Angezeigt: 1 - 2 von 2 ERGEBNISSEN

La Fanny Joyeuse Boule- und Pétanqueclub Tübingen eV.

Gegründet: 1994
Mitgliederanzahl: 60 davon ca. 40 Aktive
Vorstand: Nick Patterson (1. Vorsitzender),                                                                        Martin Schubert (Sportwart), Michael Faiss (Kassier)                 Homepage: http://www.l-f-j.de/index2.html                                            E-Mail Kontakt: fannytuebingen@web.de
Liga-Mannschaften: 1. Mannschaft BaWü Liga
2. Mannschaft Oberliga
3. Mannschaft Bezirksliga
Erfolge: Teilnahme an verschiedenen Meisterschaften National und                    Landesebene

Wo: Sportgelände Reutlinger Wiesen Geb. 113
Reutlinger Str. 87/89  72072 Tübingen
Wann: Mi, Fr ab 15 Uhr,    Sa, So + Feiertags ab 14 Uhr
Probetraining: Nein kein Probetraining, einfach vorbeikommen und                                    mitmachen
Ansprechpartner: Jürgen Liebscher (Öffentlichtkeitsarbeit)
Events: Mixedturnier im Frühjahr (m/w gemischt)
Zwiebelkuchenturnier Ende September
monatliches Turnier (falls der Terminplan es zulässt)
Sommerunde jeweils Mi 17:30 Uhr wechselweise in                                   Reutlingen und Tübingen                                                                                          Winterrunde ab November Sa ab 14 Uhr abwechselnd in RT                    und TÜ
Mitmachen: einige Schnupperspieltage und danach Entscheidung                                 zum Weitermachen
Beitrag: 35 Euro bei Jahresanfang jedoch Studentenrabatt möglich
Kugeln: Boulekugeln können ausgeliehen werden

Besonderes:
Der Bouleclub „La Fanny Joyeuse“ wurde von einheimischen Boule-Interessenten und in Tübingen/Reutlingen stationierten Franzosen 1994 gegründet.

Der Name ‚La Fanny Joyeuse‘ (die vergnügte Fanny) leitet sich aus der folgenden Legende ab.
Der Brauch stammt angeblich aus Savoyen. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg gab es im Café von Grand-Lemps eine Kellnerin namens Fanny. Der Legende nach durften Kunden, die beim Boulespiel zu Null verloren hatten, ihr zum Trost einen Kuss geben, einen auf jede Wange, wie es sich gehört.
Eines Tages ereilte auch den Bürgermeister von Grand-Lemps dieses Missgeschick, und er wollte sich ebenfalls von Fanny trösten lassen. Ob Fanny nun irgendetwas gegen ihn hatte oder ihn nur öffentlich bloßstellen wollte, ist nicht bekannt. Jedenfalls stellte sie sich auf einen Stuhl, hob ihren Rock hoch und streckte dem Bürgermeister ihren Hintern entgegen! Der Bürgermeister wollte nicht kneifen und gab Fanny zwei herzhafte Küsse – auf den Hintern!

Zauberhafte Orte: Museum Ritter und Schoko-Shop

Als wäre ein steinernes Ufo neben einer Schokoladenfabrik gelandet. Was nach einer Science-Fiction-Version des Films „Charlie und die Schokoladenfabrik“ klingt, steht in beiger Pracht in Waldenbuch. Das Museum Ritter stellt dort in einem neuartigen Bau moderne Kunst aus und verkauft nebenan Schokolade. Es gehört der Familie, die weltweit bekannt ist für ihr quadratisch-praktisches Produkt.

Die silberne Statue auf einem Verkehrskreisel in Waldenbuch erinnert an einen verrutschten Stapel „Minis“ und den Weg zum Museum säumen bunte Quadrate. Die schwäbische Kleinstadt nördlich von Tübingen ist geprägt von ihrem erfolgreichsten Export-Produkt, der Ritter Sport Schokolade. Mit dem Bus zuckelt man von Tübingen aus rund 20 Minuten bis zur Haltestelle Waldenbuch Postamt. Von dort sind es nur ein paar Gehminuten, bis man schon von Weitem das steinerne „Ufo“ sieht.

Im Museum Ritter sind Werke der Moderne ausgestellt, alles dreht sich um´s Quadrat.
Im Museum Ritter sind Werke der Moderne ausgestellt, alles dreht sich um´s Quadrat.

Zwei Hälften ergeben ein Ganzes

In der einen Hälfte des futuristischen Gebäudes stellt die Familie Ritter Werke der modernen Kunst aus, in der anderen Hälfte verkauft sie Schokolade. Eines haben beide Hälften gemeinsam: Alles dreht sich um das Quadrat. Selbst das Gebäude ist mit seiner Grundfläche von 44 mal 44 Metern passend konstruiert. Im Museum Ritter sind Werke der Sammlerin Marli Hoppe-Ritter zu sehen. Sie ist neben ihrem Bruder Alfred Ritter Miteigentümerin des Familienunternehmens. Sie sind die dritte Generation des Schokoladen-Imperiums, das 1912 gegründet wurde.

Das Museum Ritter feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum und präsentiert ausgewählte Werke der Sammlerin Marli Hoppe-Ritter.
Das Museum Ritter feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum und präsentiert ausgewählte Werke der Sammlerin Marli Hoppe-Ritter.

Ein Quadrat ist (k)ein Quadrat

Die Sammlung von Marli Hoppe-Ritter umfasst rund 900 Werke der Moderne. Gemälde, Skulpturen und graphische Arbeiten werden in wechselnden Ausstellungen gezeigt und sie alle nehmen Bezug zum Quadrat. In diesem Jahr feiert das Museum 10 jähriges Bestehen.
„Ein Quadrat ist ein Quadrat ist ein Quadrat“: Die aktuelle Jubiläumsschau zeigt, dass es ganz so einfach nicht ist. Die Werke sind sehr unterschiedlich, so hängen bunte Aktenordner gegenüber einer Steckdosen-Installation, findet man farbenfrohe konstruktivistische Gemälde neben einfachen Bleistiftzeichnungen. Es sind Stücke von bedeutenden Künstlern der Moderne wie Max Bill, Kasimir Malewitsch, Kurt Schwitters und Brigitte Kowanz zu sehen. Man muss kein Kunst-Experte sein, um an der Ausstellung Spaß zu haben.

Im Schoko-Shop gibt es die süße Leckerei in unterschiedlichsten Sorten und Größen zu kaufen.
Im Schoko-Shop gibt es die süße Leckerei in unterschiedlichsten Sorten und Größen zu kaufen.

Im Schoko-Schlaraffenland

Wem die Quadrate Lust auf die süße Leckerei gemacht haben, kann sich im Schoko-Shop gegenüber des Museums eindecken. Beeindruckend ist die Sortenvielfalt, all die Sonder-Sommer- und Winter-Editionen, die kleinen und großen, weißen und braunen Tafeln. T-Shirts, Bruchschokolade und sogar Testsorten, die noch nicht auf dem Markt sind, gibt es zu kaufen. Eine Etage über dem Geschäft findet man Infos rund um das Thema Schokolade – von der Kakao-Bohne bis zum fertigen Produkt. Kinder können in einer Werkstatt herum kleckern und selbst Schokolade herstellen.

In der Etage über dem Schoko-Shop gibt es Infos rund um das  Thema Schokolade und das Unternehmen Ritter Sport.
In der Etage über dem Schoko-Shop gibt es Infos rund um das Thema Schokolade und das Unternehmen Ritter Sport.

Das Museum Ritter mit Schoko-Shop ist nicht nur wegen der kalorienhaltigen Leckerei einen Ausflug wert. Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 11 bis 20 Uhr. Studierende kommen mit ihrem Ausweis ermäßigt für vier Euro rein. Der Schoko-Shop ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18.30 Uhr und am Samstag von 9 bis 18 Uhr offen.

Weitere Informationen unter http://www.ritter-sport.de/de/besuchen/index.html .

Fotos: Julia Klaus