{"id":8451,"date":"2017-02-05T19:59:32","date_gmt":"2017-02-05T19:59:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=8451"},"modified":"2021-02-20T14:27:54","modified_gmt":"2021-02-20T14:27:54","slug":"tigers-koennen-doch-noch-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2017\/02\/05\/tigers-koennen-doch-noch-gewinnen\/","title":{"rendered":"Tigers k\u00f6nnen doch noch gewinnen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Nach langem Zittern und etwas Gl\u00fcck haben die Walter Tigers T\u00fcbingen den Negativtrend gestoppt und endlich den erst zweiten(!) Heimsieg der laufenden Saison eingefahren. Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten RASTA Vechta gelang nach zuletzt neun Niederlagen in Serie der so wichtige Sieg, der gef\u00fchlt auch direkt den Klassenerhalt mit sich bringt.<\/em> <\/strong><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rechenspiele im Laufe einer Saison sind in aller Regel Dinge, die nur Fans betreiben d\u00fcrfen. Idealerweise, weil sie glauben, das eigene Team noch in die Playoffs addieren zu k\u00f6nnen, oder aber, wie im Falle der T\u00fcbinger, um die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten. Die Offiziellen und Verantwortlichen distanzieren sich eher von solchen Rechenschieberspielchen, sowieso wenn die Saison noch einige Monate vor sich hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch am heutigen Sonntag war das alles ein wenig anders. Denn nach dem Ausschluss Hagens aus der Liga gibt es bekannterma\u00dfen nur noch einen Absteiger aus der Basketball Bundesliga \u2013 allem Anschein nach der Aufsteiger aus Vechta oder eben die T\u00fcbingen Raubkatzen. Beide Klubs sind dabei in historisch schlechter Verfassung \u2013 Vechta steht seit dem 6. Spieltag bei lediglich zwei Punkten und konnte vor dem Spiel bereits auf 14 Niederlagen in Serie zur\u00fcck blicken; die Tigers konnten ihrerseits seit dem Erfolg im Hinspiel keine Partie mehr f\u00fcr sich gewinnen, was in Form von 9 Niederlagen einen neuen negativen Vereinsrekord bedeutet. Daher war die Lage recht eindeutig: gewinnt T\u00fcbingen dieses Kellerduell, bleiben sie in der Liga \u2013 allen Rechenspielen zum Trotz.<\/p>\n<h3><strong>Tigers nehmen den Kampf an \u2013 zun\u00e4chst<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hausherren schienen sich auch vom Anpfiff an der Lage tats\u00e4chlich bewusst zu sein. Schon nach wenigen Sekunden gingen die T\u00fcbinger durch McGhee in F\u00fchrung, insgesamt wirkte das Team vom Start weg sehr bissig und konzentriert. So steigerten die Raubkatzen kontinuierlich die Punkte nach oben, konnten zudem durch Steals und wichtige Rebounds immer weiter den Vorsprung behaupten und ausbauen. \u00dcberragende 25 Punkte waren es am Ende des ersten Viertels auf Seiten der T\u00fcbinger, nur zehn mehr als bei den G\u00e4sten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die Walter Tigers w\u00e4ren nicht die Walter Tigers, wenn sie nicht viel zu nette Gastgeber w\u00e4ren. Der bisher einzige Heimsieg der laufenden Saison datiert schlie\u00dflich noch aus dem September letzten Jahres. Daher konnte Vechta pl\u00f6tzlich die Oberhand gewinnen und das Spiel an sich rei\u00dfen. Zehn Punkte F\u00fchrung wurden so bis zur Halbzeit zu einem 1-Punkte-R\u00fcckstand. Das 40:41 zur Pause wurde unter einem Raunen der zahlreichen Fans wahrgenommen. Vechta war dran.<\/p>\n<h3>Ein Duell auf Augenh\u00f6he<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was dann in den n\u00e4chsten zwanzig Spielminuten folgte, war ein regelrechter Schlagabtausch. Zwar konnte T\u00fcbingen eigentlich von Beginn des dritten Viertels das Heft wieder in die eigene Hand nehmen, doch eine F\u00fchrung von wenigen Punkten erschien nie als gesichert angesichts der aufopfernden Leistung der G\u00e4ste aus Niedersachsen. Doch am Ende sollte auch das Gl\u00fcck in einigen engen Szenen den Ausschlag geben: w\u00e4hrend doch so mancher Dreier der Hausherren seinen Weg in den Korb fand, mussten die Fans aus Vechta immer wieder Fehlversuche hinnehmen, die auch den Ballbesitz in gegnerische H\u00e4nde \u00fcberlie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So konnten die Walter Tigers endlich wieder einen Sieg \u00fcber die Zeit retten, noch dazu endlich wieder zuhause. Dass die Erleichterung bei Fans, Spielern, aber auch Verantwortlichen am Ende ins Gesicht geschrieben war, erscheint noch als Untertreibung \u2013 auch wenn allen Beteiligten klar sein muss, dass heute nur das absolute Saisonminimum erreicht wurde. Trotzdem scheint T\u00fcbingen nun in der paradoxen Situation zu sein, schon zu diesem Zeitpunkt den Klassenerhalt erreicht zu haben. Drei Siege Vorsprung mit gewonnenem direktem Verh\u00e4ltnis sollten selbst bei noch zw\u00f6lf ausstehenden Spielen ausreichen, um die Liga zu halten. Es bleibt zu hoffen, dass die gewonnene Zeit und auch Leichtigkeit genutzt wird, um richtige Schl\u00fcsse zu ziehen und den Fans wenigstens in den Heimspielen noch etwas zur\u00fcckgeben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langem Zittern und etwas Gl\u00fcck haben die Walter Tigers T\u00fcbingen den Negativtrend gestoppt und endlich den erst zweiten(!) Heimsieg der laufenden Saison eingefahren. 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