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Das Mensaessen, studentischer Wohnraum, das Semesterticket und überfüllte Hörsäle sind Themen die fast alle betreffen. Was habt ihr vor, damit sich in diesen Bereichen was tut?

Mensaessen:
Das Studentenwerk betreibt viele Mensen und Cafeterien in Tübingen. Eine davon im Clubhaus, das nach über 40 Jahren Enteignung endlich wieder in studentische Hand zurück muss!
Studentisches Wohnen:
Die Wohnungspreise in Tübingen sind für viele Studierende untragbar. Der Wohnungsmarkt muss dahingehend ausgebaut werden, dass auch studentische Bedürfnisse besser abgedeckt sind.
Mobilität (besonders das Semesterticket):
Mobilität muss bezahlbar sein. Neben einem Semesterticket, das bis nach Stuttgart gilt, gilt es die Frage zu klären, ob die Verhandlungen darüber von studentischer Seite geführt werden sollten!
Überfüllte Hörsäle:
Selbstbestimmtes Studieren ist ein wichtiger Punkt für die meisten Studis in Tübingen. An Themen wie überfüllten Hörsälen und Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen muss dringend gearbeitet werden.

Mensaessen:
Bereits vor 2 Jahren haben wir in Zusammenarbeit mit dem Tübinger Studentenwerk ein zeitlich begrenztes Mensakritik-Projekt auf die Beine gestellt. Dabei haben sich in wenigen Wochen über 300 Studenten anonym beteiligt. Einige Sachen haben sich dadurch geändert. Es gibt öfters mal Obst statt Salat, unterschiedliche Dressings und auch mal Kaltschalen statt Suppen.
Deshalb möchten wir ein dauerhaft existentes Forum einrichten, wo Studenten anonym ihre Meinung zum Essen kundtun können und das Studentenwerk die Möglichkeit hat auf die geäußerte Kritik zu reagieren.
Studentisches Wohnen:
Die heutigen Probleme sind entstanden, weil über Jahrzehnte in Tübingen zu wenig in Wohnraum investiert wurde und viele Verantwortliche dachten, man könne den doppelten Abiturjahrgang „aussitzen“. Als Studentenvertretung können wir keine Wohnungen bauen oder Mieten mindern und es wäre verlogen was konkretes zu versprechen. Aber wir können versuchen politischen Druck auf die Gremien der Stadt zu machen, um sich der Problematik endlich anzunehmen und in den Dialog mit den Studenten zu treten. All das wurde bisher versäumt.
Mobilität (besonders das Semesterticket):
Das (landesweite) Semesterticket ist leider nach wie vor kein Thema über das der Studierendenrat abstimmen kann. Hier konkrete Änderungen zu versprechen wäre ebenfalls verlogen. Sollte sich die Gesetzeslage wider erwarten ändern und wir Einfluss auf dieses Thema bekommen, wären wir dafür in einen breiten Dialog mit den Studenten zu treten. Weil dieses Thema wirklich alle ganz konkret angeht, darf so etwas nicht wie bisher etabliert in Hinterzimmern diskutiert werden, ohne dass ein normaler Student davon erfährt.
Überfüllte Hörsäle:
Auch hier kann und sollte man nicht versprechen im nächsten halben Jahr Hörsäle zu bauen und alle Probleme lösen zu können. Da ist die Landespolitik gefordert endlich Mittel frei zu machen, um die Universitäten auf die stark gestiegenen Studentenzahlen einzustellen.Als Studentenvertreter können wir aber zumindest kurzfristige Lösungsansätze finden. Deshalb setzen wir uns für den Aufbau von Livestreaming-Angeboten ein – insbesondere in stark besuchten Vorlesungen.

Mensaessen:
Grundsätzlich setzen wir uns für eine echte studentische Mitentscheidung in der Mensaverwaltung ein und fordern daher eine Stärkung des Mensabeirats.
Konkret fordern wir:

  • vegetarisches Essen soll günstiger als fleischhaltige Gerichte sein, die „Querfinanzierung“ des fleischhaltigen Stammessens durch das vegetarische Essen muss eingestellt werden:
  • keine tierischen Produkte aus Massentierhaltung
  • sichtbare Kennzeichnung von Lebensmittelzusätzen/der Zusammensetzung des Essens. Die bisherige Kennzeichnung ist unzureichend

Studentisches Wohnen:
Der Wohnungssituation in Tübingen ist schon lange schwierig und spitzt sich mit der steigenden Studentenzahl weiter zu.
Schnelle Verbesserungen sind dabei allerdings kaum herbei zu führen. Wir setzen uns aber dafür ein, dass die Kündigungsfrist in Wohnheimen aufgehoben wird, so dass möglichst schnell Studenten nachrücken können und kein Wohnraum unnötig unbelegt ist. Die Semestermietverträge des Studentenwerks lehnen wir daher ab. Außerdem engagieren wir uns im deutschlandweiten Bündnis „Studis gegen Wohnungsnot“ und fordern nicht zuletzt eine Erhöhung und Aufweitung des BAFöGs, damit sich Studenten das Wohnen auch in „teureren“ Städten leisten können.
Zusammen mit der FSVV treten wir in den Gremien des Studentenwerks dafür ein die Zahl der Wohnheimplätze zu erhöhen.
Mobilität (besonders das Semesterticket):
Studentische Mobilität soll ökologisch und bezahlbar sein. Dazu brauchen wir ein Semesterticket, das sich Studierende auch leisten können. In den Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund wollen wir uns für ein möglichst bezahlbares Semesterticket einsetzen.
Mit der Verfassten Studierendenschaft eröffnen sich außerdem neue Möglichkeiten für ein landesweites Semesterticket, wofür schon landesweite Verhandlungen laufen. Wenn diese Verhandlungen erfolgreich sind soll eine Urabstimmung unter den Studierenden durchgeführt werden.
Überfüllte Hörsäle:
Das ist nicht Thema des StuRas sondern der Akademischen Selbstverwaltung (Fachschaften, Senat und Studienkommissionen).

Mensaessen:
Wir setzen uns für den Neubau der Mensa Wilhelmstraße auf dem Gelände der  Alten Physik ein. Dadurch soll ein breiteres Angebot an Essen ermöglicht werden, der Preis könnte sinken und es wird Teller (!) geben. Denkbar wäre auch eine regelmäßige Evaluation des Essens in der Mensa um so die Kritikpunkte der Studierenden zu erfassen.
Studentisches Wohnen:
Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum, weshalb wir bei der Landesregierung intervenieren werden um Geld für den Bau von mindestens einem neuen Wohnheim zu bekommen.
Mobilität (besonders das Semesterticket):
Mit den anderen Studierendenschaften im Land können wir uns zusammenschließen und so bessere Konditionen aushandeln um ein Ticket zu bekommen, das für das gesamte Bundesland gilt und sich preislich zwischen 100 und 14 Euro bewegen könnte.
Überfüllte Hörsäle:
Eine lange Forderung von uns ist die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Vorlesungen. Von uns Studierenden wird erwartet, das wir in Zukunft eine tragende Rolle in der Gesellschaft spielen sollen. Da passt es nicht ins Bild das wir unser Studium nicht selbst organisieren können.

Mensaessen:
Jeder strebt Veränderungen beim Mensaessen an, oder? Wir werden uns weiterhin für die Einführung eines Mensabeirats, der tatsächlich etwas zu sagen hat, einsetzen. Einen Ausbau des Angebots würden wir sehr begrüßen, Mensen anderer Hochschulen sind da deutlich weiter.
Studentisches Wohnen:
Die FSVV setzt sich schon länger im Verwaltungsrat des Studentenwerks für einen Ausbau der Wohnheimsplätze ein. Wir fordern den Ausbau bezahlbaren Wohnraums in Tübingen.
Mobilität (besonders das Semesterticket):
Die FSVV nimmt bereits jetzt an Verhandlungen zum Semesterticket teil, die Hoheit über die Verhandlungen wird aber auch weiterhin beim Studentenwerk liegen. Sollte es die Möglichkeit geben ein landesweites Semesterticket einzuführen, so wird die Studierendenschaft in Urabstimmung darüber entscheiden.
Überfüllte Hörsäle:
Das ist nicht Thema des Studierendenrats sondern der Akademischen Selbstverwaltung, somit der Mitglieder der Studienkommissionen, des Senats und der Fachschaften. Die Fachschaften setzen sich in ihren Fächern seit Jahren für angemessene Seminargrößen und Vorlesungssäle ein.
Mensaessen:Veggie-Days in den Mensen lehnen wir ab. Wir wollen die Vielfalt an Essen ausbauen, statt sie einzuschränken.   Jeder soll an jedem Tag die Möglichkeit haben, ein Essen zu essen, was er gerne essen will. Die Qualität des Mensaessens ist regelmäßig zu evaluieren.
Studentisches Wohnen:
Die Wohnsituation in Tübingen ist sehr angespannt. Zu Beginn des Semesters hat das Studentenwerk eine Mail verschickt mit der Bitte, dass Studenten doch Erstsemester bitte auf ihrer Couch übernachten lassen sollen. Das kann es nicht sein. Der Wohnungsmarkt muss dringend entspannt werden. Z.B. durch den Bau neuer Wohnheime.
Mobilität (besonders das Semesterticket):
Eine gute Erreichbarkeit der Uni mit dem ÖPNV ist wichtig. Gerade auch im Winter, etwa auf der Morgenstelle. Zuverlässigkeit muss hier das oberste Gebot sein. Die Preisgestaltung des Semestertickets muss moderat sein. Eine bessere Anbindung v.a. nach Stuttgart ist zu diskutieren.
Überfüllte Hörsäle:
Wir fordern die Abschaffung der Anwesenheitspflicht für Vorlesungen. Darüber hinaus sollte das Internet stärker einbezogen werden. Das bestehende „On-Demand“ Angebot des ZDV sollte ausgebaut werden.

1. Jetzt mal von Anfang an: Wofür steht ihr eigentlich? Was sind eure wichtigen Themen?
2. Machtverhältnisse – Wer hat in Zukunft das Sagen? StuRa oder FSVV?
3. Zahltag für alle – Wie hoch soll der Semesterbeitrag sein?
5. Hochschulpolitik for Dummies – Was tut ihr, damit endlich alle Bescheid wissen?

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