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Tübinger Majestätsbeleidigung rächt sich

Trotz aufopferungsvollem Kampf und toller Moral verlieren die Walter Tigers ihr Heimspiel mit 68:90 deutlich gegen den Spitzenreiter aus Berlin. Alba tat sich im Tübinger Dschungel dabei lange schwer und konnte erst in der zweiten Halbzeit die Weichen auf einen letztlich überragenden Sieg stellen. Berlin bleibt damit mit 13 Siegen aus ebenso vielen Spielen weiterhin ungeschlagen, während die bereits zehnte Niederlage der Tigers den zweitletzten Tabellenplatz bedeutet.
Die Ausgangslage war klar, als die über 3000 Fans die ausverkaufte Paul Horn Arena betraten: Der ungeschlagene Spitzenreiter der Beko BBL will gegen abstiegsgefährdete Tübinger seine Siegesserie ausbauen, der dreizehnte Sieg im dreizehnten Spiel eingefahren werden. Die Rollenverteilung könnte kaum eindeutiger sein.
Doch, manchmal kommt es eben doch anders. Ob es an der Euroleague-Partiel in Limoges am Freitag lag, dass die Berliner noch etwas schwere Knochen hatten, bleibt wohl Spekulation, dennoch konnten die Tigers-Fans ein rasantes, unerwartetes erstes Viertel erleben, das überraschend mit 22:20 endete – für die Hausherren!Hoffen auf ein gelbes Wunder
Die Stimmung bebte, die Paul Horn Arena kochte – doch diese Majestätsbeleidigung sollte nicht ungesühnt bleiben. Angeführt vom Ex-Tübinger Akeem Vargas legten die Gäste im zweiten Viertel einen 15:1-Run hin und gingen so zeitweise dreizehn Punkte in Führung, auch wenn diese zur Pause auf überschaubare 39:46 schrumpfte.
Doch, die Hoffnung auf eine gelbe Sensation sollte schnell schwinden. Dank einer überragenden Trefferquote bei den Dreiern konnte der Favorit letztlich eine beruhigende Führung herausspielen, die 58:68 zum letzten Viertel wirkten dem Spielverlauf nach sogar noch recht schmeichelhaft. Eiskalt wurde es letztlich am Schluss, als die Berliner ihre Leistung letztlich verdient mit 68:90 krönten und die Tübinger für ihren aufopferungsvollen Kampf bestraften.
Alba Berlin hat sich damit vorzeitig für den BBL-Pokal qualifiziert, Tübingen steht dagegen weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Die nächste Chance, selbigen zu verlassen, bietet sich bereits am Donnerstag bei medi Bayreuth.

Nikolauslauf mit neuem Rekord

Wenn sonntagsfrüh die Busse auf die WHO brechend voller Menschen in roten Kostümen und Sportlern sind, kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für den Tübinger LSB-Nikolauslauf! Dieses Jahr konnten die Veranstalter sogar bereits vor dem Ziellauf einen neuen Rekord feiern: 2670 Starter und 2626 Zieleinläufe bedeuten einen neuen Rekord für den bereits zum 39. Mal stattfindenden Halbmarathon.
Die sportlichen Rekorde blieben aber auch zum neunten Mal in Folge unangetastet, als 2005 Olympiasieger Dieter Baumann den aktuellen Streckenrekord aufstellte. Doch, es war knapp: Der überragende Sieger Arne Gabius verfehlte mit seinen 1:08:44 die Bestmarke nur um anderthalb Minuten. Zweiter wurde wie schon im Vorjahr der Tübinger Marcus Schöfisch. Komplettiert wurde das Siegespodest von Boris Rein, der seinen guten vierten Platz aus dem Vorjahr somit verbesserte.

Überraschungserfolg an der Ziellinie
In der Wertung der Frauen ging es spannender zu. Unerwartet gewann bei ihrer ersten Anmeldung überhaupt der Französin Anais Sabrie mit 1:22:07 der Überraschungserfolg in diesem Jahr. Die Medizinstudentin, die für die LAV Stadtwerke im Rennen war, lebt erst seit einem Jahr in Tübingen und nahm eigentlich nur unter dem Vorsatz teil, „Spaß zu haben“.
Auch der zweite Platz ging an eine Ur-Tübingerin: Hannah Arndt, die mit genau drei Minuten Abstand durchs Ziel kam. Dritter wurde eine überglückliche Nora Kusterer, die mit 1:25:26 auch mehr als zufrieden war. Bemerkenswert: Diese Zeit hätte im Vorjahr zum Sieg gereicht!

Ein weiterer Rekord war die Gesamtzahl der Zieleinläufer,  sodass über 2600 Läufer die Ziellinie durchliefen und gerade einmal 44 Läufer auf der Strecke aufgegeben haben. Damit sorgte der 39. Nikolauslauf für allerlei Überraschungen, brechen von Rekorden und für großen Applaus beim Publikum.

Autor in einem Monat

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