{"id":9761,"date":"2017-07-13T06:00:18","date_gmt":"2017-07-13T06:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=9761"},"modified":"2021-02-20T13:57:37","modified_gmt":"2021-02-20T13:57:37","slug":"affenversuche-an-der-uni-gehen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2017\/07\/13\/affenversuche-an-der-uni-gehen-weiter\/","title":{"rendered":"Affenversuche an der Uni gehen weiter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><i>Das Ende der Primatenversuche am Max-Planck-Institut in T\u00fcbingen lies Tiersch\u00fctzer aufatmen. Was jedoch Wenige wissen: An der Eberhard Karls Universit\u00e4t gehen die Versuche weiter. Was da eigentlich geforscht wird und wie genau die Versuche aussehen, haben wir f\u00fcr euch recherchiert.<\/i><\/strong><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Eine <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watchv=BzTU9ImZYc8&amp;feature=youtu.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Undercover-Recherche <\/a>von \u201eSoko Tierschutz\u201c sorgte 2014 mit erschreckenden Aufnahmen f\u00fcr einen Skandal um das T\u00fcbinger Max-Planck-Institut (MPI). Nach jahrelangem Protest von Tiersch\u00fctzern verk\u00fcndete eine Sprecherin des MPI der dpa im April 2017: \u201eWir best\u00e4tigen, dass die Affenversuche endg\u00fcltig beendet sind und wir keine Affen mehr haben.\u201c\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Ein Ende aller Versuche an Primaten in T\u00fcbingen bedeutet das aber nicht. An drei anderen Instituten der Uni T\u00fcbingen werden die gleichen Versuche weiterhin durchgef\u00fchrt. Die Abteilung f\u00fcr Kognitive Neurologie am Hertie-Institut f\u00fcr Klinische Hirnforschung, das<\/span><b>\u00a0<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Labor f\u00fcr Primaten-Neurokognition am Institut f\u00fcr Zoologie sowie das Werner Reichhardt Centrum f\u00fcr Integrative Neurowissenschaften forschen weiterhin an Affen. Auf Nachfrage haben wir erfahren, dass die Uni T\u00fcbingen zurzeit etwa 50 nichthumane Primaten h\u00e4lt, darunter Rhesusaffen und Wei\u00dfb\u00fcschelaffen.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_9762\" aria-describedby=\"caption-attachment-9762\" style=\"width: 1038px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-Text-1-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9762 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-Text-1-1-1038x584.png\" alt=\"\" width=\"1038\" height=\"584\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9762\" class=\"wp-caption-text\">Ein Rhesusaffe mit Implantat im Kopf, durch das er im Versuch fixiert werden kann.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>So sehen die Versuche aus<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Was genau da eigentlich mit den Affen gemacht wird, beschreibt das Hertie-Institut in einem <a href=\"http:\/\/www.jneurosci.org\/content\/35\/8\/3403\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2015 ver\u00f6ffentlichten Artikel <\/a>in <\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><em>The Journal of Neuroscience<\/em>:<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Vor den Versuchen wird den Tieren in einer OP ein Halter aus Titan in die Sch\u00e4deldecke geschraubt, um sie sp\u00e4ter zu fixieren. Um elektrophysiologische Aufzeichnungen zu machen, wird ein Loch \u00fcber einem bestimmten Hirnbereich gebohrt und eine Kammer montiert, sowie Metallspulen in die Bindehaut gesetzt, um Augenbewegungen verfolgen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">In einem sogenannten \u201ePrimatenstuhl\u201c finden dann die Versuche statt. Durch einen Bolzen, der an den Halter in ihrem Kopf geschraubt wird, werden die Tiere bewegungsunf\u00e4hig gemacht. Im beschriebenen Versuchsaufbau sollen sie nun in einem dunklen Raum auf einen Bildschirm starren und Versuchsaufgaben l\u00f6sen, wie zum Beispiel einem wei\u00dfen Kreis mit den Augen folgen. Dabei werden durch Elektroden im Hirngewebe die Nervenstr\u00f6me gemessen. Wird die Aufgabe erf\u00fcllt, werden die Affen mit etwas Wasser oder Saft durch einen Schlauch \u201ebelohnt\u201c. Die Freiwilligkeit der Aufgaben wird betont, obwohl gleichzeitig erkl\u00e4rt wird, dass die Tiere in ihren K\u00e4figen kein Wasser bekommen. T\u00e4glich soll es aber eine Portion Obst oder Gem\u00fcse geben und etwa alle zwei Wochen k\u00f6nnen die Affen innerhalb von zwei Tagen so viel trinken, wie sie wollen. Ob die Motivation der Tiere auf Freiwilligkeit oder Durst aufgrund von Fl\u00fcssigkeitsentzug beruht, sei dahingestellt.\u00a0<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_9763\" aria-describedby=\"caption-attachment-9763\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-Text-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9763 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild-Text-2-896x672.png\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9763\" class=\"wp-caption-text\">Im sogenannten \u201ePrimatenstuhl\u201c sitzen die Tiere teilweise mehrere Stunden pro Versuch.<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>MPI nur ein Ausnahmefall?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Im Rahmen der SOKO Tierschutz-Recherche berichtete der Undercover-Mitarbeiter des MPI unter anderem, dass ein Tier f\u00fcr vier volle Tage weder Wasser noch Fr\u00fcchte bekommen hat. Aufnahmen zeigen, wie ein Affe mit Gewalt aus seinem K\u00e4fig in einen Primatenstuhl gezerrt wird und verschiedene Tiere nach Operationen an Entz\u00fcndungen oder offenen Wunden leiden. Ob die Bilder nur Ausnahmezust\u00e4nde zeigen, wie das MPI darauf entgegnete, k\u00f6nnen wir nicht beantworten. Genauso wenig, ob die gleichen Versuche in den anderen Instituten zu \u00e4hnlich erschreckenden Zust\u00e4nden f\u00fchren. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Allerdings hat sich die Kommunikation mit den Instituten f\u00fcr uns \u00e4u\u00dferst schwierig gestaltet. Nach anf\u00e4nglicher Gespr\u00e4chsbereitschaft bleiben wir auf mehreren unbeantworteten Emails und offenen Fragen sitzen und wundern uns sehr \u00fcber die \u00d6ffentlichkeitsarbeit zu einem so wichtigen und kontroversen Thema. Auch Fotos von Affen im Versuchsaufbau wurden uns verwehrt, weswegen wir auf MPI-Aufnahmen von Soko Tierschutz zur\u00fcckgreifen. <\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><b>Hirnforschung an Affen: Notwendig oder \u00fcberholt?<\/b><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Eine letzte Frage bleibt: Warum werden diese Versuche eigentlich durchgef\u00fchrt? Konkrete Medikamente oder Heilverfahren werden dabei nicht getestet, vielmehr wird versucht, durch Grundlagenforschung Erkenntnisse \u00fcber die Funktionsweisen von K\u00f6rper und Gehirn zu gewinnen. Die Wissenschaftler hoffen, dadurch sp\u00e4ter zu einem besseren Verst\u00e4ndnis oder der Heilung von Krankheiten beitragen zu k\u00f6nnen. Die Organisation \u201e\u00c4rzte gegen Tierversuche\u201c kritisiert jedoch diesen Ansatz: \u201eForschung an Affenhirnen erlaubt Aussagen \u00fcber die Funktion des Affenhirns &#8211; mehr nicht.\u201c Gleichzeitig verweisen sie auf moderne Technologien in der Hirnforschung als tierversuchsfreie Alternative. \u201eEthisch vertretbare Forschung am Zielorgan, dem menschlichen Gehirn, ist m\u00f6glich. (\u2026) Diese Art der Forschung liefert relevante Daten, die menschlichen Patienten, die an Alzheimer, Parkinson oder anderen neurologischen Erkrankungen leiden, tats\u00e4chlich helfen k\u00f6nnen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">Undercover-Aufnahmen von SOKO Tierschutz im Max-Planck-Institut:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watchv=BzTU9ImZYc8&amp;feature=youtu.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.youtube.com\/watchv=BzTU9ImZYc8&amp;feature=youtu.be<\/a><\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"font-weight: 400;\">Artikel des Hertie Instituts im &#8222;The Journal of Neuroscience&#8220; \u00fcber den Ablauf der Affenversuche: \u00a0<a href=\"http:\/\/www.jneurosci.org\/content\/35\/8\/3403\">http:\/\/www.jneurosci.org\/content\/35\/8\/3403<\/a><\/span><\/em><br \/>\n<span style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos<\/span>: copyright SOKO Tierschutz \/ cruelty free int.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> <\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00f6chten uns nachtr\u00e4glich zu zwei Themen positionieren. Das erste betrifft die Kommunikation. Nach wie vor sehen wir die direkte Kommunikation zwischen unserer Redakteurin und den Professoren als schwierig an. Uns wurde mit Misstrauen begegnet oder wir bekamen gar keine Antwort. Im Kontakt mit der Hochschulkommunikation war dies anders und es wurde uns angeboten in F\u00e4llen wie diesen zuk\u00fcnftig zu vermitteln um schneller an Antworten und somit ans Ziel zu kommen. Der zweite Punkt betrifft den Inhalt. Hier hat uns die Hochschulkommunikation inzwischen &#8211; wenn auch etwas zeitverz\u00f6gert &#8211; noch einige Statements geschickt bzw. m\u00f6chte zu im Text getroffenen Aussagen Stellung nehmen. Diese M\u00f6glichkeit m\u00f6chten wir bieten, dennoch aber nicht unkommentiert lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Zitat 1 Text:<\/span> \u201eAufnahmen zeigen, wie ein Affe mit Gewalt aus seinem K\u00e4fig in einen Primatenstuhl gezerrt wird und verschiedene Tiere nach Operationen an Entz\u00fcndungen oder offenen Wunden leiden. Ob die Bilder nur Ausnahmezust\u00e4nde zeigen, wie das MPI darauf entgegnete, k\u00f6nnen wir nicht beantworten.\u201c<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Stellungnahme 1 Hochschulkommunikation:<\/span> In den Einrichtungen der Universit\u00e4t T\u00fcbingen werden keine F\u00fchrstangen genutzt, damit die Tiere in den Stuhl gehen. Die Tiere werden darauf trainiert, selbst\u00e4ndig in den Stuhl zu steigen. Operierte Tiere werden eng \u00fcberwacht und gegebenenfalls medizinisch behandelt, damit bei der Wundheilung keine Komplikationen auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkung 1 Redakteurin:<\/span> Im Artikel ist klar gekennzeichnet, dass die beschriebenen Zust\u00e4nde im MPI dokumentiert wurden und nicht in den anderen Instituten. Der Artikel behauptet an keiner Stelle, dass in diesen Instituten F\u00fchrstangen eingesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Zitat 2 Text:<\/span> \u201eWird die Aufgabe erf\u00fcllt, werden die Affen mit etwas Wasser oder Saft durch einen Schlauch \u201ebelohnt\u201c. Die Freiwilligkeit der Aufgaben wird betont, obwohl gleichzeitig erkl\u00e4rt wird, dass die Tiere in ihren K\u00e4figen kein Wasser bekommen. T\u00e4glich soll es aber eine Portion Obst oder Gem\u00fcse geben&#8230;\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Stellungnahme 2 Hochschulkommunikation:<\/span> Die notwendige t\u00e4gliche Wassermenge, die sie nicht \u00fcber die Belohungen im Versuch erhalten, wird durch zus\u00e4tzliches Wasser (und Fr\u00fcchte) nach Abschluss des Aufgabe erg\u00e4nzt, wenn auch nicht im K\u00e4fig. Die t\u00e4glichen Wassermengen sind vorgegeben und werden engmaschig vom veterin\u00e4rmedizinischen Dienst und den Beh\u00f6rden (Regierungspr\u00e4sidium und Landratsamt) \u00fcberwacht. Die Tiere leiden auf keinen Fall an Unterversorgung mit Fl\u00fcssigkeit oder mit wichtigen N\u00e4hrstoffen, wie im Text suggeriert. Tats\u00e4chlich muss es den Tieren gut gehen, damit sie f\u00e4hig und willig sind, die hochkomplexen kognitiven Aufgaben zu l\u00f6sen. Tierqu\u00e4lerei ist auch wissenschaftlich kontraproduktiv und w\u00e4re selbst abseits aller moralischen Erw\u00e4gungen schon deshalb nicht im Sinne der Wissenschaftler. <span lang=\"EN\">Im Paper steht ganz klar: \u201eIf needed, <b>additional fluid<\/b> and\/or juicy fruits <b>were provided after experiments to satisfy the daily fluid requirement<\/b>.\u201c<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkung 2 Redakteurin:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aussage im Artikel, dass die Tiere im K\u00e4fig kein Wasser erhalten, wird von der Hochschulkommunikation nicht bestritten. Auf das zus\u00e4tzliche Obst und Gem\u00fcse wird im Artikel sogar explizit hingewiesen.\u00a0 Zitat: \u201eT\u00e4glich soll es aber eine Portion Obst oder Gem\u00fcse geben und etwa alle zwei Wochen k\u00f6nnen die Affen innerhalb von zwei Tagen so viel trinken, wie sie wollen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Hinweis, dass die Affen NACH den Versuchen noch Wasser erhalten, ist f\u00fcr die Frage der Motivation durch Durst beim Versuch irrelevant. Nur die ausreichende Zufuhr von Wasser VOR dem Versuch k\u00f6nnte die Vermutung, dass die Affen durch Durst motiviert werden, entkr\u00e4ften. Dar\u00fcber hinaus suggeriert der Artikel nicht &#8211; wie von der Hochschulkommunikation missverstanden &#8211; eine Unterversorgung an Fl\u00fcssigkeit, sondern beschreibt lediglich die aus dem offiziellen Paper entnommenen Abl\u00e4ufe, erw\u00e4hnt die von den Instituten angef\u00fchrte Freiwilligkeit, und l\u00e4sst dem Leser Raum f\u00fcr sein eigenes Urteil. Des Weiteren befasst sich der Artikel an keiner Stelle mit der m\u00f6glichen Unterversorgung von N\u00e4hrstoffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende der Primatenversuche am Max-Planck-Institut in T\u00fcbingen lies Tiersch\u00fctzer aufatmen. Was jedoch Wenige wissen: An der Eberhard Karls Universit\u00e4t gehen die Versuche weiter. 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