{"id":8557,"date":"2017-02-20T11:32:04","date_gmt":"2017-02-20T10:32:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=8557"},"modified":"2017-02-20T11:32:04","modified_gmt":"2017-02-20T10:32:04","slug":"die-innere-unruhe-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2017\/02\/20\/die-innere-unruhe-bleibt\/","title":{"rendered":"Die innere Unruhe bleibt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Nora* wurde auf ihrem Nachhauseweg von einem Exhibitionisten verfolgt. Auch in der T\u00fcbinger Bibliothek der Wirtschaftswissenschaft gab es zwei Vorf\u00e4lle von Exhibitionismus. T\u00e4ter entbl\u00f6\u00dfen dabei die eigenen Genitalien vor meist gegengeschlechtlichen Personen. 2015 gab es im Stadtgebiet T\u00fcbingen 17 erfasste F\u00e4lle. <\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen halb zwei in einer Sonntagnacht Mitte Januar verl\u00e4sst Nora das T\u00fcbinger Nonnenhaus, in dem sie eine Freundin besucht hat. Sie biegt ab nach links und l\u00e4uft den Stadtgraben entlang. Das Handy in der Hand macht sie sich auf den Nachhauseweg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist kalt und es schneit. Auf der H\u00f6he der Langen Gasse, die vom Stadtgraben Richtung Stiftskirche f\u00fchrt, stehen einige in einer Gruppe beisammen und unterhalten sich, es ist noch ein bisschen was los auf der Stra\u00dfe. Ein paar Sekunden sp\u00e4ter h\u00f6rt sie Schritte hinter sich.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Mann, dem Ger\u00e4usch der Schritte nach zu urteilen gerade noch gejoggt, bleibt abrupt stehen und dreht sich weg.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Polizei wird sp\u00e4ter sagen, sie h\u00e4tte auch bereits zu diesem Zeitpunkt einen Notruf absetzen k\u00f6nnen\u2026 immer dann, wenn etwas verd\u00e4chtig oder bedrohlich vorkommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch habe nie Angst wenn ich nachts unterwegs bin\u201c, meint sie von sich selbst, \u201eda bin ich nicht der Typ zu.\u201c Wie oft ist sie schon nachts alleine nach Hause, nachdem sie abends noch mit Freunden unterwegs war, oder wenn sie von der Bar, in der sie arbeitet, kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht wollte der Mann einfach nur zur Bushaltestelle, auf deren H\u00f6he sie sich gerade befindet. Fest entschlossen oder auch einfach nicht genauer dar\u00fcber nachdenkend, geht sie weiter, dreht sich nicht mehr um, \u00fcberquert die Stra\u00dfe und l\u00e4uft am Parkhaus K\u00f6nig vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00a7183 im Strafgesetzbuch behandelt exhibitionistische Handlungen. Dabei entbl\u00f6\u00dft der T\u00e4ter die eigenen Genitalien vor Fremden meist des anderen Geschlechts. Zu einer Ber\u00fchrung der anderen Person kommt es dabei nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Schnarrenbergstra\u00dfe f\u00fchrt sie ihr Weg, die Treppen hoch zur Calwer Stra\u00dfe. \u201eGruselig eigentlich da\u201c, meint sie jetzt, \u201etotal dunkel. Aber wir laufen da ja alle dr\u00fcber, wenn wir heimgehen.\u201c Weiter durch die Frondsberg- und Hallstattstra\u00dfe. Zwei M\u00e4nner kommen aus dem Haus gegen\u00fcber, steigen in ein Auto am Stra\u00dfenrand, Lichter an, der Motor brummt. \u00a0Sie fahren los. Ein paar Momente sp\u00e4ter \u2013 sie wei\u00df nicht genau warum &#8211; dreht sie sich um.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ist der Mann vom Stadtgraben, vielleicht f\u00fcnf Meter hinter ihr, onanierend.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei exhibitionistischen Handlungen ist die einhergehende Bel\u00e4stigung des Opfers von Bedeutung, so das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen. Ekelgef\u00fchle, Schock oder Schrecken, Verletzung des Schamgef\u00fchls.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nora f\u00e4ngt an zu rennen. Der Mann hinter ihr her.<\/p>\n<p>Der schlimmste Moment in ihrem Leben wird sie ihn sp\u00e4ter nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entbl\u00f6\u00dfung dient der sexuellen Befriedigung des T\u00e4ters. Dadurch grenzen sich exhibitionistische Handlungen zum Beispiel von Nacktsportlern, FKK oder Flitzern bei Fu\u00dfball\u00fcbertragungen ab.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Panik. Panik!<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was wenn, was wenn, was wenn. Nur das in ihrem Kopf. Sie versucht ihr Handy zu entsperren. Aus irgendeinem Grund funktioniert das nicht. Da f\u00e4ngt sie an zu br\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sie fr\u00fcher mit Freunden \u00fcber solche Horrorstories geredet hat, dachte sie immer: Bestimmt k\u00f6nnte ich in einer solchen Situation vor Schock nicht br\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Sonntagnacht hat sie gebr\u00fcllt, und wie. Der Mann dreht sich um und l\u00e4uft davon. Ihr wird eine T\u00fcr ge\u00f6ffnet und die Polizei verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gro\u00df, hellh\u00e4utig gibt sie an als die Polizei da ist. Die Fu\u00dfspuren, die die Polizei dachte verfolgen zu k\u00f6nnen, waren bereits wieder zugeschneit.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKeine Ahnung ob er sich `blo\u00df` an mir aufgeilen wollte oder ob er auch handgreiflich geworden w\u00e4re. Das finde ich das Schlimmste daran\u201c, meint sie.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2015 gab es im Stadtgebiet T\u00fcbingen 17 erfasste F\u00e4lle von Exhibitionismus, sieben davon wurden aufgekl\u00e4rt. Die Zahlen f\u00fcr das Jahr 2016 liegen noch nicht vor. Dabei schwanken die Fallzahlen von Jahr zu Jahr, so das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen. Ein einheitlicher Trend lasse sich zurzeit nicht erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Noras Fall r\u00e4t das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen als Vorsichtsma\u00dfnahme gerade bei Nacht den Weg mit Bedacht zu w\u00e4hlen: Gemeinsam mit Freunden nach Hause laufen, \u00f6ffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nutzen und lieber einen belebten Umweg auf sich nehmen. Aufmerksamkeit ist hier das A&amp;O: Wenn man bemerkt, dass man verfolgt wird, solle man nicht z\u00f6gern, andere Passanten anzusprechen. Die Polizei kann man immer anrufen, wenn etwas verd\u00e4chtig oder bedrohlich vorkommt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00a7183 im Strafgesetzbuch behandelt exhibitionistische Handlungen. Dabei entbl\u00f6\u00dft der T\u00e4ter die eigenen Genitalien vor Fremden meist des anderen Geschlechts. Zu einer Ber\u00fchrung der anderen Person kommt es dabei nicht.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz anders gestalteten sich die F\u00e4lle von Exhibitionismus im T\u00fcbinger Institut der Wirtschaftswissenschaft. Tags\u00fcber und innerhalb der Bibliothek. Zun\u00e4chst im vergangenen November und erneut im Dezember. Der T\u00e4ter hat sich in beiden F\u00e4llen vor Studierenden teilweise entbl\u00f6\u00dft und sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBeim ersten Vorfall verlie\u00dfen die betroffenen Studentinnen leider verst\u00f6rt die Bibliothek ohne dass ihre Personalien aufgenommen werden konnten\u201c, sagt Martin Biewen, der Gleichstellungsbeauftragte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakult\u00e4t. Deshalb wurde auch erst beim zweiten Vorfall Anzeige erstattet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Gr\u00fcnde, keine Anzeige zu erstatten, k\u00f6nnen vielf\u00e4ltig sein und von Scham bis zu dem Umstand reichen, dass sich das Opfer nicht bel\u00e4stigt f\u00fchlt\u201c, meint das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen. Genau beziffert werden k\u00f6nnen die tats\u00e4chlichen Vorkommnisse somit nicht &#8211; man geht aber davon aus, dass die meisten F\u00e4lle angezeigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Martin Biewen vermutet, dass es sich bei beiden Vorf\u00e4llen in der Bibliothek um ein und denselben T\u00e4ter handelte. M\u00e4nnlich, zwischen 35 und 40 Jahre alt, dunkle Hautfarbe. Zum ersten Vorfall konnten nachtr\u00e4glich Angaben durch die Bibliotheksaufsicht gemacht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Betroffenen sollten sich unverz\u00fcglich bei der Aufsicht melden. In keinem Fall sollte einfach die Bibliothek verlassen werden, ohne dass der Vorfall gemeldet wurde\u201c, meint der Gleichstellungsbeauftragte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein wichtiger Schritt bei solchen Vorf\u00e4llen ist die Information und Sensibilisierung der Bediensteten und Studierenden, so das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wurde gemacht: Die Vorf\u00e4lle wurden in der Gleichstellungskommission der Universit\u00e4t diskutiert. \u201eWir werden darauf hinwirken, dass insbesondere Bibliotheken f\u00fcr das Thema Bel\u00e4stigung, welches etwa auch Bel\u00e4stigung durch Stalking umfasst, sensibilisiert werden und die Aufsichten instruiert werden, was in solchen F\u00e4llen zu tun ist\u201c, sagt Martin Biewen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da nur selten vorhergesagt werden kann, wo ein Exhibitionist auftritt, sind pr\u00e4ventiv-polizeiliche Ma\u00dfnahmen kaum m\u00f6glich.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWichtig ist, dass die Taten sofort angezeigt werden, das erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit, den T\u00e4ter im Zuge einer Sofortfahndung dingfest zu machen\u201c, so das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei schwankt die Aufkl\u00e4rungsquote deutlich: Im Jahr 2012 bzw. 2013 konnten 25 Prozent bzw. 29,4 Prozent der F\u00e4lle \u00a0im Stadtbereich T\u00fcbingen aufgekl\u00e4rt werden, 2014 belief sich die Aufkl\u00e4rungsquote auf 60 Prozent und im Jahr 2015 auf 41,2 Prozent. Eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine entsprechend hohe Geldstrafe zieht eine exhibitionistische Handlung nach sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Nora h\u00e4tte das gro\u00dfe Bedeutung: \u201eWenn der T\u00e4ter gefasst werden w\u00fcrde, f\u00e4nde ich das sehr beruhigend.\u201c Denn die innere Unruhe bleibt. Nachts alleine nachhause? Nie wieder.<\/p>\n<p><em>Wie man sich in Situationen sexueller oder auch anderer gewaltt\u00e4tiger \u00dcbergriffe richtig verhalten soll, ist schwierig zu sagen, da sich jede Situation anders gestaltet. Das Polizeipr\u00e4sidium Reutlingen kann jedoch folgende Ratschl\u00e4ge geben:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Verlassen Sie die Situation so schnell es geht. Lassen Sie sich nicht provozieren und vermeiden Sie Diskussionen. Beleidigen Sie den T\u00e4ter nicht. Gehen Sie, wenn m\u00f6glich, rasch weg oder begeben sich in eine sichere Umgebung, z.B. in die unmittelbare N\u00e4he anderer Menschen.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Machen Sie andere auf die Situation aufmerksam. Rufen Sie andere Passanten gezielt zu sich oder laut um Hilfe. Einer direkten Ansprache wird sich niemand entziehen: \u201eSie im blauen Mantel, helfen Sie mir!\u201c. F\u00fcr Menschen, welche nicht laut genug rufen k\u00f6nnen, kann die Verwendung einer gebr\u00e4uchlichen Trillerpfeife sinnvoll sein. <\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Siezen Sie den T\u00e4ter! So demonstrieren Sie Distanz und zeigen Au\u00dfenstehenden, dass es sich nicht um eine private Angelegenheit zwischen dem Unbekannten und Ihnen handelt.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Verzichten Sie auf den Einsatz von Abwehrwaffen wie Pfeffersprays oder \u00e4hnliches. Deren Einsatz kann leicht zur Gefahr f\u00fcr Sie selbst werden und ungewollt auch Sie handlungsunf\u00e4hig machen. Zudem k\u00f6nnte sich dadurch die Gewaltbereitschaft bzw. Aggressivit\u00e4t des Gegen\u00fcbers steigern.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Verst\u00e4ndigen Sie m\u00f6glichst sofort \u00fcber Notruf 110 die Polizei. Erstatten Sie in jedem Fall Anzeige. Nur so k\u00f6nnen weitere \u00dcbergriffe durch den T\u00e4ter verhindert werden.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Beobachten Sie genau und pr\u00e4gen Sie sich die Beschreibung des T\u00e4ters ein. So\u00a0 helfen Sie mit, ihn schneller fassen zu k\u00f6nnen. Jedes Detail kann hilfreich sein! Wenn es gefahrlos m\u00f6glich ist, machen Sie mit Hilfe eines Smartphones Foto- oder Filmaufnahmen von dem T\u00e4ter. <\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Als Vorsichtsma\u00dfnahme empfehlen wir Frauen, ihren Weg gerade bei Nacht mit Bedacht zu w\u00e4hlen. Sprechen Sie sich mit Ihren Freundinnen\/Freunden ab, wie der Nachhauseweg nach einem gemeinsamen Abend m\u00f6glichst lange gemeinsam zur\u00fcckgelegt werden kann. Nutzen Sie sp\u00e4tnachts besser \u00f6ffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi. Nehmen Sie zu Fu\u00df lieber einen hellen und belebten Umweg, statt einer Abk\u00fcrzung durch einen dunklen menschenleeren Park in Kauf.\u00a0\u00a0 Seien Sie aufmerksam und z\u00f6gern Sie nicht, andere Passanten anzusprechen und um Hilfe zu bitten, wenn Sie feststellen, dass Ihnen jemand folgt. \u00dcbrigens: Die Polizei k\u00f6nnen Sie immer anrufen, wenn Ihnen etwas verd\u00e4chtig oder bedrohlich vorkommt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wer Zeuge einer Straftat wird, wird folgendes geraten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Niemand erwartet, dass Sie Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Manchmal hilft schon ein lautes Wort, um den T\u00e4ter zu stoppen. <\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Sprechen Sie Freunde oder auch umstehende Passanten an. <\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Beobachten Sie genau und pr\u00e4gen Sie sich die T\u00e4terbeschreibung ein. Melden Sie der Polizei alles, was Sie gesehen haben, auch wenn es Ihnen noch so unwichtig vorkommt. Fertigen Sie, wenn es geht, Bilder an.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Rufen Sie \u00fcber Notruf die Polizei. <\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>K\u00fcmmern Sie sich um das Opfer. Wenn jemand verletzt ist, rufen sie den Rettungsdienst.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Stellen Sie sich als Zeuge zur Verf\u00fcgung. Die Polizei ist auf Ihre Mithilfe angewiesen: Ohne genaue Beschreibung des Geschehens und des T\u00e4ters ist seine \u00dcberf\u00fchrung nur schwer m\u00f6glich<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>*Name von der Redaktion ge\u00e4ndert<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Titelbild:<\/span> Paul Mehnert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nora* wurde auf ihrem Nachhauseweg von einem Exhibitionisten verfolgt. Auch in der T\u00fcbinger Bibliothek der Wirtschaftswissenschaft gab es zwei Vorf\u00e4lle von Exhibitionismus. 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