{"id":7826,"date":"2016-11-21T13:06:42","date_gmt":"2016-11-21T13:06:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=7826"},"modified":"2021-02-20T14:48:21","modified_gmt":"2021-02-20T14:48:21","slug":"bayreuth-stolpert-faellt-aber-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2016\/11\/21\/bayreuth-stolpert-faellt-aber-nicht\/","title":{"rendered":"Bayreuth stolpert, f\u00e4llt aber nicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Nach dem blamablen Auftritt im letzten Heimspiel gegen Oldenburg war es am Sonntag Zeit f\u00fcr Wiedergutmachung von Seiten der Walter Tigers. Zwar konnte man in der Vorwoche den abgeschlagenen Tabellenletzten Hagen deutlich ausw\u00e4rts schlagen, doch den zahlreichen Fans der T\u00fcbinger hing immer noch das Oldenburg-Spiel schwer im Magen. Wiedergutmachung war also Pflicht, ausgerechnet gegen das Team der Stunde \u2013 medi Bayreuth.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die G\u00e4ste aus Bayreuth stellen gerade das \u00dcberraschungsteam der Liga. Acht Siege in Folge in den vorangegangenen neun Saisonspielen bedeuten nicht nur eine beeindruckende Dominanz, sondern auch einen Tabellenplatz, den vor der Saison keine Experten auf dem Zettel hatten. F\u00fcr eine Mannschaft, die etwas gut zu machen hat, also nicht gerade das leichteste Los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch T\u00fcbingen legte von Beginn an all jene Tugenden aufs Parkett, die man zuletzt zu Hause so schmerzlich vermisste. Es wurde mannschaftlich geschlossen verteidigt, die Zweik\u00e4mpfe k\u00f6rperlich robust gef\u00fchrt und auch vorne endlich wieder souver\u00e4n gepunktet. So legten die Hausherren zun\u00e4chst mit einem 6:0-Lauf vor, ehe die G\u00e4ste erst nach drei Spielminuten punkten konnten. Zwar schmolz dieser Vorsprung der Tigers zunehmend, doch konnte man so das erste Viertel mit 17:16 f\u00fcr sich entscheiden und auch vor allem die vielen Fans in der Paul-Horn-Arena wieder f\u00fcr sich gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7828\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7D2L7906-1008x672.jpg\" alt=\"7d2l7906\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Bayreuth in den entscheidenden Situationen da<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das zweite Viertel begann ebenso rasant, T\u00fcbingen konnte seine F\u00fchrung immer wieder behaupten, allerdings auch nie ausbauen. Sch\u00f6n w\u00e4re es gewesen, wenn dann nach 19 Spielminuten bereits die Halbzeit begonnen h\u00e4tte, denn was sich in den letzten sechzig Sekunden der ersten Spielh\u00e4lfte ereignete, war schier unglaublich. Zun\u00e4chst erwischten die G\u00e4ste gleich mehrere Offensiv-Rebounds, um zu punkten, bis dann \u00a0Kyan Anderson im R\u00fcckw\u00e4rtslaufen den Buzzer-Beater auspackte \u2013 drei Punkte und damit 32:40 f\u00fcr medi Bayreuth zur Pause.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die Walter Tigers gaben sich davon zun\u00e4chst unbeeindruckt und starteten auch die zweite Spielh\u00e4lfte wie schon die erste: mit voller Konzentration. Den G\u00e4sten schien gar nicht ganz klar zu sein, was gerade passierte, ehe es zur H\u00e4lfte des dritten Viertels pl\u00f6tzlich 42:41 hie\u00df \u2013 f\u00fcr T\u00fcbingen! Bayreuth war pl\u00f6tzlich wieder gefordert, geriet in Folge aber immer wieder in R\u00fcckstand. Bis, wie konnte es anders sein an diesem Abend, erneut ein Buzzer-Beater herhalten musste. Wieder Kyan Anderson, wieder aus schier unm\u00f6glicher Position, wieder F\u00fchrung Bayreuth zum Ende eines Viertels.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7831\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7D2L7996-1008x672.jpg\" alt=\"7d2l7996\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Ergebnis am Ende deutlicher als der Spielverlauf<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es blieb also spannend in der Paul-Horn-Arena, die Fans peitschten ihr Team immer weiter. Vier Minuten vor dem Ende hie\u00df es pl\u00f6tzlich 67:69 \u2013 alles schien m\u00f6glich. Doch es kam, wie es letztlich wohl kommen musste. W\u00e4hrend auf der einen Seite Garlon Green, der zuvor als sicherer Scorer in Erscheinung trat, relativ einfach vergab, war es auf der Gegenseite wieder ein eigentlich unn\u00f6tig komplizierter Dreier, der den G\u00e4sten den Vorsprung ausbauen sollte. Die Tigers waren geschockt, die Fans frustriert. Am Ende wurde das Ergebnis mit 77:87 sogar noch unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig deutlich, was den Spielverlauf sowieso nicht spiegelte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr T\u00fcbingen bedeutet das eine weitere bittere Heimniederlage, auch wenn die Vorzeichen dieses Mal ungleich anders stehen als nach der Oldenburg-Pleite. Die Walter Tigers konnten trotz allem einem Top-Team das Leben sehr schwer machen, auch wenn es am Schluss nicht ganz reichte. Die Fans honorierten die Leistung dennoch mit viel Applaus und durchaus auch Optimismus f\u00fcr die kommenden Aufgaben. Dort geht es zun\u00e4chst gegen Aufsteiger Vechta, ehe man im n\u00e4chsten Heimspiel Erzrivale und bisher ungeschlagener Vizemeister Ulm \u00a0empf\u00e4ngt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7827\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/7D2L8013-1008x672.jpg\" alt=\"7d2l8013\" width=\"1008\" height=\"672\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Fotos: Christopher K\u00fcbler.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem blamablen Auftritt im letzten Heimspiel gegen Oldenburg war es am Sonntag Zeit f\u00fcr Wiedergutmachung von Seiten der Walter Tigers. 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