{"id":9828,"date":"2017-07-20T13:24:04","date_gmt":"2017-07-20T11:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kupferblau.de\/?p=9828"},"modified":"2017-07-20T13:24:04","modified_gmt":"2017-07-20T11:24:04","slug":"biscuits-tea-and-sherlock-holmes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.kupferblau.de\/index.php\/2017\/07\/20\/biscuits-tea-and-sherlock-holmes\/","title":{"rendered":"Biscuits, Tea and Sherlock Holmes"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Gestern Abend fand die Premiere von \u201eThe Hound of the Baskervilles \u2013 A Dramatic Reading\u201c im Brechtbautheater statt. Die Theatergruppe \u201eThe Provisional Players\u201c hat die Geschichte rund um Sherlock Holmes und die Familie Baskerville eindrucksvoll inszeniert.<\/strong><\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste R\u00e4tsel galt es bereits am Eingang zu l\u00f6sen: Die Eintrittskarte war kein herk\u00f6mmliches St\u00fcckchen buntes Papier, sondern ein kleiner Einwegbecher. In den Gesichtern der Besucher war leichte Verwirrung zu erkennen. Aus welchem Grund ben\u00f6tigte man einen Pappbecher im Theater? Bei diesen hei\u00dfen Temperaturen lag der Gedanke nahe, dass den G\u00e4sten k\u00fchle Getr\u00e4nke angeboten werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9832\" aria-describedby=\"caption-attachment-9832\" style=\"width: 1031px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9832 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Tee-und-Kekse-Foto-von-mir-1031x672.jpeg\" alt=\"\" width=\"1031\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9832\" class=\"wp-caption-text\">Eintrittskarte mal anders &#8211; very british!<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Hei\u00dfer Tee bei hei\u00dfen Temperaturen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Vermutung traf die Wahrheit fast im Kern: Als sich um Punkt 20:00 Uhr die T\u00fcren \u00f6ffneten, wurden die G\u00e4sten Tee und Keksen empfangen. Beides nat\u00fcrlich stilecht britisch. Dass der Tee noch hei\u00dfer als die Au\u00dfentemperatur war, st\u00f6rte niemanden. Das Theater im Brechtbau war angenehm k\u00fchl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eProvisional Players\u201c hatten in der Vergangenheit schon einige gro\u00dfartig umgesetzte Theaterst\u00fccke aufgef\u00fchrt. Zu ihrem 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um wagten sie sich nun an ein neues Format: <em>A Dramatic Reading<\/em>. Wie in einem klassischen H\u00f6rspiel, war jeder Figur eine ihm eigene Stimme zugeordnet, die durch Mimik, Gestik und klug eingesetzte Requisiten Verwechslungsgefahr ausschloss. Eine gro\u00dfartige Leseleistung vollbrachte Christian Henkel als Sherlock Holmes. Es war ein Genuss ihm in seinem klaren Englisch zu folgen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9833\" aria-describedby=\"caption-attachment-9833\" style=\"width: 896px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9833 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kupferblau.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Foto-Lena-F\u00f6rst-896x672.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"672\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9833\" class=\"wp-caption-text\">Auf der B\u00fchne wird selbstverst\u00e4ndlich nur pr\u00e4zises, britisches Englisch gesprochen.<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>18. Jahrhundert im Brechtbau<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleich drei Erz\u00e4hlerstimmen f\u00fchrten durch Arthur Conan Doyles Roman und begleiteten die Figuren durch ihr fast zweieinhalbst\u00fcndiges Abenteuer. Mit viel Witz, schauspielerischen F\u00e4higkeiten und guten Licht- und Soundeffekten konnte die Inszenierung \u00fcberzeugen. Die L\u00e4nge ist ihr auf diese Art gar nicht anzumerken. Bei Tee, Keksen und einer spannenden Geschichte l\u00e4sst sich\u00a0 die Zeit schnell vergessen. Selbst wenn man die Geschichte der Baskervilles bereits kennt, ist es ein Hochgenuss, sie auf diese Art und Weise noch einmal durchleben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch zwei weitere Termine bieten die Chance, einen Abend lang in die Welt des 18. Jahrhunderts einzutauchen. Die Eintrittskarten (-tassen?) k\u00f6nnen vorab reserviert werden. Genauso wie Sherlock die schnelle Auffassungsgabe von Dr. Watson anerkennt, kann an diesem Abend nur die Leistung der \u201eProvisional Players\u201c anerkannt werden: \u201eExcellent!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Weitere Auff\u00fchrungen:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Am 20. und 21. Juli jeweils um 20:00 Uhr im Brechtbautheater<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Kartenreservierungen unter: <\/em><a href=\"mailto:provisionalplayers@googlemail.com\"><em>provisionalplayers@googlemail.com<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Fotos:<br \/>\n<\/span>Titelbild: Oliver Schr\u00f6der<br \/>\nTee: Yvonne Pless<br \/>\nB\u00fchne: Lena F\u00f6rst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern Abend fand die Premiere von \u201eThe Hound of the Baskervilles \u2013 A Dramatic Reading\u201c im Brechtbautheater statt. 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