{"id":8399,"date":"2017-01-31T14:41:35","date_gmt":"2017-01-31T13:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=8399"},"modified":"2017-01-31T14:41:35","modified_gmt":"2017-01-31T13:41:35","slug":"studierendenrat-haushalt-2017-verabschiedet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2017\/01\/31\/studierendenrat-haushalt-2017-verabschiedet\/","title":{"rendered":"Studierendenrat: Haushalt 2017 verabschiedet"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>In der gestrigen Sitzung des Studierendenrats wurde der Haushaltsplan f\u00fcr das Jahr 2017 mit 20 Stimmen und einer Enthaltung angenommen. Darin lassen sich einige Anpassungen im Vergleich zum Haushaltsplan f\u00fcr das Jahr 2016 feststellen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den vorl\u00e4ufigen Haushaltsplan 2016 gab es in den vergangenen Wochen einige Aufregung: Neckarstudent bastelte eine Bildmontage, in der ein Papierturm von der H\u00f6he des Stiftskirchenturms zu sehen war, und kritisierte dadurch die viel zu hohen Druck- und Kopierkosten, die in dem Haushaltsplan angegeben waren. Das Tagblatt sprach von einem <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/schwaebischestagblatt\/posts\/1414843261868552\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Luxusproblem&#8220; <\/a>des Studierendenrates.<\/p>\n<h3><strong>Semesterbeitrag wird auf 5 Euro gesenkt<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige \u00c4nderungen f\u00fcr 2017 sind nun festzustellen. Die vermutlich wichtigste f\u00fcr Studierende: Der Semesterbeitrag, den jeder Studierende am Anfang des Semesters im Rahmen der R\u00fcckmeldegeb\u00fchren an den StuRa bezahlt, soll ab dem kommenden Wintersemester um einen Euro gesenkt werden, jeder Studierende bezahlt dann noch 5 Euro pro Semester.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das geht ma\u00dfgeblich auf einen \u00c4nderungsantrag der Gr\u00fcnen Hochschulgruppe GHG zur\u00fcck, die diese Senkung folgenderma\u00dfen begr\u00fcndet: \u201eWir [haben] festgestellt, dass eine moderate Senkung der Einnahmen der Verfassten Studierendenschaft bei gleichzeitig gewahrter Handlungsm\u00f6glichkeit sowohl auf dezentraler Ebene der Studierendenschaft (bspw. in den einzelnen Fachschaften) als auch auf zentraler Ebene (bspw. im Studierendenrat als auch in den von ihm gef\u00f6rderten Hochschulgruppen, zentralen Einrichtungen, etc.) m\u00f6glich ist. Eine K\u00fcrzung um ein Sechstel des Beitrags (auf 5 Euro) w\u00e4re auch bei einer verst\u00e4rkt t\u00e4tigen Verfassten Studierendenschaft m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einnahmen des StuRa werden so pro Jahr nicht mehr 325.000 Euro, sondern 297.500 Euro betragen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei der Frage, wof\u00fcr diese Einnahmen ausgegeben werden, sind einige \u00c4nderungen zu erkennen. Die Anstellung eines <em>Haushaltsbeauftragten<\/em>, was laut Satzung vorgesehen ist, wird nicht mehr mit 20.000 sondern mit 7.200 Euro eingeplant, man beziehe sich dabei auf einen Vorschlag des Ministeriums f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kunst. Auch die Bezahlung der <em>B\u00fcrokraft<\/em> wurde von 40.000 auf 39.000 Euro gesenkt. Senkungen sind bei zahlreichen weiteren Posten festzustellen, wie zum Beispiel im Bereich <em>\u201eS\u00e4chliche Verwaltungsausgaben\u201c<\/em>. Innerhalb dieser stehen auch die stark kritisierten Ausgaben f\u00fcr <em>Druck- und Kopierkosten<\/em>, die von 15.000 auf 5.000 Euro angepasst wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Max Wiedenmann vom <em>AK Presse und \u00d6ffentliches<\/em> begr\u00fcndet die zun\u00e4chst so hoch angesetzten Druckkosten folgenderma\u00dfen: \u201eDie Zahlen im Haushaltsplan bedeuten ja nicht, dass wir tats\u00e4chlich so viel Geld f\u00fcr Druck- und Kopierkosten ausgeben. Diese Auflistung stellt lediglich eine Planung dar, die man im Zweifelsfall eher zu hoch ansetzt. Uns ist dann aber tats\u00e4chlich \u2013 auch nach der harschen Kritik \u2013 aufgefallen, dass die Kosten zu hoch waren und haben diese entsprechend angepasst.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andere Posten wurden wiederum erh\u00f6ht, wie zum Beispiel <em>Ausgaben f\u00fcr Sachverst\u00e4ndige und Beratung bei Vertr\u00e4gen<\/em>. Dies passierte gerade auch im Hinblick auf die Verhandlungen zum neuen Semesterticket, bei welchen der StuRa \u2013 wie gestern Abend besprochen &#8211; sich aktiv beteiligen will. Au\u00dferdem wurden die Mittel f\u00fcr den neu eingerichteten <em>Arbeitskreis Hochschulsport<\/em> auf Antrag der FSVV auf 750 Euro erh\u00f6ht. Umstritten war die Erh\u00f6hung der Mittel des <em>Arbeitskreises Ract!<\/em>, der sich um die Organisation des Musikfestivals k\u00fcmmert. Mit 5 Gegenstimmen wurde der Antrag auf Erh\u00f6hung aber trotzdem angenommen, der AK bekommt nun 15.000 anstatt 12.500 Euro pro Jahr.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Den Fachschaften werden mehr Mittel zur Verf\u00fcgung gestellt<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei den Mitteln, die den einzelnen Fachschaften zur Verf\u00fcgung stehen, ist eine Erh\u00f6hung von 97.500 auf 121.450 Euro zu erkennen. Das ist zun\u00e4chst verwunderlich, da die Mittel der Fachschaften laut Satzung 30% der erhobenen Beitr\u00e4ge betragen m\u00fcssen, und somit \u2013 durch das Senken der Beitr\u00e4ge \u2013 auch hier ein Abnehmen\u00a0 zu vermuten w\u00e4re. Dieser Posten steigt jedoch, da die Fachschaften auch von den sogenannten <em>Qualit\u00e4tssicherungsmitteln (QSM)<\/em> 30% erhalten, erkl\u00e4rt die Finanzreferentin des StuRa, Christin Gumbinger. Die QSM wurden im Jahr 2011 eingef\u00fchrt und sollen der Sicherung der Qualit\u00e4t in Studium und Lehre als Ersatz f\u00fcr die abgeschafften Studiengeb\u00fchren dienen. \u00dcber diese kann die Studierendenvertretung zu einem Teil mitbestimmen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcbersch\u00fcsse sind im Posten f\u00fcr Zusch\u00fcsse und Projektmittel gelandet<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Betr\u00e4ge, die nicht anderweitig im Haushalt verplant sind, werden f\u00fcr Zusch\u00fcsse und Projektmittel zur Verf\u00fcgung gestellt. Hier ist ein Anstieg von 24.150 auf 47.683 Euro im Vergleich zum Vorjahresplan zu erkennen. Das ist also genau derjenige Posten, \u00fcber den studentische Gruppen Zusch\u00fcsse zu Projekten beantragen k\u00f6nnen. Alle Antr\u00e4ge auf F\u00f6rderung, die im vergangenen Semester formgerecht eingegangen sind, wurden angenommen, meint Jonathan Dreusch, der f\u00fcr die FSVV im StuRa sitzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haushalte, also was tats\u00e4chlich in den letzten Jahren seit Einf\u00fchrung des StuRa f\u00fcr was ausgegeben wurde, werden in den n\u00e4chsten Wochen, nach Pr\u00fcfung durch die Uni, ver\u00f6ffentlicht werden, sagt Finanzreferentin Gumbinger. F\u00fcr den Haushalt 2016 werden bis Ende M\u00e4rz Rechnungen gebucht, mit einem Abschluss rechnet sie bis Ende April.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Foto:<\/span> Julia Klaus.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der gestrigen Sitzung des Studierendenrats wurde der Haushaltsplan f\u00fcr das Jahr 2017 mit 20 Stimmen und einer Enthaltung angenommen. 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