">Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass Hillary gewinnen wird und ich denke, dass die Wahlbeteiligung bei dieser Wahl h\u00f6her sein wird und die Minderheiten f\u00fcr Hillary stimmen werden\u201c, meinte zum Beispiel Smilla (18). Eine Aussage, die auch durchaus durch die Umfragen, die es vor der Wahl in den USA gab unterst\u00fctzt wurde.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">Begleitet wurde die Wahlnacht in T\u00fcbingen von einem vielseitig gestalteten Rahmenprogramm. Darunter eine Podiumsdiskussion mit Repr\u00e4sentanten aus den USA, ein Funk und Hip-Hop Konzert der Band \u201eLouisiana Funky Butts\u201c und eine Vorf\u00fchrung des Landestheater T\u00fcbingen. Gegen Mitternacht gab es dann ein kurzes Live-Interview mit der Korrespondentin des SWR in New York, die erste Eindr\u00fccke aus den USA schilderte. Bevor es dann zur Sache ging, verbesserte der Kabarettist Helge Thun noch die Stimmung.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_7697\" aria-describedby=\"caption-attachment-7697\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7697 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15052024_1343382709013636_330411313_o-1008x672.jpg\" alt=\"15052024_1343382709013636_330411313_o\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7697\" class=\"wp-caption-text\">Mit CNN durch die Nacht. Der amerikanische Sender lieferte den T\u00fcbingern aktuelle Berichte und Prognosen, Ergebnisse und Interview. Foto: Christopher K\u00fcbler.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">T\u00fcbingen f\u00fcr Hillary<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bis weit in den Morgen hinein wurde CNN auf der Kinoleinwand gezeigt, die\u00a0im Detail die vorliegenden Wahlergebnisse der einzelnen Bundesstaaten analysierten. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hrenddessen wurde sehr deutlich, dass das Publikum im Saal wesentlich st\u00e4rker mit Hillary Clinton sympathisierte, als mit Donald Trump. Waren die (vorl\u00e4ufigen) Ergebnisse eines Staates zu sehen, in dem Clinton f\u00fchrte, brandete im Publikum Applaus auf, bei Trump waren eher Laute des Missfallens zu h\u00f6ren. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">Da lange Zeit nicht abzusehen war, ob Clinton oder Trump das Rennen machen w\u00fcrde, lief CNN bis nach 8:00 morgens. Der Saal, der bis in die fr\u00fchen Morgenstunden recht gut gef\u00fcllt war, leerte sich dabei immer weiter, dennoch gab es einige Zuschauer, die bis zum Schluss ausharrten. <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Die Stimmung wurde, je weiter Trump in F\u00fchrung ging, immer angespannter, manche waren regelrecht verzweifelt und brachen in Tr\u00e4nen aus. Dieser Abend war eine sch\u00f6ne Veranstaltung des d.a.i, aber ein f\u00fcr viele nicht so sch\u00f6ner Ausgang der Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA: Donald Tump ist 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten von Amerika.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Titelbild: DodgertonSkillhause auf morguefile.com<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA war seit Wochen Topthema in der deutschen und internationalen Presse und von vielen Studierenden mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit verfolgt worden. 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